Heute ist Omas erster Todestag. Mein Gott, wie schnell doch ein Jahr vergeht! Im Blog habe ich auch einen Eintrag geschrieben, am 21.05.2017. Oma ist tot, ein herber Verlust. Und wieder zeigt sich, wie nützlich die Facebook-Erinnerungsfunktion ist, denn peinlicherweise ist mir heute von selbst nicht in den Sinn gekommen, dass heute ihr erster Todestag ist, erst als ich vorhin in Facebook die Erinnerungen durchgelesen habe zum heutigen Tag. Ja, mir ist es peinlich, dass ich den 1. Todestag beinahe verschwitzt habe. Immerhin handelt es sich um eine sehr wertvolle Person.
Wäre nicht schlecht, wenn von Blogger.com (Blogspot) aus auch Erinnerungen an ggepostete Blogeinträge angezeigt werden könnten, z.B. im Dashboard ein Menüpunkt „Erinnerungen“. Dort wäre dann ein Kalender, und sobald man dort einen bestimmten Tag aufruft, bekommt man eine Liste mit den geposteten Blogeinträgen, mit Optionen zum erneuten teilen und Posten. Beim Aufrufen der Blogger.com-Seite, des Dashboards könnte eine Benachrichtigung erscheinen, so in etwa: „Du hast Erinnerungen. Möchtest Du diese ansehen?“, und dann ein Linkverweis auf die Erinnerungsseite. Wenn es diese Erinnerungsseite gäbe, dann wäre am heutigen Tag als Erinnerung eben z.B. der oben verlinkte Eintrag über den Tod meiner Oma zu finden. Aktuell muss man Einträge, die man als wichtig erachtet über das Blogarchiv erst suchen, dann den Link kopieren, um ihn letztendlich erneut zu verlinken. Das Widget „zufälliger Post“ gibt es im Blog zwar auch, aber damit bekommt man ja nicht genau das angezeigt, was man in diesem Moment gerade sucht. Gedankenlesen kann selbst der Computer nicht. ;-) Ja, so eine Blog-Erinnerungsfunktion, ähnlich wie bei Facebook wäre schon super. Aber das ist nur so eine Idee. Ich bin ja kein technisches Genie und habe keine Ahnung, ob und wie das technisch umsetzbar wäre. ;-)
Soweit der etwas ausführlichere Eintrag zum ersten Todestag.
Achtung! Keine aktuellen Einträge. Dies ist lediglich ein Archiv. Aktuelles gibts unter: http://jacqueline-lebenstagebuch.blogspot.com Danke, für den Besuch.
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Montag, 21. Mai 2018
Mittwoch, 16. Mai 2018
Ausführlicher Eintrag - was am Dienstag so los war, Bericht zum Tag + Gedanken und Vorstellungen zum Thema imaginäre Freunde und Fantasiewelten
Am Dienstag war ein Wetter zum verkriechen, Regen und kalt war es auch. Der Natur gönne ich allerdings den Regen.
Seit einiger Zeit war unser Spülkasten von der Toilette kaputt, man hörte immer ein Tropfen und/oder rinnen. Gegen 9 Uhr kam ein Installateur. Für den alten Spülkasten gibt es allerdings keine Ersatzteile, und so ist kurzerhand ein Neuer installiert worden. Endlich hat das tropfen und rinnen ein Ende, keine Wasserverschwändung mehr.
Am frühen Nachmittag hatte ich dann Psychotherapie.
Abends war ich auf der Suche nach Spielen für iPad/iPhone, die man mit dem Gehör, also auch blind spielen kann, und da bin ich auf das Spiel Ohren Spitzer gestoßen, welches am iPhone problemlos funktioniert, jedoch am iPad immer wieder, während dem Spielen abstürzt, ein Spiel als Spielverderber sozusagen, zumindest am iPad. Schade. Wenigstens klappt es am iPhone. Das Spiel ist leider erst ab 2 Personen spielbar, und da Philipp nicht, oder noch nicht mitspielen wollte, musste ich mir eine imaginäre Person ausdenken, die mitspielt. Das ist ein Spiel im Spiel sozusagen, mit der imaginären Person. Wenn jemand gegen den Computer ein Spiel spielt, ist es ja eigentlich auch nicht viel anders, der Computer ist dann ein virtueller Spielpartner. Beim Spiel mit einer fiktiven Person ist nur der Unterschied, dass ich als Hauptspielerin in die Rolle der ausgedachten Person schlüpfen muss, um das Spiel in ihrem Namen so gut wie möglich auszuführen. Klingt/liest sich kompliziert, ich weiß. Aber wenn man, sowie Philipp und ich, schon eine andere Welt in der Fantasie erschaffen hat, dann hat man schon gewisse Personen, wenn man so will geistige/imaginäre Freunde, auf die man zurückgreifen kann.
Ich hatte mal so einen Geistesblitz, eine Eingebung, da kam mir in den sinn, dass sogenannte Fantasiewelten auf anderen Ebenen, die mit dem rationalen Verstand nicht wahrnehmbar sind, tatsächlich existieren. Mag sein, dass ich die Einzige, mit dieser Ansicht bin, keine Ahnung, jedenfalls finde ich es spannend, wenn Fantasie mit dem Mystischen und Übersinnlichen verschmilzt. Elfen, Feen, etc. werden auch oft als reine Fantasiegestalten gesehen, dabei sind sie viel mehr, feinstoffliche Wesen, Naturgeister eben.
Ich schreibe hier nur alles auf, wie ich denke und meine Ansichten. Keinesfalls möchte ich anderen Menschen meine Meinung aufdrängen, das liegt mir fern. Wäre ja fad, wenn alle der gleichen Meinung wären. Wenn jemand denkt, das, was ich hier im Moment schreibe ist Blödsinn, dann ist es für ihn/sie halt so. So vielfältig, wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind eben auch Meinungen und Vorstellungen.
Aber eines ist nicht berechtigt, andere, wegen ihrer Meinungen/Ansichten/Vorstellungen auszulachen oder zu verspotten. Ja, mag sein, dass ich etwas eigen bin, aber vielleicht sind es andere auch, trauen sich jedoch nicht, ihre Eigenheiten zu zeigen, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden.
So... Das war jetzt weit ausgeholt, aber es ging nicht anders. Nun komme ich aber erstmal zum Ende.
Seit einiger Zeit war unser Spülkasten von der Toilette kaputt, man hörte immer ein Tropfen und/oder rinnen. Gegen 9 Uhr kam ein Installateur. Für den alten Spülkasten gibt es allerdings keine Ersatzteile, und so ist kurzerhand ein Neuer installiert worden. Endlich hat das tropfen und rinnen ein Ende, keine Wasserverschwändung mehr.
Am frühen Nachmittag hatte ich dann Psychotherapie.
Abends war ich auf der Suche nach Spielen für iPad/iPhone, die man mit dem Gehör, also auch blind spielen kann, und da bin ich auf das Spiel Ohren Spitzer gestoßen, welches am iPhone problemlos funktioniert, jedoch am iPad immer wieder, während dem Spielen abstürzt, ein Spiel als Spielverderber sozusagen, zumindest am iPad. Schade. Wenigstens klappt es am iPhone. Das Spiel ist leider erst ab 2 Personen spielbar, und da Philipp nicht, oder noch nicht mitspielen wollte, musste ich mir eine imaginäre Person ausdenken, die mitspielt. Das ist ein Spiel im Spiel sozusagen, mit der imaginären Person. Wenn jemand gegen den Computer ein Spiel spielt, ist es ja eigentlich auch nicht viel anders, der Computer ist dann ein virtueller Spielpartner. Beim Spiel mit einer fiktiven Person ist nur der Unterschied, dass ich als Hauptspielerin in die Rolle der ausgedachten Person schlüpfen muss, um das Spiel in ihrem Namen so gut wie möglich auszuführen. Klingt/liest sich kompliziert, ich weiß. Aber wenn man, sowie Philipp und ich, schon eine andere Welt in der Fantasie erschaffen hat, dann hat man schon gewisse Personen, wenn man so will geistige/imaginäre Freunde, auf die man zurückgreifen kann.
Ich hatte mal so einen Geistesblitz, eine Eingebung, da kam mir in den sinn, dass sogenannte Fantasiewelten auf anderen Ebenen, die mit dem rationalen Verstand nicht wahrnehmbar sind, tatsächlich existieren. Mag sein, dass ich die Einzige, mit dieser Ansicht bin, keine Ahnung, jedenfalls finde ich es spannend, wenn Fantasie mit dem Mystischen und Übersinnlichen verschmilzt. Elfen, Feen, etc. werden auch oft als reine Fantasiegestalten gesehen, dabei sind sie viel mehr, feinstoffliche Wesen, Naturgeister eben.
Ich schreibe hier nur alles auf, wie ich denke und meine Ansichten. Keinesfalls möchte ich anderen Menschen meine Meinung aufdrängen, das liegt mir fern. Wäre ja fad, wenn alle der gleichen Meinung wären. Wenn jemand denkt, das, was ich hier im Moment schreibe ist Blödsinn, dann ist es für ihn/sie halt so. So vielfältig, wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind eben auch Meinungen und Vorstellungen.
Aber eines ist nicht berechtigt, andere, wegen ihrer Meinungen/Ansichten/Vorstellungen auszulachen oder zu verspotten. Ja, mag sein, dass ich etwas eigen bin, aber vielleicht sind es andere auch, trauen sich jedoch nicht, ihre Eigenheiten zu zeigen, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden.
So... Das war jetzt weit ausgeholt, aber es ging nicht anders. Nun komme ich aber erstmal zum Ende.
Dienstag, 8. Mai 2018
Wieder neu eingeübt, Weg zur Busstation mit Blindenstock
Morgen haben wir, bzw. in erster Linie ich, eine Verabredung in der Stadt, bei einem Café. Für Philipp wäre es zu stressig, erst heimzufahren, mich zu Hause abzuholen, und dann wieder in die Stadt zu fahren, das geht sich von den Buszeiten her auch gar nicht aus, denn das Treffen mit der Dame ist um 17 Uhr, und um diese Zeit, zwischen 16:30 und 17:00 kommt Philipp erst hier zu Hause an. Also was tun? - da kam mir der Einfall, dass Philipp mir ja den Weg zur Busstation gezeigt hat, schon lange her, zu einer Zeit, wo wir zwar schon zusammen gewohnt haben, aber noch kaum gemeinsame Urlaube bekommen haben. Damals musste ich, wenn er Urlaub hatte, oder krank war, den Arbeitsweg alleine bewältigen.
Somit habe ich Philipp gebeten, mit mir probehalber die Strecke zur Busstation zu gehen, mich zu begleiten, den Weg mit mir wieder ein zu üben. Es hat auch super geklappt, er musste mich nur selten korrigieren, somit war es eigentlich eher ein Auffrischungstraining. Ein paar Abschnitte des Weges musste ich mehrmals gehen, um Fehler zu korrigieren, bzw. ganz sicher zu sein.
Das erste Mal gingen wir den ganzen Weg zur Probe, um heraus zu finden, wie gut ich den Weg noch kenne. Beim zweiten Mal habe ich dann mit der Stoppuhr am iPhone abgestoppt, wie lange ich für den Weg mit Blindenstock brauche. Philipp war die ganze Zeit in meiner Nähe, entweder hinter mir, oder vor mir. Gemeinsam brauchen wir für den Weg zum Bus etwa 10 Minuten. Alleine mit dem Stock brauche ich für den Weg fast 20 Minuten. Ich bin noch etwas langsamer unterwegs, wie erwähnt ist auch schon viel Zeit vergangen, seit ich den Weg das letzte Mal gegangen bin.
Morgen Nachmittag fahre ich also mit dem Bus in die Stadt. Philipp und ich wir treffen uns bei der Busstation, an der ich aussteige, und gehen gemeinsam zum Treffpunkt.
In mir arbeitet es. Aufregend, der Gedanke, oder bzw. die Aussicht, morgen das erste Mal seit langem wieder einmal alleine den Weg zur Station zu bewältigen, und alleine mit dem Bus zu fahren.
Nach dem vielen Gehen, und der geistigen Aktivität, mit Konzentration diesen Weg wieder einzuüben, empfand ich eine angenehme Erschöpfung. Ich werde morgen auf jeden Fall mehr Zeit einplanen. Und besser, ich bin etwas früher bei der Haltestelle, als zu knapp.
Ja, ich finde es gut, dass wir heute noch sozusagen Blindenstocktraining gemacht haben. Ich bin zuversichtlich, dass morgen alles gut klappt, und Philipp hat auch keinen Stress, weil wir uns in der Stadt treffen. Natürlich werde ich morgen auch hier im Blog berichten, ob, bzw. wie gut es geklappt hat.
Somit habe ich Philipp gebeten, mit mir probehalber die Strecke zur Busstation zu gehen, mich zu begleiten, den Weg mit mir wieder ein zu üben. Es hat auch super geklappt, er musste mich nur selten korrigieren, somit war es eigentlich eher ein Auffrischungstraining. Ein paar Abschnitte des Weges musste ich mehrmals gehen, um Fehler zu korrigieren, bzw. ganz sicher zu sein.
Das erste Mal gingen wir den ganzen Weg zur Probe, um heraus zu finden, wie gut ich den Weg noch kenne. Beim zweiten Mal habe ich dann mit der Stoppuhr am iPhone abgestoppt, wie lange ich für den Weg mit Blindenstock brauche. Philipp war die ganze Zeit in meiner Nähe, entweder hinter mir, oder vor mir. Gemeinsam brauchen wir für den Weg zum Bus etwa 10 Minuten. Alleine mit dem Stock brauche ich für den Weg fast 20 Minuten. Ich bin noch etwas langsamer unterwegs, wie erwähnt ist auch schon viel Zeit vergangen, seit ich den Weg das letzte Mal gegangen bin.
Morgen Nachmittag fahre ich also mit dem Bus in die Stadt. Philipp und ich wir treffen uns bei der Busstation, an der ich aussteige, und gehen gemeinsam zum Treffpunkt.
In mir arbeitet es. Aufregend, der Gedanke, oder bzw. die Aussicht, morgen das erste Mal seit langem wieder einmal alleine den Weg zur Station zu bewältigen, und alleine mit dem Bus zu fahren.
Nach dem vielen Gehen, und der geistigen Aktivität, mit Konzentration diesen Weg wieder einzuüben, empfand ich eine angenehme Erschöpfung. Ich werde morgen auf jeden Fall mehr Zeit einplanen. Und besser, ich bin etwas früher bei der Haltestelle, als zu knapp.
Ja, ich finde es gut, dass wir heute noch sozusagen Blindenstocktraining gemacht haben. Ich bin zuversichtlich, dass morgen alles gut klappt, und Philipp hat auch keinen Stress, weil wir uns in der Stadt treffen. Natürlich werde ich morgen auch hier im Blog berichten, ob, bzw. wie gut es geklappt hat.
Mittwoch, 2. Mai 2018
Seelische Aufregung wegen Haushaltshilfe und es wäre gut wenn es Geruchsrecorder gäbe
Und wieder ein seelischer Aufreger! Folgendes habe ich Philipp in einer Email geschildert:
„Heute war die Haushaltshilfe eine Stunde da, und hat alles durchgeputzt.
Die Haushaltshilfe (M), hatte heute noch jemanden mit, eine
Praktikantin, da kommt die erste Beschwerde: Diese Person ist mir gar
nicht vorgestellt worden, hat auch gar nicht gegrüßt. M sagte
lediglich: „Ich hab heute noch jemand mit, wir sind zu zweit.“, mehr
nicht. Wäre es jemandem Anderen recht, wenn die Putzfrau irgendwem
Fremden einfach so mitbringt, die dann, ohne sich vorzustellen, in der
Wohnung werkelt?
Und jetzt kommt die zweite Beschwerde: Zum Schluss hat diese
Praktikantin auf unserem Balkon geraucht. Der Gestank ist durch die
offene Balkontür in die Wohnung gezogen, darum ist es mir aufgefallen.
Schade, dass es keine Aufnahmegeräte für Gerüche gibt, sonst hätte ich
das gerne als Beweis aufgezeichnet, damit niemand behaupten kann, ich
lüge oder rede Blödsinn.
Fazit: Ich habe mich total übergangen gefühlt, es ist so getan worden,
als wäre ich gar nicht da. Einfach in einer fremden Wohnung, ohne zu
fragen rauchen, so nach dem Motto: „Die Depperte Blinde kriegt eh nix
mit“, ist mir das vorgekommen.
Und dann hat sich auch die Heimhilfe zwar verabschiedet, aber diese
Praktikantin wieder noch muh noch mäh, kein Auf Wiedersehen, nichts!
Jetzt weißt Du, was in Deiner Abwesenheit so passiert ist.“
Und das in einer Firma, die gegen Bezahlung Leistungen, wie z.B. Haushaltshilfe für Behinderte und alte Menschen anbietet. Das Verhalten heute empfinde ich einfach nur als asozial. Ja, ich habe zwar kein Sehvermögen, aber deswegen bin ich noch lange nicht geistig behindert oder so, und meine restlichen Sinne funktionieren sehr gut! Apropos Sinne: Alles kann man aufzeichnen, Bilder, Geräusche, aber eben leider keine Gerüche. Wann erfindet endlich jemand einen Geruchsrecorder? ;-) Das hätte auch einen positiven Effekt: Man könnte Gerüche vom Frühling und Sommer aufzeichnen, und sich dann im Winter die schönen Gerüche zu Gemüte führen. Im Moment riecht es von draußen gut nach frischgemähtem Gras. Diese und viele andere Gerüche der Natur müsste man abspeichern, und bei Bedarf wieder abspielen oder abrufen können.
Lustig, habe mir gerade vorgestellt, wie es wäre, wenn es eine Geruchsrecorder App gäbe. „Siri, zeig mir meine Geruchsaufnahmen“, oder: „Siri, lass mich frischgemähtes Gras riechen“. ;-) Tja so hat dieser Eintrag doch noch ein Bisschen was Lustiges.
„Heute war die Haushaltshilfe eine Stunde da, und hat alles durchgeputzt.
Die Haushaltshilfe (M), hatte heute noch jemanden mit, eine
Praktikantin, da kommt die erste Beschwerde: Diese Person ist mir gar
nicht vorgestellt worden, hat auch gar nicht gegrüßt. M sagte
lediglich: „Ich hab heute noch jemand mit, wir sind zu zweit.“, mehr
nicht. Wäre es jemandem Anderen recht, wenn die Putzfrau irgendwem
Fremden einfach so mitbringt, die dann, ohne sich vorzustellen, in der
Wohnung werkelt?
Und jetzt kommt die zweite Beschwerde: Zum Schluss hat diese
Praktikantin auf unserem Balkon geraucht. Der Gestank ist durch die
offene Balkontür in die Wohnung gezogen, darum ist es mir aufgefallen.
Schade, dass es keine Aufnahmegeräte für Gerüche gibt, sonst hätte ich
das gerne als Beweis aufgezeichnet, damit niemand behaupten kann, ich
lüge oder rede Blödsinn.
Fazit: Ich habe mich total übergangen gefühlt, es ist so getan worden,
als wäre ich gar nicht da. Einfach in einer fremden Wohnung, ohne zu
fragen rauchen, so nach dem Motto: „Die Depperte Blinde kriegt eh nix
mit“, ist mir das vorgekommen.
Und dann hat sich auch die Heimhilfe zwar verabschiedet, aber diese
Praktikantin wieder noch muh noch mäh, kein Auf Wiedersehen, nichts!
Jetzt weißt Du, was in Deiner Abwesenheit so passiert ist.“
Und das in einer Firma, die gegen Bezahlung Leistungen, wie z.B. Haushaltshilfe für Behinderte und alte Menschen anbietet. Das Verhalten heute empfinde ich einfach nur als asozial. Ja, ich habe zwar kein Sehvermögen, aber deswegen bin ich noch lange nicht geistig behindert oder so, und meine restlichen Sinne funktionieren sehr gut! Apropos Sinne: Alles kann man aufzeichnen, Bilder, Geräusche, aber eben leider keine Gerüche. Wann erfindet endlich jemand einen Geruchsrecorder? ;-) Das hätte auch einen positiven Effekt: Man könnte Gerüche vom Frühling und Sommer aufzeichnen, und sich dann im Winter die schönen Gerüche zu Gemüte führen. Im Moment riecht es von draußen gut nach frischgemähtem Gras. Diese und viele andere Gerüche der Natur müsste man abspeichern, und bei Bedarf wieder abspielen oder abrufen können.
Lustig, habe mir gerade vorgestellt, wie es wäre, wenn es eine Geruchsrecorder App gäbe. „Siri, zeig mir meine Geruchsaufnahmen“, oder: „Siri, lass mich frischgemähtes Gras riechen“. ;-) Tja so hat dieser Eintrag doch noch ein Bisschen was Lustiges.
Sonntag, 29. April 2018
Eisige Gefühlswelt, Kränkung und erschüttertes Vertrauen
Sauer, traurig, erstarrte Liebe, erschüttertes Vertrauen. - so lässt sich meine Gefühlswelt momentan am Besten beschreiben.
Ich hörte ihn fluchen, fragte, was denn los sei. Er gab ganz traurig zur Antwort: „Ach, ich habe irrtümlich das Hintergrundbild vom Tablet gelöscht.“ Ich antwortete, fragte mitfühlend: „Ojee. Was war auf diesem Bild zu sehen?“ Als darauf dann keine Antwort kam, bin ich stutzig geworden und fragte: „War etwa eine andere Frau auf diesem Bild?“ Darauf meinte er nur: „Ich hab es jetzt sowieso gelöscht.“, also lautete die Antwort indirekt ja.
Das der Mann, mit dem ich eigentlich so glücklich liiert und verheiratet bin, ein Bild von einer anderen Frau am Tablet als Hintergrundbild verwendet hat, kränkt mich schon sehr. Ich bin nicht dumm. Ich merke, spüre genau, wenn etwas anders ist, und wenn jemand, den ich gut kenne, versucht, mir etwas zu verheimlichen. Einfach so tun, als wenn nix wäre, dass kann ich jetzt nicht mehr. Ich habe bis jetzt immer gedacht, darauf vertraut, dass ich die Einzige in seinem Leben bin. Ich war normalerweise nie eifersüchtig, aber jetzt schließe ich gar nicht aus, dass er eine andere Frau kennen gelernt hat. Über das Internet ist alles möglich. Da kann man anderen schöne Augen machen, ohne dass der bzw. die Ehepartnerin gleich etwas davon merkt. Vielleicht trifft er sich sogar in seinen Mittagspausen mit ihr, ich weiß es ja nicht. - naja wie auch immer, ich bin jetzt sehr gekränkt und misstrauisch. Ich kann den grauenvollen Gedanken nicht abschütteln, dass es vielleicht neben mir eine andere, geheime Geliebte für ihn gibt. Für mich bricht gerade gewissermaßen eine Welt zusammen, denn solche Gefühle wie Misstrauen und Eifersucht ihm gegenüber kannte ich bis dato überhaupt nicht. Unsere Beziehung schien immer so makellos.
Ich habe ihn nicht weiter ausgefragt, nur gesagt, dass ich sehr enttäuscht bin, weil er, trotzdem er mit mir verheiratet ist, das Bild einer anderen Frau am Tablet als Hintergrund verwendet. Er hat nur immer wieder gemeint, ja, er hat es jetzt eh gelöscht, so nach dem Motto, ich solle mich doch nicht aufregen, so als wäre nix gewesen. Und während er so tut, als wäre nichts gewesen, muss ich mit meinem Gefühlschaos klarkommen. Andere Frauen rufen oder schreiben ihre Freundinnen an, um sich auszutauschen und über Probleme zu reden, aber so eine gute Freundin gibt es momentan nicht in meinem Leben. Also hilft es mir nur, Gedanken und Gefühle nieder zu schreiben. Und die Tatsache, dass ich das Geschriebene dann veröffentliche, gibt mir das Gefühl, nicht so ganz alleine zu sein. Denn im www gibt es bestimmt auch noch andere Menschen, denen es gerade ähnlich geht, wie mir, die sich verlassen und getäuscht fühlen. Ja genau, getäuscht fühle ich mich auch. Getäuscht, weil ich gedacht habe, dass Misstrauen und/oder Eifersucht niemals Thema in unserer Beziehung sein werden. Ja, da habe ich mich wirklich getäuscht.
Gerade hat er mir versichert, dass er als neues Hintergrundbild eines von unserer Hochzeit draufgeladen hat. Das ist im Moment für mich nur ein schwacher Trost, weil ich ja nicht weiß, was wirklich Sache ist. Er möchte die heile Welt versuchen aufrecht zu erhalten.
Immer wieder mache ich Pausen beim Schreiben, muss immer wieder weinen, die Kränkung tut so weh! Und dann das Minderwertigkeitsgefühl, dass ich als seine Frau nicht gut genug bin, denn wieso sonst würde er seinen Tabletbildschirm mit einer fremden Frau schmücken? - ach ich weiß gar nicht, was ich glauben soll, und was nicht. Ich weiß nur, dass ich sehr traurig, gekränkt und enttäuscht bin. Mein Herz fühlt sich momentan an, wie ein kalter, schwerer Eisklotz. Ich bekomme Gänsehaut, so als wäre mir von innen nach außen kalt, also so als würde mein Körper die innere Kälte spüren. Bei mir kommt in diesem Fall erschwerend noch die Tatsache hinzu, dass ich blind bin. Ich kann also nicht einmal nachprüfen, ob wirklich ein Bild von uns, von der Hochzeit drauf ist, oder ob er das nur so gesagt hat und in Wirklichkeit ist doch wieder ein Bild dieser anderen Frau als Hintergrund vorhanden. Ich müsste ihm also, im Wahrsten Sinne des Wortes blind vertrauen, und genau das kann ich im Moment nicht. Ich habe meine Behinderung noch nie im Leben als ein Hindernis gesehen, aber in diesem Fall ist sie ein Hindernis, weil ich mich nicht absichern, nicht überprüfen kann, ob es stimmt, was er sagt. Wäre ja auch schön gewesen, wenn er wenigstens ein Foto unserer Katzen als Hintergrund verwendet hätte, aber eine andere Frau? Das ist für mich unbegreiflich. Er nimmt das Tablet auch immer mit in die Arbeit, das heißt, diese andere Frau hat ihn, in Form dieses Bildes überall hinbegleitet, bzw. vielleicht tut sie das ja zukünftig auch wieder, denn wie erwähnt kann ich, aufgrund des fehlenden Sehvermögens ja nicht nachprüfen, welches Bild als Hintergrund angezeigt wird.
Ein paar Stunden hat es jetzt gebraucht, diesen Eintrag zu schreiben. Geschrieben, Pausen gemacht, wieder geschrieben... Nun beende ich diesen Eintrag. An schlafen ist zwar momentan noch nicht zu denken, aber zum Schreiben fällt mir auch nichts mehr ein.
Ich hörte ihn fluchen, fragte, was denn los sei. Er gab ganz traurig zur Antwort: „Ach, ich habe irrtümlich das Hintergrundbild vom Tablet gelöscht.“ Ich antwortete, fragte mitfühlend: „Ojee. Was war auf diesem Bild zu sehen?“ Als darauf dann keine Antwort kam, bin ich stutzig geworden und fragte: „War etwa eine andere Frau auf diesem Bild?“ Darauf meinte er nur: „Ich hab es jetzt sowieso gelöscht.“, also lautete die Antwort indirekt ja.
Das der Mann, mit dem ich eigentlich so glücklich liiert und verheiratet bin, ein Bild von einer anderen Frau am Tablet als Hintergrundbild verwendet hat, kränkt mich schon sehr. Ich bin nicht dumm. Ich merke, spüre genau, wenn etwas anders ist, und wenn jemand, den ich gut kenne, versucht, mir etwas zu verheimlichen. Einfach so tun, als wenn nix wäre, dass kann ich jetzt nicht mehr. Ich habe bis jetzt immer gedacht, darauf vertraut, dass ich die Einzige in seinem Leben bin. Ich war normalerweise nie eifersüchtig, aber jetzt schließe ich gar nicht aus, dass er eine andere Frau kennen gelernt hat. Über das Internet ist alles möglich. Da kann man anderen schöne Augen machen, ohne dass der bzw. die Ehepartnerin gleich etwas davon merkt. Vielleicht trifft er sich sogar in seinen Mittagspausen mit ihr, ich weiß es ja nicht. - naja wie auch immer, ich bin jetzt sehr gekränkt und misstrauisch. Ich kann den grauenvollen Gedanken nicht abschütteln, dass es vielleicht neben mir eine andere, geheime Geliebte für ihn gibt. Für mich bricht gerade gewissermaßen eine Welt zusammen, denn solche Gefühle wie Misstrauen und Eifersucht ihm gegenüber kannte ich bis dato überhaupt nicht. Unsere Beziehung schien immer so makellos.
Ich habe ihn nicht weiter ausgefragt, nur gesagt, dass ich sehr enttäuscht bin, weil er, trotzdem er mit mir verheiratet ist, das Bild einer anderen Frau am Tablet als Hintergrund verwendet. Er hat nur immer wieder gemeint, ja, er hat es jetzt eh gelöscht, so nach dem Motto, ich solle mich doch nicht aufregen, so als wäre nix gewesen. Und während er so tut, als wäre nichts gewesen, muss ich mit meinem Gefühlschaos klarkommen. Andere Frauen rufen oder schreiben ihre Freundinnen an, um sich auszutauschen und über Probleme zu reden, aber so eine gute Freundin gibt es momentan nicht in meinem Leben. Also hilft es mir nur, Gedanken und Gefühle nieder zu schreiben. Und die Tatsache, dass ich das Geschriebene dann veröffentliche, gibt mir das Gefühl, nicht so ganz alleine zu sein. Denn im www gibt es bestimmt auch noch andere Menschen, denen es gerade ähnlich geht, wie mir, die sich verlassen und getäuscht fühlen. Ja genau, getäuscht fühle ich mich auch. Getäuscht, weil ich gedacht habe, dass Misstrauen und/oder Eifersucht niemals Thema in unserer Beziehung sein werden. Ja, da habe ich mich wirklich getäuscht.
Gerade hat er mir versichert, dass er als neues Hintergrundbild eines von unserer Hochzeit draufgeladen hat. Das ist im Moment für mich nur ein schwacher Trost, weil ich ja nicht weiß, was wirklich Sache ist. Er möchte die heile Welt versuchen aufrecht zu erhalten.
Immer wieder mache ich Pausen beim Schreiben, muss immer wieder weinen, die Kränkung tut so weh! Und dann das Minderwertigkeitsgefühl, dass ich als seine Frau nicht gut genug bin, denn wieso sonst würde er seinen Tabletbildschirm mit einer fremden Frau schmücken? - ach ich weiß gar nicht, was ich glauben soll, und was nicht. Ich weiß nur, dass ich sehr traurig, gekränkt und enttäuscht bin. Mein Herz fühlt sich momentan an, wie ein kalter, schwerer Eisklotz. Ich bekomme Gänsehaut, so als wäre mir von innen nach außen kalt, also so als würde mein Körper die innere Kälte spüren. Bei mir kommt in diesem Fall erschwerend noch die Tatsache hinzu, dass ich blind bin. Ich kann also nicht einmal nachprüfen, ob wirklich ein Bild von uns, von der Hochzeit drauf ist, oder ob er das nur so gesagt hat und in Wirklichkeit ist doch wieder ein Bild dieser anderen Frau als Hintergrund vorhanden. Ich müsste ihm also, im Wahrsten Sinne des Wortes blind vertrauen, und genau das kann ich im Moment nicht. Ich habe meine Behinderung noch nie im Leben als ein Hindernis gesehen, aber in diesem Fall ist sie ein Hindernis, weil ich mich nicht absichern, nicht überprüfen kann, ob es stimmt, was er sagt. Wäre ja auch schön gewesen, wenn er wenigstens ein Foto unserer Katzen als Hintergrund verwendet hätte, aber eine andere Frau? Das ist für mich unbegreiflich. Er nimmt das Tablet auch immer mit in die Arbeit, das heißt, diese andere Frau hat ihn, in Form dieses Bildes überall hinbegleitet, bzw. vielleicht tut sie das ja zukünftig auch wieder, denn wie erwähnt kann ich, aufgrund des fehlenden Sehvermögens ja nicht nachprüfen, welches Bild als Hintergrund angezeigt wird.
Ein paar Stunden hat es jetzt gebraucht, diesen Eintrag zu schreiben. Geschrieben, Pausen gemacht, wieder geschrieben... Nun beende ich diesen Eintrag. An schlafen ist zwar momentan noch nicht zu denken, aber zum Schreiben fällt mir auch nichts mehr ein.
Freitag, 20. April 2018
Balkonzeit
Ich sitze gerade am Balkon und genieße die laue Frühlingsluft und das Gezwitscher der Vögel. Unsere Katze Lucky ist auch hier am Balkon. Der Balkon ist jetzt wieder die meiste Zeit offen. Kinder sind ebenfalls von draußen aus dem Garten zu hören. Ein Auto startet, fährt weg. Zumm Glück wohnen wir in einer ruhigen Gegend, mit kaum Verkehrslärm. Heute wurde bereits Rasen gemäht am Vormittag, und somit riecht die Luft gut nach frischgemähtem Gras. Ich bin die Beobachterin, nehme einfach nur wahr, was ist. Ich spüre die Sonne im Rücken. Mal sehen, wie lange es möglich ist, hier zu sitzen, denn Nachmittags scheint die Sonne sehr stark hier her. Naja, ich genieße einfach, solange es eben möglich ist. :-) Einfach praktisch, einfach iPhone + der kompakten Bluetoth-Tastatur schnappen, und draußen schreiben. Nun fällt mir aber eh nichts mehr ein, darum komme ich jetzt zum Ende
Donnerstag, 12. April 2018
Nächtliches Gedankenkreisen oder ein Puzzle aus Worten und Reimen
Draußen ist es still und leise,
doch in mir ist es laut,
Gedanken ziehen weite Kreise.
Gedankenkarussell, wo kann man
Dich ausschalten?
So schlaflos hab ich es
im Bett nicht ausgehalten.
Habe gehofft, ich würde doch bald mal
im Traumland landen,
doch stattdessen bin ich
wieder aufgestanden,
um ein Bisschen was zu schreiben,
und mir so
die Zeit zu vertreiben.
Ein Puzzle aus Worten und Reimen
darf hier entstehen,
damit ist mein Hirn gefordert,
und das Gedankenkarussell hört auf
sich weiter
sinnlos zu drehen.
Doch was soll ich schreiben,
was soll ich reimen?
Vieles meiner Gedankenwelt
ist mir zu persönlich,
und bleibt daher
im Geheimen.
Alles ist halt nicht
für die Öffentlichkeit gedacht,
und dennoch schreib ich gern,
wie man sieht, egal ob bei Tag,
oder auch bei Nacht.
Das Schreiben ist halt immer schon ein gutes Ventil
für mich gewesen,
und wem‘s nicht interessiert,
der braucht es ja nicht lesen.
Und falls sich jemand fragt:
„Warum veröffentlicht sie diese Zeilen?“,
nun, weil ich denke, dass noch viele andre Menschen
in dieser Nacht wach verweilen.
Mit allen, die noch wach sind,
fühl ich mich, so komisch es klingt
irgendwie verbunden,
denn wir haben etwas gemeinsam,
nämlich die Schlaflosigkeit
in diesen nächtlichen Stunden.
Ich bin allein,
und doch wieder nicht allein,
bin nicht die Einzige, wach in dieser Nacht
im Mondenschein.
Andere Menschen wiederrum schlafen nicht,
weil sie arbeiten müssen, Nachtschicht.
Das Puzzle hat sich zusammengefügt,
die Worte sind nur so geflossen,
zwischendurch habe ich am Balkon
ein paar Züge frische Luft genossen.
Draußen fällt sanft der Regen,
die neu erwachte Natur bekommt vom Himmel
frischen Segen.
Jetzt kehrt auch in mir
etwas Ruhe ein,
also wird dies Gedicht zu Ende,
und das Puzzle aus Worten und Reimen
somit fertig
abgeschlossen sein.
doch in mir ist es laut,
Gedanken ziehen weite Kreise.
Gedankenkarussell, wo kann man
Dich ausschalten?
So schlaflos hab ich es
im Bett nicht ausgehalten.
Habe gehofft, ich würde doch bald mal
im Traumland landen,
doch stattdessen bin ich
wieder aufgestanden,
um ein Bisschen was zu schreiben,
und mir so
die Zeit zu vertreiben.
Ein Puzzle aus Worten und Reimen
darf hier entstehen,
damit ist mein Hirn gefordert,
und das Gedankenkarussell hört auf
sich weiter
sinnlos zu drehen.
Doch was soll ich schreiben,
was soll ich reimen?
Vieles meiner Gedankenwelt
ist mir zu persönlich,
und bleibt daher
im Geheimen.
Alles ist halt nicht
für die Öffentlichkeit gedacht,
und dennoch schreib ich gern,
wie man sieht, egal ob bei Tag,
oder auch bei Nacht.
Das Schreiben ist halt immer schon ein gutes Ventil
für mich gewesen,
und wem‘s nicht interessiert,
der braucht es ja nicht lesen.
Und falls sich jemand fragt:
„Warum veröffentlicht sie diese Zeilen?“,
nun, weil ich denke, dass noch viele andre Menschen
in dieser Nacht wach verweilen.
Mit allen, die noch wach sind,
fühl ich mich, so komisch es klingt
irgendwie verbunden,
denn wir haben etwas gemeinsam,
nämlich die Schlaflosigkeit
in diesen nächtlichen Stunden.
Ich bin allein,
und doch wieder nicht allein,
bin nicht die Einzige, wach in dieser Nacht
im Mondenschein.
Andere Menschen wiederrum schlafen nicht,
weil sie arbeiten müssen, Nachtschicht.
Das Puzzle hat sich zusammengefügt,
die Worte sind nur so geflossen,
zwischendurch habe ich am Balkon
ein paar Züge frische Luft genossen.
Draußen fällt sanft der Regen,
die neu erwachte Natur bekommt vom Himmel
frischen Segen.
Jetzt kehrt auch in mir
etwas Ruhe ein,
also wird dies Gedicht zu Ende,
und das Puzzle aus Worten und Reimen
somit fertig
abgeschlossen sein.
Mittwoch, 11. April 2018
Und sonst so? ...
Und was gibts sonst so zu berichten? - nicht sonderlich viel. Ich freue mich über einen lange verlorenen Kontakt, den ich wieder bekommen habe, durch „Zufall“. Ja, wie gesagt, ich freue mich total darüber, und sie auch.
Ich bin froh, dass es jetzt endlich frühlingshaft mild ist. Am Samstag waren wir im Europapark, und am Sonntag sind wir einfach so im Garten gesessen.
Meine Gefühlswelt spielt heute verrückt, der innere Vulkan macht sich wieder einmal bemerkbar. Ich bin heute schon ein paar mal so richtig grantig geworden, weil die Technik nicht so mitgespielt hat, wie ich es wollte. Ich habe mich nämlich mit Soundcloud beschäftigt, wollte die MP3-Version des Gedichts Auferstehung der Natur auf Soundcloud hochladen, aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Jetzt habe ich es erst einmal seinlassen. Schade, dass der Upload nicht mehr in der Soundcloud-App möglich ist. Mit dem iPhone ist der Upload auf der Soundcloud-Webseite gar nicht möglich. Und am iPad hat es irgendwie nicht geklappt, keine Ahnung, warum. Entschuldigung, aber im Moment finde ich Soundcloud einfach nur doof!!! Ich finde diese Einschränkungen, Audios nicht über App oder Handy hochladen zu können, in Zeiten von Smartphones und co einfach altmodisch, nicht der Zeit angepasst. Ja, meiner Meinung nach ist es ein Rückschritt in der Entwicklung.
So, nun komme ich erstmal wieder zum Ende. Kater Blacky streicht mir um die Beine, will hochgehoben werden, und kuscheln. ;-) Ach ja, der Süße hatte am 6. April seinen 6. Geburtstag. :-)
Ich bin froh, dass es jetzt endlich frühlingshaft mild ist. Am Samstag waren wir im Europapark, und am Sonntag sind wir einfach so im Garten gesessen.
Meine Gefühlswelt spielt heute verrückt, der innere Vulkan macht sich wieder einmal bemerkbar. Ich bin heute schon ein paar mal so richtig grantig geworden, weil die Technik nicht so mitgespielt hat, wie ich es wollte. Ich habe mich nämlich mit Soundcloud beschäftigt, wollte die MP3-Version des Gedichts Auferstehung der Natur auf Soundcloud hochladen, aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Jetzt habe ich es erst einmal seinlassen. Schade, dass der Upload nicht mehr in der Soundcloud-App möglich ist. Mit dem iPhone ist der Upload auf der Soundcloud-Webseite gar nicht möglich. Und am iPad hat es irgendwie nicht geklappt, keine Ahnung, warum. Entschuldigung, aber im Moment finde ich Soundcloud einfach nur doof!!! Ich finde diese Einschränkungen, Audios nicht über App oder Handy hochladen zu können, in Zeiten von Smartphones und co einfach altmodisch, nicht der Zeit angepasst. Ja, meiner Meinung nach ist es ein Rückschritt in der Entwicklung.
So, nun komme ich erstmal wieder zum Ende. Kater Blacky streicht mir um die Beine, will hochgehoben werden, und kuscheln. ;-) Ach ja, der Süße hatte am 6. April seinen 6. Geburtstag. :-)
Mittwoch, 4. April 2018
Unterwegs
Heute nachdem Philipp von der Arbeit kam, waren wir noch gemeinsam unterwegs, Einkäufe erledigen, wobei der Einkauf nur zum Teil zufriedenstellend war, weil wir nicht alles bekommen haben, was wir wollten. Zuerst waren wir beim Eurospar, dann bei Bipa, und schließlich noch beim Billa. Morgen werden wir zum Billa beim Hauptbahnhof fahren, der ist doch größer, mehr Auswahl. Aber immerhin war ich ein Bisschen draußen und es hat gut getan, in der milden Frühlingsluft unterwegs zu sein.
Der Balkon ist untertags, bzw. ab früher Nachmittag auch wieder offen, vorausgesetzt, es scheint die Sonne. Die Katzen lieben es draußen zu sein, sich zu sonnen. Sie haben nun wieder mehr die Freiheit, raus und rein zu gehen, wie sie wollen. Und wir als verantwortliche Menschen haben auch ein gutes Gefühl, weil nichts passieren kann, da der Balkon mit einem Katzennetz gesichert ist. Oft sitzt Lucky draußen am Kasten oben und schaut durchs Netz durch hinunter in den Garten. Ja, jetzt kommt die schöne, warme Zeit wieder. :-)
Soweit ein Eintrag zum heutigen Tag.
Der Balkon ist untertags, bzw. ab früher Nachmittag auch wieder offen, vorausgesetzt, es scheint die Sonne. Die Katzen lieben es draußen zu sein, sich zu sonnen. Sie haben nun wieder mehr die Freiheit, raus und rein zu gehen, wie sie wollen. Und wir als verantwortliche Menschen haben auch ein gutes Gefühl, weil nichts passieren kann, da der Balkon mit einem Katzennetz gesichert ist. Oft sitzt Lucky draußen am Kasten oben und schaut durchs Netz durch hinunter in den Garten. Ja, jetzt kommt die schöne, warme Zeit wieder. :-)
Soweit ein Eintrag zum heutigen Tag.
Dienstag, 3. April 2018
Osterwochenende 2018
Ich finde es schön, das wir so ein gemütliches Osterwochenende hatten, auch wenn es von meiner heftigen Erkältung überschattet war. Vom Wohlbefinden her geht es mir schon besser, nicht mehr so schlapp, wenn auch noch etwas müde, denn ich schlafe momentan sehr unruhig, weil mich der Schnupfen, aber vor allem der Husten noch immer dermaßen nerven.
Gestern war so ein herrlicher Tag, die Sonne schien, und ich ließ es mir nicht nehmen, am Balkon etwas die Sonne zu genießen. Sicherheitshalber zog ich mir einen Pullover drüber. Gestern waren es 16 Grad. Heute will ich auch wieder etwas rausgehen. Gestern war es wie ein Ruf der Natur, und/oder die Sehnsucht nach Sonne.
Untertags bin ich jetzt wieder mit den Katzen alleine zu Hause, Philipp arbeitet seit heute wieder. Er hatte Freitag, Sa, So und Mo frei, also ein verlängertes Wochenende. Er ist ja so ein Engel! <3 Sogar mein Onkel Ronald sieht das so, :-) denn als ich auf Facebook schrieb, dass ich krank bin, schrieb Ronald in einem Kommentar unter anderem: „Du hast ja Philipp, Deinen Schutzengel.“ :-)
Blacky benahm sich in den letzten Tagen wie ein Wachhund, folgte mir auf Schritt und Tritt. Daran merkt man wieder einmal, wie feinfühlig die Tiere sind, sie merken genau, wenn etwas anders ist als sonst, wenn es jemandem nicht gut geht. Engel auf 4 Pfoten eben. ;-) Ups, jetzt hätte ich mich fast verschrieben. Der Zeigefinger wäre beim Wort „Pfoten“ beinahe am R statt am F gelandet, da wäre dann „Proten“ gestanden. - Gibt es das Wort überhaupt? - mal in Google zum Spass eingeben. ;-)
So, nun beende ich diesen ausführlichen Eintrag zum Osterwochenende 2018.
Gestern war so ein herrlicher Tag, die Sonne schien, und ich ließ es mir nicht nehmen, am Balkon etwas die Sonne zu genießen. Sicherheitshalber zog ich mir einen Pullover drüber. Gestern waren es 16 Grad. Heute will ich auch wieder etwas rausgehen. Gestern war es wie ein Ruf der Natur, und/oder die Sehnsucht nach Sonne.
Untertags bin ich jetzt wieder mit den Katzen alleine zu Hause, Philipp arbeitet seit heute wieder. Er hatte Freitag, Sa, So und Mo frei, also ein verlängertes Wochenende. Er ist ja so ein Engel! <3 Sogar mein Onkel Ronald sieht das so, :-) denn als ich auf Facebook schrieb, dass ich krank bin, schrieb Ronald in einem Kommentar unter anderem: „Du hast ja Philipp, Deinen Schutzengel.“ :-)
Blacky benahm sich in den letzten Tagen wie ein Wachhund, folgte mir auf Schritt und Tritt. Daran merkt man wieder einmal, wie feinfühlig die Tiere sind, sie merken genau, wenn etwas anders ist als sonst, wenn es jemandem nicht gut geht. Engel auf 4 Pfoten eben. ;-) Ups, jetzt hätte ich mich fast verschrieben. Der Zeigefinger wäre beim Wort „Pfoten“ beinahe am R statt am F gelandet, da wäre dann „Proten“ gestanden. - Gibt es das Wort überhaupt? - mal in Google zum Spass eingeben. ;-)
So, nun beende ich diesen ausführlichen Eintrag zum Osterwochenende 2018.
Donnerstag, 29. März 2018
Nächtliches Lebenszeichen
Wieder ist fast eine Woche um. Ich blicke die Tage zurück, eigentlich nicht viele nennenswerten Dinge bzw. Ereignisse, und doch vergeht die Zeit so schnell. Ostern steht vor der Tür und der März neigt sich seinem Ende zu.
Vorgestern habe ich mich bei der DZB angemeldet, um mir Hörbücher digital über die App ausleihen zu können. Für die Anmeldung wird aus urheberrechtlichen Gründen ein Nachweis der Sehbehinderung/Blindheit verlangt. Das finde ich gut, denn sonst könnte ja jeder X-beliebig hergehen, und sich anmelden. Das war abenteuerlich, bis es endlich geklappt hat, meinen Behindertenpass abzufotografieren. Zuerst hat es Philipp mit meinem iPhone probiert, aber da war der Bildschirm zu klein. Schließlich gelang es nach einem Fehlversuch (Bild war unscharf/unleserlich), doch noch, mit der Kamera seines Tablets. Dieses Abbild meines Ausweises hat er mir dann per Mail geschickt, und ich konnte es an die Anmeldungsstelle der DZB schicken und somit den Nachweis erbringen. Im Laufe des gestrigen Vormittages wurde dann mein Benutzerkonto freigeschaltet und ich habe mir schon ein Hörbuch ausgeliehen, in welches ich am Abend reingehört habe.
Mich hat es wohl mit einer Verkühlung erwischt. Nase läuft, und ist gleichzeitig total zu, begleitet von Niesanfällen und kratzen im Hals. Gegen halb 10 Uhr Abends bin ich am Mittwoch schon ins Bett, aber dann gegen 23:15 wieder wach geworden. Der Schnupfen macht mich momentan schlaflos. Ich werde sobald ich hier mit schreiben fertig bin, doch noch ein Bisschen im Hörbuch weiterhören, und dann wohl doch hoffentlich irgendwann wieder ins Bett gehen.
Zum Schluss ein Versuch der nächtlichen Aufheiterung, ein Wortspiel:
Wie kann die Nase laufen? Sie hat doch keine Beine/Füße, sondern nur Flügel. *grins* Kann natürlich sein, dass ich dieses Wortspiel schon irgendwann einmal gepostet habe, aber egal, ist dann halt doppelt gemoppelt. ;-)
Vorgestern habe ich mich bei der DZB angemeldet, um mir Hörbücher digital über die App ausleihen zu können. Für die Anmeldung wird aus urheberrechtlichen Gründen ein Nachweis der Sehbehinderung/Blindheit verlangt. Das finde ich gut, denn sonst könnte ja jeder X-beliebig hergehen, und sich anmelden. Das war abenteuerlich, bis es endlich geklappt hat, meinen Behindertenpass abzufotografieren. Zuerst hat es Philipp mit meinem iPhone probiert, aber da war der Bildschirm zu klein. Schließlich gelang es nach einem Fehlversuch (Bild war unscharf/unleserlich), doch noch, mit der Kamera seines Tablets. Dieses Abbild meines Ausweises hat er mir dann per Mail geschickt, und ich konnte es an die Anmeldungsstelle der DZB schicken und somit den Nachweis erbringen. Im Laufe des gestrigen Vormittages wurde dann mein Benutzerkonto freigeschaltet und ich habe mir schon ein Hörbuch ausgeliehen, in welches ich am Abend reingehört habe.
Mich hat es wohl mit einer Verkühlung erwischt. Nase läuft, und ist gleichzeitig total zu, begleitet von Niesanfällen und kratzen im Hals. Gegen halb 10 Uhr Abends bin ich am Mittwoch schon ins Bett, aber dann gegen 23:15 wieder wach geworden. Der Schnupfen macht mich momentan schlaflos. Ich werde sobald ich hier mit schreiben fertig bin, doch noch ein Bisschen im Hörbuch weiterhören, und dann wohl doch hoffentlich irgendwann wieder ins Bett gehen.
Zum Schluss ein Versuch der nächtlichen Aufheiterung, ein Wortspiel:
Wie kann die Nase laufen? Sie hat doch keine Beine/Füße, sondern nur Flügel. *grins* Kann natürlich sein, dass ich dieses Wortspiel schon irgendwann einmal gepostet habe, aber egal, ist dann halt doppelt gemoppelt. ;-)
Montag, 12. März 2018
Nachtrag zum Weltfrauentag - Sister circle
Am Donnerstag war ja Weltfrauentag. Anlässlich des Weltfrauentages fand im Lotuszentrum ein Sister circle statt. Bei einem Sister circle kommen Frauen zusammen, verbinden sich in der Meditation, im Gedankenaustausch, und dem Singen von Mantras. Auf der ganzen Welt gab es am Weltfrauentag solche circles. Da das Lotuszentrum nur etwa 10-15 Minuten von unserem Zuhause entfernt ist, hat mich Philipp hingebracht, um 19 Uhr hat es ca. begonnen, und um 21 Uhr hat er mich dann wieder abgeholt. Zuerst war es ungewohnt, allein unter fremden Frauen. Eine Bekannte, die auf Facebook ebenfalls Interesse an der Veranstaltung bekundete, kam doch nicht. Aber egal, ich machte es nicht davon abhängig, ob jemand dabei ist, den, bzw. die ich kenne. Nach der anfänglichen Nervosität, fühlte ich mich wohl und im Kreis gut aufgenommen. Jede Frau wurde angenommen, so wie sie ist. Es war ein tolles Gefühl, die Verbundenheit zu spüren, nicht nur mit den Frauen in dieser Gruppe, sondern kollektiv, mit allen Frauen auf der Welt, die sich an diesem Tag zu Sister circles verbunden haben. Die Frauen haben ihre Kräfte gebündelt. Und im Nachhinein, als dann meine Nervosität weg war, dachte ich, sagte ich zu mir: „Wow, Du bist ganz schön mutig, dass Du Dich traust, da hin zu gehen, und Dich anderen, Dir unbekannten Frauen zu öffnen. Ich bin stolz auf Dich.“ Zuerst, als wir noch zu Hause waren, habe ich noch mit mir gehadert, soll ich nun wirklich hin, oder nicht? Schließlich fragte Philipp, wann er mich denn hinbringen solle, da war es 18:30, und ich meinte, wir sollten langsam losgehen, besser etwas früher dort, als zu knapp. Der Wunsch, so einen Sister circle mit zu erleben, und der Wunsch nach Kontakt mit anderen Frauen waren schließlich stärker, als die Angst. Ich habe wieder einmal meine Komfortzone verlassen, und das ist gut so. Anstatt mich der Angst zu beugen, und mich zu Hause zu verstecken, war ich dort, konnte meine Schüchternheit ablegen, und hatte einen wunderbaren Abend. Ich habe gelernt, in einem Sister circle wirst Du als Frau so angenommen, wie Du bist, mit dem Wissen, jede Frau ist einzigartig. Und das meine/unsere Bekannte doch nicht dabei war, war dann nicht weiter schlimm.
Jede Frau hat als Geschenk ein Zepter, in Form eines Bleistiftes, mit einem Krönchen drauf, und ein Herz, mit einem Leitspruch bekommen. Auf meinem Herz steht drauf: „Nur eines macht Dein Traumziel unerreichbar, die Angst vor dem Versagen.“
(Paulo Coelho)
Und mit diesem Spruch beende ich diesen nachträglichen Bericht vom Donnerstag.
Jede Frau hat als Geschenk ein Zepter, in Form eines Bleistiftes, mit einem Krönchen drauf, und ein Herz, mit einem Leitspruch bekommen. Auf meinem Herz steht drauf: „Nur eines macht Dein Traumziel unerreichbar, die Angst vor dem Versagen.“
(Paulo Coelho)
Und mit diesem Spruch beende ich diesen nachträglichen Bericht vom Donnerstag.
Donnerstag, 8. März 2018
was ich gelesen und geschrieben habe + Gedanken zum Frühling
Ich habe gestern bei Amazon 2 eBooks bestellt, unter anderem Das Haus aus Licht das magische Glas, von Mella Dumont. Das Buch hat mich „gefesselt“, ich habe es in einem Rutsch, mit kleinen Pausen dazwischen, an einem Tag gestern durchgelesen und habe alles so mit erlebt, als wäre ich mittendrin als Beobachterin.
Gestern Abend habe ich dann ein Gedicht geschrieben, bei dem mir noch kein Titel, keine passende Überschrift einfiel. Ich musste eine Nacht drüber schlafen, und ja, das hat geholfen, heute kam dann die Idee für den Titel. „Magische Gedanken eines inneren Kindes“. Das Gedicht ist sowohl im Blog Schreiben ist Lichtarbeit, als auch im Textperlen-blog zu lesen.
Vorgestern schrieb ich, vom März und dem nahenden Frühling inspiriert, das Gedicht: März, das Wunder der Erneuerung.
Heute riecht die Luft so gut, so nach dem nahenden Frühling. Es sind etwa 7 Grad. Eben habe ich die Balkontür aufgemacht, um die angenehme Luft herein zu lassen, und den Katzen die Chance zu geben, auch die frische Luft zu genießen. Blacky ist schon draußen. Die Klänge von Draußen sind wundervoll, man hört, wie der Schnee taut, und die Vögel zwitschern. Ja, ich werde ein Klangbild aufnehmen. :-) Es geht mir so ähnlich, wie einem Fotografen, der seine Impressionen in Bildern festhält, nur bei mir ist es so mit den Klängen. Ich liebe es, Bilder für die Ohren aufzunehmen.
So, nun komme ich erstmal zum Ende dieses ausführlichen Eintrags.
Gestern Abend habe ich dann ein Gedicht geschrieben, bei dem mir noch kein Titel, keine passende Überschrift einfiel. Ich musste eine Nacht drüber schlafen, und ja, das hat geholfen, heute kam dann die Idee für den Titel. „Magische Gedanken eines inneren Kindes“. Das Gedicht ist sowohl im Blog Schreiben ist Lichtarbeit, als auch im Textperlen-blog zu lesen.
Vorgestern schrieb ich, vom März und dem nahenden Frühling inspiriert, das Gedicht: März, das Wunder der Erneuerung.
Heute riecht die Luft so gut, so nach dem nahenden Frühling. Es sind etwa 7 Grad. Eben habe ich die Balkontür aufgemacht, um die angenehme Luft herein zu lassen, und den Katzen die Chance zu geben, auch die frische Luft zu genießen. Blacky ist schon draußen. Die Klänge von Draußen sind wundervoll, man hört, wie der Schnee taut, und die Vögel zwitschern. Ja, ich werde ein Klangbild aufnehmen. :-) Es geht mir so ähnlich, wie einem Fotografen, der seine Impressionen in Bildern festhält, nur bei mir ist es so mit den Klängen. Ich liebe es, Bilder für die Ohren aufzunehmen.
So, nun komme ich erstmal zum Ende dieses ausführlichen Eintrags.
Dienstag, 6. März 2018
Aktueller, ausführlicher Eintrag
Hier tut sich nicht viel, und dennoch ist es nicht langweilig. Ich habe 2 neue Gedichte geschrieben, einerseits ein Liebesgedicht für Mutter Erde, und andererseits ein Gedicht, mit dem Titel: Wasser, Lebenselexier.
Ich hoffe, dass jetzt bald der Frühling kommt. Vom Vogelgezwitscher her klingt es ja schon recht frühlingshaft, ;-) aber vom Wetter her, merkt man noch nichts davon. Im Moment ist es bewölkt, bei 3 Grad.
Im Allgemeinen genieße ich die Tage, die Zeit sehr und habe immer wieder neue Ideen, was ich tun könnte. Ich habe mehr Zeit, für Kreativität. Die Katzen, vor allem Blacky, sind wohl auch froh, dass jetzt immer jemand zu Hause ist. Blacky ist ja immer schon der Kuschelkater gewesen, aber seit ich aus der Reha zurück bin, lässt auch Lucky mehr Streicheleinheiten zu. Katzenblogeintrag 1. Vom Blacky hat Philipp gestern neue Fotos gemacht, siehe: Katzenblogeintrag 2.
Am Sonntag, 4. März waren ja in Kärnten Landtagswahlen. Die Bewegung Verantwortung Erde, der wir uns angeschlossen haben, kam auf 1,9% der Stimmen, von den Kleinparteien sogar das Beste Ergebnis. Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, und bestimmt haben ehemalige Grünwähler der Bewegung Verantwortung Erde ihre Stimmen gegeben. Philipp und ich waren am Sonntagnachmittag in Villach, um mit anderen Erdefreunden das Wahlergebnis anzuschauen/anzuhören. Es waren eine Menge Leute und die Spannung war groß. Obwohl die Erde es mit 1,9% nicht in den Landtag geschafft hat, war die Stimmung wirklich gut, denn es geht auf jeden Fall weiter, mit der Bewegung Verantwortung Erde. Morgen am Mittwoch findet das nächste Erde-Treffen in Klagenfurt statt, da wollen wir auf jedenfall hin.
Soweit ein aktueller, ausführlicher Eintrag.
Ich hoffe, dass jetzt bald der Frühling kommt. Vom Vogelgezwitscher her klingt es ja schon recht frühlingshaft, ;-) aber vom Wetter her, merkt man noch nichts davon. Im Moment ist es bewölkt, bei 3 Grad.
Im Allgemeinen genieße ich die Tage, die Zeit sehr und habe immer wieder neue Ideen, was ich tun könnte. Ich habe mehr Zeit, für Kreativität. Die Katzen, vor allem Blacky, sind wohl auch froh, dass jetzt immer jemand zu Hause ist. Blacky ist ja immer schon der Kuschelkater gewesen, aber seit ich aus der Reha zurück bin, lässt auch Lucky mehr Streicheleinheiten zu. Katzenblogeintrag 1. Vom Blacky hat Philipp gestern neue Fotos gemacht, siehe: Katzenblogeintrag 2.
Am Sonntag, 4. März waren ja in Kärnten Landtagswahlen. Die Bewegung Verantwortung Erde, der wir uns angeschlossen haben, kam auf 1,9% der Stimmen, von den Kleinparteien sogar das Beste Ergebnis. Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, und bestimmt haben ehemalige Grünwähler der Bewegung Verantwortung Erde ihre Stimmen gegeben. Philipp und ich waren am Sonntagnachmittag in Villach, um mit anderen Erdefreunden das Wahlergebnis anzuschauen/anzuhören. Es waren eine Menge Leute und die Spannung war groß. Obwohl die Erde es mit 1,9% nicht in den Landtag geschafft hat, war die Stimmung wirklich gut, denn es geht auf jeden Fall weiter, mit der Bewegung Verantwortung Erde. Morgen am Mittwoch findet das nächste Erde-Treffen in Klagenfurt statt, da wollen wir auf jedenfall hin.
Soweit ein aktueller, ausführlicher Eintrag.
Freitag, 2. Februar 2018
Lebenszeichen, die ersten Tage zu Hause
Ich brauchte jetzt ein paar Tage, um wieder in meinem/unseren Zuhause anzukommen.
Gestern habe ich mein erstes Bad in der Wanne genossen, seit langem, in dem Zimmer in der Klinik war eine Dusche, die Duschkabine ziemlich eng. Da war es gestern schon wieder herrlich, sich in der Badewanne ausbreiten, bzw. ausstrecken zu können.
Philipp ist seit Mittwoch wieder arbeiten. Ich muss, bis zum Ende des Dienstverhältnisses, am 30. Juni 2018, weiterhin Krankmeldungen bringen. Das I-Pensionsverfahren ist im Laufen, der Termin für die Begutachtung steht noch aus. Der Sprechtagstermin von der PVA in der Reha-Klinik war nur sehr allgemein.
Ansonsten verliefen die ersten Tage zu Hause recht unspektakulär. Blacky genießt es, viel zu kuscheln, und sogar Lucky lässt sich hin und wieder ein Bisschen streicheln. :-)
Gestern habe ich mein erstes Bad in der Wanne genossen, seit langem, in dem Zimmer in der Klinik war eine Dusche, die Duschkabine ziemlich eng. Da war es gestern schon wieder herrlich, sich in der Badewanne ausbreiten, bzw. ausstrecken zu können.
Philipp ist seit Mittwoch wieder arbeiten. Ich muss, bis zum Ende des Dienstverhältnisses, am 30. Juni 2018, weiterhin Krankmeldungen bringen. Das I-Pensionsverfahren ist im Laufen, der Termin für die Begutachtung steht noch aus. Der Sprechtagstermin von der PVA in der Reha-Klinik war nur sehr allgemein.
Ansonsten verliefen die ersten Tage zu Hause recht unspektakulär. Blacky genießt es, viel zu kuscheln, und sogar Lucky lässt sich hin und wieder ein Bisschen streicheln. :-)
Mittwoch, 17. Januar 2018
Ausführlicher Eintrag 17.01.2018
Gestern bin ich doch nicht mehr zum Schreiben gekommen.
Am Sonntag sind wir ja Abends wieder zurück in die Reha-Klinik. Am
Montag gab es keine besonderen Vorkommnisse, zumindest fällt mir
nichts erwähnenswertes für den Montag ein.
Gestern am Dienstag war volles Programm, schon am Vormittag die
Therapien dicht aneinander gereiht. Zumittag war es mir dann zu viel,
und ich ließ eine Therapie ausfallen, damit ich wieder neue Kraft und
Energie tanken konnte. Der Therapietag dauerte dann eh noch lang
genug, bis 17:45 Uhr. Gestern in der Ergotherapie ist er tatsächlich
fertig geworden, der Korb.
Heute am Mittwoch war dann die nächste Ergotherapie-Einheit. Da wollte
ich zuerst als neues Bastelprojekt einen Traumfänger machen, aber das
klappte nicht so richtig. Schließlich beklebte ich ein rundes Brett
mit Mosaiksteinen, es ist eine Art Topfuntersätzer geworden, muss noch
richtig trocknen. Nun, das Mosaiksteine rundherum auf dem Brett
ankleben war keine große Herausforderung, damit war ich schnell wieder
fertig. Ist aber trotzdem gut geworden. Den Korb durfte ich übrigens
schon mitnehmen. Hier sind Fotos vom fertigen Korb.
Am Mittwochnachmittag, nach der Basisgruppe, waren Philipp und ich
etwas spazieren, die Glan entlang. Einige Zeit sind wir bei einem Baum
gestanden, dessen Stamm schief, und mit Moos bewachsen ist. Von dem
kleinen Ausflug haben wir, also Philipp auch Fotos gemacht. Außerdem
habe ich die sanften Wellen der Glan aufgenommen, ein Klangbild
sozusagen. Dazu ist mir ein Text als Eingebung gekommen, aber diese
Naturimpressionen in Text, Klang und Bild werde ich wohl morgen erst
veröffentlichen.
Ich habe irgendwie momentan einen Durchhänger, fühle mich schnell
geschlaucht, antriebslos und müde. Vor allem merke ich, die Therapien
in Gruppen sind besonders mühsam. Es klingt vielleicht verrückt, aber
es wirkt für mich so, als würde ich von meinem Umfeld, von anderen
Menschen in der Gruppe regelrecht ausgesaugt werden. Natürlich ist mir
klar, dass dies nicht mit Absicht, nicht bewusst von den Anderen
gemacht wird. Interessant daran ist, dass ich die ersten 4 Wochen
nichts von Erschöpfung und Energielosigkeit gemerkt habe, erst jetzt,
im Endspurt sozusagen, sind wie bereits geschrieben nur noch 2 Wochen,
etwas weniger mittlerweile. - naja gut, am Anfang waren meine
Energiespeicher noch voll, kam mir gerade so in den Sinn. Ich bemühe
mich auch, ausreichend zu trinken, habe mir angewöhnt, immer eine
Wasserflasche mit zu nehmen.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt, auf jeden Fall bin ich
gespannt, auf den Sprechtagstermin von der PVA, morgen Vormittag.
Und für heute komme ich nun zum Ende.
Am Sonntag sind wir ja Abends wieder zurück in die Reha-Klinik. Am
Montag gab es keine besonderen Vorkommnisse, zumindest fällt mir
nichts erwähnenswertes für den Montag ein.
Gestern am Dienstag war volles Programm, schon am Vormittag die
Therapien dicht aneinander gereiht. Zumittag war es mir dann zu viel,
und ich ließ eine Therapie ausfallen, damit ich wieder neue Kraft und
Energie tanken konnte. Der Therapietag dauerte dann eh noch lang
genug, bis 17:45 Uhr. Gestern in der Ergotherapie ist er tatsächlich
fertig geworden, der Korb.
Heute am Mittwoch war dann die nächste Ergotherapie-Einheit. Da wollte
ich zuerst als neues Bastelprojekt einen Traumfänger machen, aber das
klappte nicht so richtig. Schließlich beklebte ich ein rundes Brett
mit Mosaiksteinen, es ist eine Art Topfuntersätzer geworden, muss noch
richtig trocknen. Nun, das Mosaiksteine rundherum auf dem Brett
ankleben war keine große Herausforderung, damit war ich schnell wieder
fertig. Ist aber trotzdem gut geworden. Den Korb durfte ich übrigens
schon mitnehmen. Hier sind Fotos vom fertigen Korb.
Am Mittwochnachmittag, nach der Basisgruppe, waren Philipp und ich
etwas spazieren, die Glan entlang. Einige Zeit sind wir bei einem Baum
gestanden, dessen Stamm schief, und mit Moos bewachsen ist. Von dem
kleinen Ausflug haben wir, also Philipp auch Fotos gemacht. Außerdem
habe ich die sanften Wellen der Glan aufgenommen, ein Klangbild
sozusagen. Dazu ist mir ein Text als Eingebung gekommen, aber diese
Naturimpressionen in Text, Klang und Bild werde ich wohl morgen erst
veröffentlichen.
Ich habe irgendwie momentan einen Durchhänger, fühle mich schnell
geschlaucht, antriebslos und müde. Vor allem merke ich, die Therapien
in Gruppen sind besonders mühsam. Es klingt vielleicht verrückt, aber
es wirkt für mich so, als würde ich von meinem Umfeld, von anderen
Menschen in der Gruppe regelrecht ausgesaugt werden. Natürlich ist mir
klar, dass dies nicht mit Absicht, nicht bewusst von den Anderen
gemacht wird. Interessant daran ist, dass ich die ersten 4 Wochen
nichts von Erschöpfung und Energielosigkeit gemerkt habe, erst jetzt,
im Endspurt sozusagen, sind wie bereits geschrieben nur noch 2 Wochen,
etwas weniger mittlerweile. - naja gut, am Anfang waren meine
Energiespeicher noch voll, kam mir gerade so in den Sinn. Ich bemühe
mich auch, ausreichend zu trinken, habe mir angewöhnt, immer eine
Wasserflasche mit zu nehmen.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt, auf jeden Fall bin ich
gespannt, auf den Sprechtagstermin von der PVA, morgen Vormittag.
Und für heute komme ich nun zum Ende.
Donnerstag, 11. Januar 2018
Der Tag bis jetzt und Gedankensplitter 11.01.2018
Heute bin ich extra etwas früher als notwendig aufgestanden, da ich vor 7 Uhr den Pflegestützpunkt kontaktieren sollte, noch vor dem der Dienstwechsel stattfindet. Gestern habe ich nämlich in der Visite meine Ein- und Durchschlafprobleme angesprochen. Die Ärztin und ich einigten uns darauf, dass wir die Dosis vom Tritico Retard leicht erhöhen. Bisher nahm ich immer eine Ganze, und seit gestern eine Ganze + ein Drittel. Und heute Früh ging es eben darum, Rückmeldung zu geben, wie es denn mit der neuen Dosis mit dem Schlafen geklappt hat, da heute eine Besprechung mit den Ärzten und Therapeuten vom Team, der Gruppe ist, der ich zugeteilt wurde.
Nun gut,, geschlafen habe ich weit besser, als sonst immer. Ich bin um halb 7 aufgestanden, um, wie gewünscht wurde, noch vor 7 im Schwesternzimmer anzurufen, zuerst erreichte ich aber niemanden, erst beim zweiten Versuch hat es geklappt, zum Glück, denn sonst hätten wir persönlich dorthin gehen müssen.
Ich stand irgendwie neben mir. Zuerst einmal duschen. Gestern Abend war ich so antriebslos, darum eben heute Früh. Alles dauerte für mich eine gefühlte Ewigkeit, hatte das Gefühl, ich brauche für alles doppelt so lange, wie sonst. Aber es ging sich doch alles schön aus. Um halb 8 gingen wir zum Frühstück, und ab halb 9 hatte ich heute erst Therapiebeginn, mit der Basisgruppe Psychotherapie. Ich bin dann doch noch gut im Tag angekommen. Nach der Gruppe, um 10:15 war Bewegungstherapie, spazieren gehen. Ich war mit Philipp als Begleitung bei der langsamen, bzw. gemütlichen Gruppe dabei und wir sind mit unserer Therapeutin eine kleine Runde gegangen, hat auch gepasst.
An mir habe ich seit gestern Nachmittag eine Veränderung gemerkt. Ich komme mehr aus mir heraus. Früher habe ich in der Gruppe nur dann geredet, wenn ich dazu aufgefordert worden bin, und gestern hat's irgendwie "klick" gemacht und ich traue mich auch mal unaufgefordert etwas zu sagen, mich einzubringen. Wenn mich jemand fragen würde, was Auslöser für diese Veränderung ist, müsste ich ehrlich antworten: "Ich weiß es nicht.". - naja, eigentlich hat es eh lange gedauert, bis ich sozusagen aufgetaut, aus mir heraus gekommen bin. Wenn ich richtig rechne, beginnt dann Anfang nächster Woche die vierte Woche.
Ach ja, die "liebe" Zeit! Etwas, auf das ich soooo lange warten musste, geht nun bald wieder zu Ende, nämlich die Reha, der Reha-Aufenthalt. Manchmal möchte ich echt die Zeit anhalten können! - andererseits ist es auch wieder gut, wenn die Zeit schnell vergeht. Bald nach dem Ende der Reha kommt schon der Februar, der vergeht mit seinen 28 Tagen auch wieder flott, und ab März kann man sich schon auf den Frühling freuen. Wobei über den heurigen Winter kann man sich nicht beklagen, denn derzeit ist es sehr mild. Gestern waren es 6, oder sogar 8 Grad. Hoffentlich schneit es nicht wieder erst dann, wenn es Frühling sein soll.
Jetzt habe ich, bzw. haben wir im Moment Freizeit. Wir sind gerade vom Mittagessen zurückgekommen. Erst um 15:45 habe ich noch eine Therapie-Einheit, Entspannungstherapie Gruppe.
Soweit ein ausführlicher Eintrag zum Tag bis jetzt.
Nun gut,, geschlafen habe ich weit besser, als sonst immer. Ich bin um halb 7 aufgestanden, um, wie gewünscht wurde, noch vor 7 im Schwesternzimmer anzurufen, zuerst erreichte ich aber niemanden, erst beim zweiten Versuch hat es geklappt, zum Glück, denn sonst hätten wir persönlich dorthin gehen müssen.
Ich stand irgendwie neben mir. Zuerst einmal duschen. Gestern Abend war ich so antriebslos, darum eben heute Früh. Alles dauerte für mich eine gefühlte Ewigkeit, hatte das Gefühl, ich brauche für alles doppelt so lange, wie sonst. Aber es ging sich doch alles schön aus. Um halb 8 gingen wir zum Frühstück, und ab halb 9 hatte ich heute erst Therapiebeginn, mit der Basisgruppe Psychotherapie. Ich bin dann doch noch gut im Tag angekommen. Nach der Gruppe, um 10:15 war Bewegungstherapie, spazieren gehen. Ich war mit Philipp als Begleitung bei der langsamen, bzw. gemütlichen Gruppe dabei und wir sind mit unserer Therapeutin eine kleine Runde gegangen, hat auch gepasst.
An mir habe ich seit gestern Nachmittag eine Veränderung gemerkt. Ich komme mehr aus mir heraus. Früher habe ich in der Gruppe nur dann geredet, wenn ich dazu aufgefordert worden bin, und gestern hat's irgendwie "klick" gemacht und ich traue mich auch mal unaufgefordert etwas zu sagen, mich einzubringen. Wenn mich jemand fragen würde, was Auslöser für diese Veränderung ist, müsste ich ehrlich antworten: "Ich weiß es nicht.". - naja, eigentlich hat es eh lange gedauert, bis ich sozusagen aufgetaut, aus mir heraus gekommen bin. Wenn ich richtig rechne, beginnt dann Anfang nächster Woche die vierte Woche.
Ach ja, die "liebe" Zeit! Etwas, auf das ich soooo lange warten musste, geht nun bald wieder zu Ende, nämlich die Reha, der Reha-Aufenthalt. Manchmal möchte ich echt die Zeit anhalten können! - andererseits ist es auch wieder gut, wenn die Zeit schnell vergeht. Bald nach dem Ende der Reha kommt schon der Februar, der vergeht mit seinen 28 Tagen auch wieder flott, und ab März kann man sich schon auf den Frühling freuen. Wobei über den heurigen Winter kann man sich nicht beklagen, denn derzeit ist es sehr mild. Gestern waren es 6, oder sogar 8 Grad. Hoffentlich schneit es nicht wieder erst dann, wenn es Frühling sein soll.
Jetzt habe ich, bzw. haben wir im Moment Freizeit. Wir sind gerade vom Mittagessen zurückgekommen. Erst um 15:45 habe ich noch eine Therapie-Einheit, Entspannungstherapie Gruppe.
Soweit ein ausführlicher Eintrag zum Tag bis jetzt.
Montag, 8. Januar 2018
Ausführlicher Eintrag - mein Motto für 2018
Da ist es nun, noch ganz jung, das Jahr 2018. Jahresvorsätze habe ich keine, aber ein Motto. Ich habe das innere Bild eines kleinen Kindes vor mir, und jedes Kind braucht einen Namen. Nehmen wir an, bildlich/symbolisch gesprochen, dieses neue Jahr ist so ein kleines Kind. Welchen Namen würde es bekommen? - ich persönlich würde dieses Kind, dieses neue Jahr "Selbstfindung" nennen. Jahr der Selbstfindung, das passt gut.
Das Alte, schädliche habe ich hinter mir gelassen. Der derzeitige Aufenthalt in der Reha-Klinik für seelische Gesundheit ist der Beginn eines neuen Abschnitts. Ich bin gespannt, auf 2018, mein persönliches Jahr der Selbstfindung.
Wenn ich nachträglich auf 2017 zurückschaue, welchen Namen, welches Motto hätte es verdient? - vielleicht "Jahr der Selbstfürsorge", weil ich zu mir selbst gestanden bin, eingesehen und mir eingestanden habe, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann. - ja, fühlt sich auch stimmig an.
Diesen Tipp, ein Motto für das Jahr festzulegen, haben wir von einer Therapeutin, der Leiterin der Gruppengesprächstherapie. Es kam kurz das Thema Jahresvorsetze auf, und sie meinte, man muss ja nicht unbedingt Jahresvorsätze machen, es reicht ganz einfach ein Motto für das Jahr festzulegen. Das nur ganz allgemein erwähnt, Details aus der Gruppentherapie gebe ich natürlich nicht Preis, Stichwort Verschwiegenheitspflicht. Die Gruppe soll für alle ein geschützter Rahmen sein, um sich zu öffnen. Wenn, dann schreibe ich ganz allgemein darüber, wenn mich ein Thema aus der Therapie besonders beschäftigt, und dann auch nur mit meinen persönlichen Gedanken. Aussagen/Gedanken von anderen wären nicht angebracht und haben hier keinen Platz. Z.B., das Thema Jahresmotto hat mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt, bis ich zum Entschluss gekommen bin, dem Jahr 2018 den Namen/das Motto Selbstfindung zu geben.
Nun komme ich zum Ende dieses ausführlichen, tiefsinnigen Eintrags.
Das Alte, schädliche habe ich hinter mir gelassen. Der derzeitige Aufenthalt in der Reha-Klinik für seelische Gesundheit ist der Beginn eines neuen Abschnitts. Ich bin gespannt, auf 2018, mein persönliches Jahr der Selbstfindung.
Wenn ich nachträglich auf 2017 zurückschaue, welchen Namen, welches Motto hätte es verdient? - vielleicht "Jahr der Selbstfürsorge", weil ich zu mir selbst gestanden bin, eingesehen und mir eingestanden habe, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann. - ja, fühlt sich auch stimmig an.
Diesen Tipp, ein Motto für das Jahr festzulegen, haben wir von einer Therapeutin, der Leiterin der Gruppengesprächstherapie. Es kam kurz das Thema Jahresvorsetze auf, und sie meinte, man muss ja nicht unbedingt Jahresvorsätze machen, es reicht ganz einfach ein Motto für das Jahr festzulegen. Das nur ganz allgemein erwähnt, Details aus der Gruppentherapie gebe ich natürlich nicht Preis, Stichwort Verschwiegenheitspflicht. Die Gruppe soll für alle ein geschützter Rahmen sein, um sich zu öffnen. Wenn, dann schreibe ich ganz allgemein darüber, wenn mich ein Thema aus der Therapie besonders beschäftigt, und dann auch nur mit meinen persönlichen Gedanken. Aussagen/Gedanken von anderen wären nicht angebracht und haben hier keinen Platz. Z.B., das Thema Jahresmotto hat mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt, bis ich zum Entschluss gekommen bin, dem Jahr 2018 den Namen/das Motto Selbstfindung zu geben.
Nun komme ich zum Ende dieses ausführlichen, tiefsinnigen Eintrags.
Samstag, 6. Januar 2018
Traumnotizen 06.01.2018
Nach dem Frühstück habe ich mich nochmals hingelegt, und dann so verschiedenes geträumt, zwei dieser, ich nenne sie mal, wirren Träume, sind mir noch ganz besonders in Erinnerung geblieben.
1. das untergejubelte Kind:
Eine junge Frau läutete bei uns an der Wohnungstür. Sie hatte ein kleines Baby im Arm und bat uns, wir sollen uns doch bitte um ihr Kind kümmern, sie kann es nicht. Wir konnten und wollten es ja auch nicht, trotzdem ließ sie das Kind einfach da und ging. Sie hat das Kind sozusagen im Stich gelassen. Dann kam in dem Traum noch vor, dass Philipp seine Mutter ziemlich bös war, denn sie dachte, wir hätten heimlich ein Kind bekommen und ich hätte meine Schwangerschaft verheimlicht. Als wir ihr sagten, das Kind sei uns einfach von einer fremden Frau untergejubelt worden, schimpfte sie, wie unverantwortlich wir wären, denn wir hätten doch das Jugendamt darüber informieren sollen, was sie dann auch gemacht hat. Aber ich glaube, in diesem Traum waren wir einfach in so einer Art Schockstarre. Im wahren Leben ist mir/uns ganz klar, wenn ein Kind in Not ist, dann ist sofort das Jugendamt und auch die Polizei zu verständigen. Denn es könnte ja sein, dass die Mutter, die das Kind weggelegt hat, selber auch in Not ist.
2. Das Gewitter:
Der Donner war laut. Ich versteckte mich im Bett. Blacky kam zu mir ins Bett, kuschelte sich ängstlich an mich, krallte sich richtig fest. Ich selber hatte Angst, und der Kater auch. Die Balkontür stand offen, und ich wusste, ich müsste sie eigentlich zu machen, aber es ging nicht. Erstens traute ich mich nicht aus dem Bett, und zweitens war Blacky bei mir und krallte sich fest. Philipp war nicht da.
Ich würde gern mal etwas ganz schönes träumen, wie z.B. von der Märchenreise, die ich nun auch im Textperlen-Blog veröffentlicht habe. Aber leider ist die Traumwelt auch kein Wunschkonzert.
1. das untergejubelte Kind:
Eine junge Frau läutete bei uns an der Wohnungstür. Sie hatte ein kleines Baby im Arm und bat uns, wir sollen uns doch bitte um ihr Kind kümmern, sie kann es nicht. Wir konnten und wollten es ja auch nicht, trotzdem ließ sie das Kind einfach da und ging. Sie hat das Kind sozusagen im Stich gelassen. Dann kam in dem Traum noch vor, dass Philipp seine Mutter ziemlich bös war, denn sie dachte, wir hätten heimlich ein Kind bekommen und ich hätte meine Schwangerschaft verheimlicht. Als wir ihr sagten, das Kind sei uns einfach von einer fremden Frau untergejubelt worden, schimpfte sie, wie unverantwortlich wir wären, denn wir hätten doch das Jugendamt darüber informieren sollen, was sie dann auch gemacht hat. Aber ich glaube, in diesem Traum waren wir einfach in so einer Art Schockstarre. Im wahren Leben ist mir/uns ganz klar, wenn ein Kind in Not ist, dann ist sofort das Jugendamt und auch die Polizei zu verständigen. Denn es könnte ja sein, dass die Mutter, die das Kind weggelegt hat, selber auch in Not ist.
2. Das Gewitter:
Der Donner war laut. Ich versteckte mich im Bett. Blacky kam zu mir ins Bett, kuschelte sich ängstlich an mich, krallte sich richtig fest. Ich selber hatte Angst, und der Kater auch. Die Balkontür stand offen, und ich wusste, ich müsste sie eigentlich zu machen, aber es ging nicht. Erstens traute ich mich nicht aus dem Bett, und zweitens war Blacky bei mir und krallte sich fest. Philipp war nicht da.
Ich würde gern mal etwas ganz schönes träumen, wie z.B. von der Märchenreise, die ich nun auch im Textperlen-Blog veröffentlicht habe. Aber leider ist die Traumwelt auch kein Wunschkonzert.
Samstag, 30. Dezember 2017
Ausführlicher Eintrag - zwei Sprüche und Gedanken...
Am frühen Abend war ich mit Genuss
im heißen Bade,
und nun trink ich tee
und esse Schokolade.
;-)
Nichts besonderes, aber es reimt sich so schön. *grins*
Im Bezug auf Tee ist mir auch ein Spruch in den Sinn gekommen:
In jedem Tee,
ist irgendwie
der Hauch einer Fee.
Feen und Elfen sind die Schutzengel der Pflanzen, also passt das ganz gut.
Bin noch am überlegen, ob ich die obigen Sprüche auch im Textperlen-Blog poste. - vielleicht mach ich dort eine Kategorie, in etwa: "lustige Reimecke", oder "gereimtes für zwischendurch", mal sehen. Den Spruch mit dem Tee und der Fee ;-) werde ich auf jeden Fall auch im Blog schreiben ist Lichtarbeit posten.
Soweit ein ausführlicher Eintrag mit Sprüchen und Gedanken. :-)
im heißen Bade,
und nun trink ich tee
und esse Schokolade.
;-)
Nichts besonderes, aber es reimt sich so schön. *grins*
Im Bezug auf Tee ist mir auch ein Spruch in den Sinn gekommen:
In jedem Tee,
ist irgendwie
der Hauch einer Fee.
Feen und Elfen sind die Schutzengel der Pflanzen, also passt das ganz gut.
Bin noch am überlegen, ob ich die obigen Sprüche auch im Textperlen-Blog poste. - vielleicht mach ich dort eine Kategorie, in etwa: "lustige Reimecke", oder "gereimtes für zwischendurch", mal sehen. Den Spruch mit dem Tee und der Fee ;-) werde ich auf jeden Fall auch im Blog schreiben ist Lichtarbeit posten.
Soweit ein ausführlicher Eintrag mit Sprüchen und Gedanken. :-)
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