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Sonntag, 29. April 2018

Eisige Gefühlswelt, Kränkung und erschüttertes Vertrauen

Sauer, traurig, erstarrte Liebe, erschüttertes Vertrauen. - so lässt sich meine Gefühlswelt momentan am Besten beschreiben.
Ich hörte ihn fluchen, fragte, was denn los sei. Er gab ganz traurig zur Antwort: „Ach, ich habe irrtümlich das Hintergrundbild vom Tablet gelöscht.“ Ich antwortete, fragte mitfühlend: „Ojee. Was war auf diesem Bild zu sehen?“ Als darauf dann keine Antwort kam, bin ich stutzig geworden und fragte: „War etwa eine andere Frau auf diesem Bild?“ Darauf meinte er nur: „Ich hab es jetzt sowieso gelöscht.“, also lautete die Antwort indirekt ja.
Das der Mann, mit dem ich eigentlich so glücklich liiert und verheiratet bin, ein Bild von einer anderen Frau am Tablet als Hintergrundbild verwendet hat, kränkt mich schon sehr. Ich bin nicht dumm. Ich merke, spüre genau, wenn etwas anders ist, und wenn jemand, den ich gut kenne, versucht, mir etwas zu verheimlichen. Einfach so tun, als wenn nix wäre, dass kann ich jetzt nicht mehr. Ich habe bis jetzt immer gedacht, darauf vertraut, dass ich die Einzige in seinem Leben bin. Ich war normalerweise nie eifersüchtig, aber jetzt schließe ich gar nicht aus, dass er eine andere Frau kennen gelernt hat. Über das Internet ist alles möglich. Da kann man anderen schöne Augen machen, ohne dass der bzw. die Ehepartnerin gleich etwas davon merkt. Vielleicht trifft er sich sogar in seinen Mittagspausen mit ihr, ich weiß es ja nicht. - naja wie auch immer, ich bin jetzt sehr gekränkt und misstrauisch. Ich kann den grauenvollen Gedanken nicht abschütteln, dass es vielleicht neben mir eine andere, geheime Geliebte für ihn gibt. Für mich bricht gerade gewissermaßen eine Welt zusammen, denn solche Gefühle wie Misstrauen und Eifersucht ihm gegenüber kannte ich bis dato überhaupt nicht. Unsere Beziehung schien immer so makellos.
Ich habe ihn nicht weiter ausgefragt, nur gesagt, dass ich sehr enttäuscht bin, weil er, trotzdem er mit mir verheiratet ist, das Bild einer anderen Frau am Tablet als Hintergrund verwendet. Er hat nur immer wieder gemeint, ja, er hat es jetzt eh gelöscht, so nach dem Motto, ich solle mich doch nicht aufregen, so als wäre nix gewesen. Und während er so tut, als wäre nichts gewesen, muss ich mit meinem Gefühlschaos klarkommen. Andere Frauen rufen oder schreiben ihre Freundinnen an, um sich auszutauschen und über Probleme zu reden, aber so eine gute Freundin gibt es momentan nicht in meinem Leben. Also hilft es mir nur, Gedanken und Gefühle nieder zu schreiben. Und die Tatsache, dass ich das Geschriebene dann veröffentliche, gibt mir das Gefühl, nicht so ganz alleine zu sein. Denn im www gibt es bestimmt auch noch andere Menschen, denen es gerade ähnlich geht, wie mir, die sich verlassen und getäuscht fühlen. Ja genau, getäuscht fühle ich mich auch. Getäuscht, weil ich gedacht habe, dass Misstrauen und/oder Eifersucht niemals Thema in unserer Beziehung sein werden. Ja, da habe ich mich wirklich getäuscht.
Gerade hat er mir versichert, dass er als neues Hintergrundbild eines von unserer Hochzeit draufgeladen hat. Das ist im Moment für mich nur ein schwacher Trost, weil ich ja nicht weiß, was wirklich Sache ist. Er möchte die heile Welt versuchen aufrecht zu erhalten.
Immer wieder mache ich Pausen beim Schreiben, muss immer wieder weinen, die Kränkung tut so weh! Und dann das Minderwertigkeitsgefühl, dass ich als seine Frau nicht gut genug bin, denn wieso sonst würde er seinen Tabletbildschirm mit einer fremden Frau schmücken? - ach ich weiß gar nicht, was ich glauben soll, und was nicht. Ich weiß nur, dass ich sehr traurig, gekränkt und enttäuscht bin. Mein Herz fühlt sich momentan an, wie ein kalter, schwerer Eisklotz. Ich bekomme Gänsehaut, so als wäre mir von innen nach außen kalt, also so als würde mein Körper die innere Kälte spüren. Bei mir kommt in diesem Fall erschwerend noch die Tatsache hinzu, dass ich blind bin. Ich kann also nicht einmal nachprüfen, ob wirklich ein Bild von uns, von der Hochzeit drauf ist, oder ob er das nur so gesagt hat und in Wirklichkeit ist doch wieder ein Bild dieser anderen Frau als Hintergrund vorhanden. Ich müsste ihm also, im Wahrsten Sinne des Wortes blind vertrauen, und genau das kann ich im Moment nicht. Ich habe meine Behinderung noch nie im Leben als ein Hindernis gesehen, aber in diesem Fall ist sie ein Hindernis, weil ich mich nicht absichern, nicht überprüfen kann, ob es stimmt, was er sagt. Wäre ja auch schön gewesen, wenn er wenigstens ein Foto unserer Katzen als Hintergrund verwendet hätte, aber eine andere Frau? Das ist für mich unbegreiflich. Er nimmt das Tablet auch immer mit in die Arbeit, das heißt, diese andere Frau hat ihn, in Form dieses Bildes überall hinbegleitet, bzw. vielleicht tut sie das ja zukünftig auch wieder, denn wie erwähnt kann ich, aufgrund des fehlenden Sehvermögens ja nicht nachprüfen, welches Bild als Hintergrund angezeigt wird.
Ein paar Stunden hat es jetzt gebraucht, diesen Eintrag zu schreiben. Geschrieben, Pausen gemacht, wieder geschrieben... Nun beende ich diesen Eintrag. An schlafen ist zwar momentan noch nicht zu denken, aber zum Schreiben fällt mir auch nichts mehr ein.

Freitag, 27. April 2018

Wirbelwind-Energie-Freitag

Heute bin ich schon nach 6 wach geworden und da ich nicht mehr schlafen konnte, bin ich gleich aufgestanden, perfekt also, um den ganzen Tag gut und sinnvoll nutzen zu können.
So viele Ideen gehen mir durch den Kopf, so vieles möchte ich am liebsten gleichzeitig machen, aber ich bin auch nur ein Mensch und keine Maschine. Es ist ein innerer Wirbelwind, als würde ich durch die Gegend geweht werden, wie ein Blatt.
Einerseits habe ich Ideen zum Schreiben, und andererseits hätte ich auch Lust/Ideen, mit den Händen etwas zu kreieren, zu erschaffen, zu basteln. Aber wo soll man da anfangen, vor lauter kreativer Wirbelwind-Energie? ;-)
Einer Eingebung bin ich heute bereits gefolgt und habe einen Meditationstext geschrieben. Später, bzw. sobald wie möglich mehr dazu, möchte ihn noch vertonen. Apropos Meditation, jetzt wäre es gut, wenn ich mich mal sammeln würde, innerlich zur Ruhe kommen, um Klarheit zu bekommen wohin ich heute letztendlich die viele kreative Energie lenken soll, wie und wo ich sie einsetzen soll. Wie gesagt, alles gleichzeitig geht ja nicht. :-) In diesem Sinne komme ich jetzt erstmal zum Ende.

Mittwoch, 11. April 2018

Und sonst so? ...

Und was gibts sonst so zu berichten? - nicht sonderlich viel. Ich freue mich über einen lange verlorenen Kontakt, den ich wieder bekommen habe, durch „Zufall“. Ja, wie gesagt, ich freue mich total darüber, und sie auch.
Ich bin froh, dass es jetzt endlich frühlingshaft mild ist. Am Samstag waren wir im Europapark, und am Sonntag sind wir einfach so im Garten gesessen.
Meine Gefühlswelt spielt heute verrückt, der innere Vulkan macht sich wieder einmal bemerkbar. Ich bin heute schon ein paar mal so richtig grantig geworden, weil die Technik nicht so mitgespielt hat, wie ich es wollte. Ich habe mich nämlich mit Soundcloud beschäftigt, wollte die MP3-Version des Gedichts Auferstehung der Natur auf Soundcloud hochladen, aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Jetzt habe ich es erst einmal seinlassen. Schade, dass der Upload nicht mehr in der Soundcloud-App möglich ist. Mit dem iPhone ist der Upload auf der Soundcloud-Webseite gar nicht möglich. Und am iPad hat es irgendwie nicht geklappt, keine Ahnung, warum. Entschuldigung, aber im Moment finde ich Soundcloud einfach nur doof!!! Ich finde diese Einschränkungen, Audios nicht über App oder Handy hochladen zu können, in Zeiten von Smartphones und co einfach altmodisch, nicht der Zeit angepasst. Ja, meiner Meinung nach ist es ein Rückschritt in der Entwicklung.
So, nun komme ich erstmal wieder zum Ende. Kater Blacky streicht mir um die Beine, will hochgehoben werden, und kuscheln. ;-) Ach ja, der Süße hatte am 6. April seinen 6. Geburtstag. :-)

Freitag, 27. Oktober 2017

Nur mittelmäßig gut geschlafen - Gedanken und Gefühle nach einem Albtraum, ausführlicher Eintrag

Nach dem ich den letzten Eintrag gestern schrieb, bin ich sozusagen ins Bett gefallen, und auch recht schnell eingeschlafen.
Zuerst habe ich ja noch recht gut geschlafen, doch nachdem ich wach, auf dem Klo war, und dann wieder eingeschlafen bin, war dann der Albtraum, In welchem es darum ging, dass Philipp mir mitgeteilt hat, dass er die Scheidung eingereicht hat. In dem hirnrissigen Traum konnte ich mich vor lauter heulen nicht mehr einkriegen. Er hat mich dann zwar versucht zu trösten, aber es gelang nicht wirklich.
Ich habe keine Ahnung, wie ich oder mein Unterbewusstsein auf diesen unnötigen Scheidungs-Albtraum kommt. Unsere Ehe/Beziehung läuft doch sehr gut. Gerade gestern habe ich geschrieben, dass wir, egal in welcher Hinsicht, ein gutes Team sind. Also gibt es keinen Anhaltspunkt und keine Gründe für Gedanken an Trennung oder Scheidung.
Der Traum war so real. Als ich dann wach geworden bin, war ich zuerst total durch den Wind, es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich wieder im Hier und Jetzt angekommen bin, und begriffen habe, dass dies nur ein doofer, beschissener, nichtssagender Albtraum war.
Wie gesagt, bzw. geschrieben, im wachen, realen Leben gibt es keinen Grund, für eine Scheidung. Nichts desto trotz bin ich heute irgendwie melancholisch. Dieser Albtraum hat in mir ein bisschen die Angst ausgelöst, mein Mann könnte wirklich irgendwann einmal Gedanken an Trennung/Scheidung haben. Ich möchte mich da nicht reinsteigern, aber das Aufschreiben ist mir halt doch wieder eine Hilfe beim Ordnen von Gedanken und Gefühlen.
Philipp ist gerade in der Arbeit. Ich habe ihm am Telefon vom dem schlechten Traum erzählt und er hat auch bestätigt, für ihn gibt es keinen Grund es gibt seinerseits keine Trennungsgedanken. Ich kann es kaum erwarten, bis ich ihn am Nachmittag in die Arme schließen kann! Zum Glück muss er heute nur bis 14:30 arbeiten.
Schön und lieb fand ich, dass Blacky, unser Kater heute Früh bei mir im Bett war, so als hätte er gespürt, dass etwas nicht so ganz in Ordnung war. Es hat gut getan, nach diesem emotionalen, aufwühlenden Traum, nicht so ganz alleine zu sein, denn als ich nach dem Traum aufgewacht bin, war Philipp schon weg und eben Blacky bei mir im Bett.. Ich finde das Feingefühl von Tieren immer wieder bewundernswert und bin dankbar, dass wir diesen lieben Kuschelkater haben. :-)

Freitag, 21. Juli 2017

2 Monate und ein scheinbar vollendeter Prozess

2 Monate ist es jetzt schon her, dass meine Oma verstorben ist. Vor 2 Monaten war noch Frühling und jetzt sind wir quasi mittendrinn im Sommer, Wahnsinn, 2 Monate sind "nix".
Gefühlsmäßig hat sich auch einiges getan. Zuerst war da ein loch, vergleichbar mit einer klaffenden Wunde, doch jetzt, wenn ich hinfühle, merke ich, dass diese innere Wunde heilt. Ein sanftes Gefühl des Friedens erfasst mich jetzt, wenn ich an sie denke. Ich habe es akzeptiert, wie es ist. Vor einem Monat war da noch viel Traurigkeit, und jetzt, wieder ein Monat später habe ich, so wie es scheint, den Trauerprozess gut abgeschlossen. Es ist halt so, das Leben ist nicht unendlich, zumindest das physische Leben nicht.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Vor einem Monat...

Ein Monat ist nun seit dem Tod meiner Oma vergangen. Es ist ein Irrsinn, wie die Zeit verrennt. Ich habe vor einem Monat diesen Eintrag geschrieben. Außerdem entstand in dieser Zeit, eine Woche später auch das Gedicht das innere Weh.
Wenn ich, so wie jetzt, ganz intensiv an sie denke, habe ich das Gefühl, ihre Anwesenheit zu spüren. Noch immer habe ich die Sehnsucht danach, wieder einmal ihre Stimme zu hören, sie zu berühren, ihr die Hand zu reichen. Der Tod selbst ist nicht das Problem, denn der gehört zum Leben dazu. Ich glaube, ich begreife ihren Tod deswegen noch nicht, weil ich die letzten Jahre kaum mehr Kontakt zu ihr hatte. Und doch ist sie da, in Gedanken, und wenn ich, so wie jetzt fühlen kann, dass sie im Geiste da ist, was natürlich mit dem rationalen Verstand nicht zu erfassen ist. Aber mein Verstand wehrt sich nicht mehr gegen diese Dinge. Er hat akzeptiert, dass es für mich nicht nur die grobstoffliche, sondern auch die feinstoffliche, geistige Welt gibt. Ich habe Lust, meiner Oma und meinen Gefühlen ein weiteres Gedicht zu widmen. Die Überschrift und erste Zeilen sind bereits im Kopf vorhanden. So werde ich jetzt diesen Eintrag beenden, und mich dem Gedicht zuwenden. Huch, dass hat sich jetzt auch gereimt. ;-)

Donnerstag, 27. April 2017

So oft wie möglich Zeit und Liebe schenken

Solange Oma noch lebt, will ich, bzw. wollen wir sie so oft wie möglich im Heim besuchen. Wir planen den nächsten Besuch am Wochenende ein.
Wie sie noch bei meiner Tante gewohnt hat, hatte ich kaum die Möglichkeit, sie zu besuchen, der Kontakt beschränkte sich aufs Telefonieren. Aber jetzt, wo sie in dem Altenheim ist, wo es quasi keine strengen Besuchszeiten gibt, möchte ich so oft wie möglich zu ihr. Schade und traurig ist halt, dass es ihr nicht gut geht.
Auch wenn ich es nicht immer zeigen konnte, meine Oma liegt mir sehr am Herzen. Ich liebe sie über alles, sie, mein Onkel Ronald und mein Schatz Philipp haben die besten Plätze in meinem Herzen. Gerade kommen mir die Tränen. Und wieder spüre ich, es ist für mich noch ein Lernprozess, Tränen nicht zu unterdrücken, sondern die Gefühle, das Weinen einfach zuzulassen. Das alte, negative Glaubens/gedankenmuster "Weinen tun nur Babys und Kleinkinder", will/muss aufgelöst werden.
Zusammengefasst: Einem geliebten Menschen so oft wie möglich Zeit und Liebe schenken, lautet die Devise.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Heute ist es soweit!

Guten Morgen!
Heute ist es soweit, der Termin bei Fit2Work steht vor der Tür. Philipp begleitet mich. Er erfüllt a eine doppelte Funktion, einerseits Ehemann, und andererseits Arbeitskollege. Ich bin aufgeregt, weil ich null Ahnung habe, wie die Beratung dort abläuft, und was mich erwartet. Immerhin bin ich in gewisser Weise in einer Zwickmühle. Die Arbeit, die ich ausführen soll, füllt mich nicht aus, macht mir keinen Spass, und/aber es gibt vom Dienstgeber her keine Alternative für mich. Andererseits wiederum freue ich mich auf den heutigen Termin, weil ich weiß, dass ich mich nicht mehr verstecken brauche, mit meinem Problem. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, da ist jemand, der mir zuhört und der mich beraten kann. Es ist ein Durcheinander an Gefühlen, von der Ungewissheit angefangen, bishin zu Erleichterung und Vorfreude. Und es ist außerdem ein gutes Gefühl, dass mich der wichtigste und liebste Mensch in meinem Leben begleiten kann/darf.

Mittwoch, 3. August 2016

Der kaputte Kelch = Energielosigkeit


Wenn ich kein Mensch, sondern ein Gegenstand wäre, dann wäre ich vermutlich ein Kelch. Ein Kelch, den man zwar mit Wasser befüllen kann, dieses aber nicht darin bleiben würde.

Ja, so fühle ich mich, wie ein kaputter Kelch oder Krug, den man zwar befüllen kann, aber er hat Risse und gesprungene Stellen, die groß genug sind, damit der Inhalt wieder entweichen kann. Dies soll im Klartext heißen:

Ich kann mich zwar mit positiver Energie auftanken, aber ich kann sie nicht bei mir behalten, der „Kelch“ ist viel zu schnell wieder leer. Fazit: Ich fühle mich schnell energielos, ausgelaugt und bin oft in einer negativen Grundstimmung.

Montag, 30. Mai 2016

Ausführlicher Eintrag - Niedergeschlagenheit...

Ich fühle mich niedergeschlagen. Etwas ist dumm gelaufen, nicht so, wie ich es geplant habe.
Mein Empfinden ist vergleichbar mit einem löchrigen Luftballon. Sobald neue Luft=Energie eingefüllt ist, entweicht die Luft=Energie wieder mehr und mehr.
Und auch mit dem Gefühlsempfinden, mit der Stimmung ist es so ähnlich. Kaum bin ich mal gut gelaunt, bin positiv gestimmt, ist wieder irgend etwas, was den "Ballon der positiven Laune" zum platzen bringt. Die positive Energie ist weg und ich bin stimmungs/Gefühlsmäßig im Keller.
Ich wäre jetzt gerne in einem Wald und würde mich am liebsten vertrauensvoll an einen starken Baum lehnen, ihn umarmen, soweit es die Breite des Stammes eben zulässt.
Unser Kater Blacky hat wohl heute in der Früh schon gespürt, dass meine Kraft- und Energiereserven nicht reichen werden. Der Süße war so kuschelbedürftig, wollte mir so viel Liebe und Kraft geben, doch ich hatte nur wenig Zeit, um den Austausch von Liebe und Kraft voll auszukosten. Aber die ca. fünf Minuten Kuscheleinheit waren schön. Selbst vor dem Weggehen, lief er mir/uns noch nach in den Vorraum und strich mir schnurrend um die Beine. Es tat mir weh, in abzuweisen und nach einem letzten, kleinen Streichler über sein Fell einfach zu gehen. Im Tagebuch der Dankbarkeit und Freude kann man sich ein Bild machen, wie gut ich heute drauf war, die Kuscheleinheit in der Früh war nämlich mein Happy Morning Moment.
Wenn wir es, so wie üblich unter der Woche, heute nicht mehr schaffen sollten, in die Natur zu gehen, werde ich eben geistig einen Platz in der Natur aufsuchen. Im Hintergrund kann ich Naturgeräusche am MP3-Player oder am iPad laufen lassen, für die passende Kulisse. In echt wäre ein Naturerlebnis klarerweise noch intensiver, aber was soll's.
Diesen Eintrag habe ich in Etappen geschrieben, im Büro begonnen, dann als Entwurf gespeichert und jetzt eben zu Hause weiter, mit einem kleinen Stopp zwischendurch, weil ich meine Aufmerksamkeit Blacky gewidmet habe, der kuscheln und gestreichelt werden wollte. Hat mir selbst auch wieder richtig gut getan!
Nun beende ich diesen ausführlichen Etappen-Eintrag.

Dienstag, 17. März 2015

Der Bogen ist überspannt - Ich kann nicht mehr...

Ich könnte schreien, weinen, ja, ich hätte jetzt die Kraft, um Bäume auszureißen!
Heute wird noch alles aus mir herausbrechen, was sich Jahrelang in mir angestaut hat, was ich Jahre lang in mich hinein gefressen habe!
Das Kartenhaus, dass ich Jahrelang aufrecht erhalten habe, bricht heute zusammen!
Der Käfig ist aufgebrochen, das Hamsterrad liegt zerbrochen in einer Ecke!
Noch ringe ich um Fassung, und versuche einen Rest der Maskerade aufrecht zu erhalten, aber es ist schwierig!
Heute wurde nämlich, beruflich gesehen, wirklich der Bogen überspannt! Fühle mich verarscht, von meinem/unseren Vorgesetzten!
Jahre lang hab ich mich zusammengerissen, einen Job gemacht, der mich nie erfreut hat!
Jahre lang war ich Zielscheibe für falsche Anschuldigungen von Sachbearbeitern, und genervten Parteien, die sich wiederum über Sachbearbeiter beschwert hatten!
Ja, lange genug habe ich mich zusammengerissen!
Jetzt muss schluss sein, vor allem und erst recht nach der Aktion heute Morgen!
Ich habe lange genug still gelitten, und mir viel zu viel gefallen gelassen. Doch nun wird es endlich Zeit, dass ich an mich, an mein Leben, und an meine Gesundheit denke!
Ich brauche, beruflich gesehen eine neue Perspektive.
Ich möchte Morgens wieder mit Kraft und Energie erwachen und sagen können: „Ja, heute wird ein schöner Tag!“
Da ich ein Mensch bin, der sich am besten schriftlich ausdrücken kann, wird mein/unser Vorgesetzter in den nächsten Tagen diese meine Wahrheit in Briefform erhalten. Mündlich finde ich nämlich nie die richtigen Worte, wenn es darum geht meine Gefühle auszudrücken. Besagtes Schreiben habe ich zwar schon letzte Woche aufgesetzt, als wir nach der Dienstbesprechung darum gebeten wurden, über unsere Arbeitssituation zu schreiben.
Ich sah meine Chance gekommen, um eben meine Wahrheit zu sagen, sie auf den Tisch zu legen, doch aus irgend einem Grund wurde ich damit nicht fertig, oder bzw. habe ich mich nicht getraut, ihm das Schreiben zu kommen zu lassen. In dem Schreiben geht es nämlich auch darum, dass ich den Telefondienst nicht mehr machen möchte, das es mich jeden Tag aufs Neue Kraft kostet, um überhaupt auf die Beine zu kommen, und das ich eine neue Perspektive brauche, und ganz allgemein die frage, wo meine Zukunft in dieser Behörde liegt, und/oder ob es überhaupt eine gibt?, usw.
Doch heute gab es eine Situation, wo ich sagen muss, ja, das Maß ist voll, der Bogen ist überspannt! Diese Wut, die ich in mir fühle, die ist gar nicht in Worte zu fassen! Somit habe ich besagtes Schreiben noch überarbeitet und mit der heutigen Situation ergänzt, und nun soll er es bekommen! Es hatte wohl seinen guten Grund, dass ich das Schreiben doch noch bei mir behalten habe.
Mehr schreibe ich dazu jetzt erstmal nicht. Nur noch so viel: Mein Gedicht der Hoffnung und Zuversicht bezieht sich genau auf dieses Thema, dass es beruflich gesehen eine Veränderung geben muss.
Geld und Arbeit, ist alles schön und gut! Ich will ja etwas arbeiten, aber wenn man sich im Beruf nicht wohl fühlt, bringt es auf Dauer auch nix, denn die im unglücklichen Beruf vergeudete Lebenszeit, die kann mit Geld niemals mehr abgegolten werden, die ist unwiederbringlich verloren! Und deshalb: Ich will leben, und nicht leiden! Ich lasse mich nicht mehr in einen Käfig mit Hamsterrad einsperren!

Montag, 22. Oktober 2012

Wir verlebten ein großteils ruhiges Wochenende

Guten Morgen!
Zum größten Teil war das Wochenende geprägt von viel Ruhe und Schlaf, jedoch der Sonntagvormittag verlief weniger ruhig. Bei meiner Uhr, die ich mir erst kürzlich bei Marland bestellt hatte, löste sich der Knopf rechts oben und fiel hinunter. Es war ausgerechnet der Knopf, auf den man drücken muss, um die Zeitansage zu hören. Oh weh! Dann war's mit der Sonntagsruhe zuerst mal vorbei, denn ich war so wütend, dass ich die Uhr auf den Boden schmiss, und im Zuge meines Tobsuchtsanfalles darauf trat. Das Resultat war dann, dass ich das Uhrglas zerstört hatte. Jetzt kann ich die Uhr erst recht zum Uhrmacher bringen und hoffen, dass die Uhr wieder repariert werden kann. Wegen dem Knopf, der aus der Uhr gefallen ist hätte ich evtl. noch die Uhr ersetzt bekommen, aber das zertrümmerte Uhrglas ist mein eigenes Verschulden. :-( Eigentlich war ich gestern am Vormittag gut ausgeschlafen, aber der Wutanfall und die Aufregung wegen der Uhr raubte mir alle Energie, sodass ich mich wieder hinlegen musste. Der restliche Sonntag verlief wieder ruhig, wenn auch mit einem gewissen Unwohlgefühl und einer gewissen Traurigkeit meinerseits. Für die Große mussten wir gestern Abend noch Katzenfutter bei der Tankstelle besorgen.
Ich hasse mich dafür, dass ich immer wieder wenn mir etwas missfällt solche Tobsuchtsanfälle bekomme. Und ich hasse es, dass diese Aggressionen in meiner Familie väterlicherseits von Generation zu Generation weiter gegeben worden sind. Also ich möchte nie Kinder haben. 1. weil ich absolut nicht die Geduld dafür hätte, 2. traue ich es mir nicht zu, Mutter zu sein, und 3. würde ich nur schlechtes Erbgut weitergeben.
Ich bin aber so dankbar dafür, dass mein Schatz Philipp immer hinter mir steht, egal ob es mir gut oder schlecht geht. Desweiteren bin ich dankbar dafür, dass wir die 2 Katzen haben. Sie geben so viel Liebe und Wärme. Unsere Große (Lucky) hat sich dann, als ich mich am Vormittag wieder hinlegte, zu mir ins Bett, zu meinen Füßen gelegt, so als würde sie versuchen wollen, mich zu beruhigen. Ich schlief dann auch bald ein.
In der Nacht von gestern auf heute schlief Lucky auch bei uns im Bett am Fußende, so als würde sie über uns Wache halten wollen.
So, nun beende ich diesen ausführlichen Montagmorgeneintrag.

Dienstag, 21. August 2012

Gedanken zu meinem heutigen Horoskop

Das heutige Horoskop könnte passender nicht sein, von meiner Gefühlslage her. 1. Zitat: "Fühlen Sie sich heute missverstanden, isoliert oder zurückgesetzt? Das eigentliche Problem liegt darin, dass Sie von Ihren Gefühlen getrennt sind, Ihre Gefühle verleugnen." Ähm, in wie fern ich meine Gefühle verleugne weiß ich nicht, damit kann ich nichts anfangen, aber heute fühle ich mich wirklich etwas isoliert.
2. Zitat: "Am heutigen Tag könnten Sie sich leicht gereizt fühlen." Ja, wie wahr, wie wahr! Ich koche innerlich aus verschiedensten Gründen! Fazit: Die Sterne lügen nicht!!!

Freitag, 6. Juli 2012

Guten Morgen am Freitag, den 6.7.2012

Guten Morgen!

Den Katzenblog habe ich heute zuerst aktualisiert, es sind 2 neue Einträge online.
Bin echt so froh, dass heute endlich wieder Freitag ist! Das wird unser erstes Wochenende zu viert. ;-) Ich fühle mich einfach wohl in meiner kleinen und besonderen Familie! :-)

Mittwoch, 21. März 2012

Gefühle, die man nicht in Worte fassen kann

Mein Lebensgefährte Philipp und unsere Katze sind für mich die 2 wichtigsten Lebewesen, die es gibt! Diese grenzenlose, bedingungslose Liebe, die ich für die Beiden empfinde, also diese Gefühle lassen sich nicht in Worrte fassen. Dieser Eintrag klingt oder liest sich vielleicht etwas holprig, aber egal. Ich bin jedenfalls dankbar, dass es die Beiden gibt!

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.