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Sonntag, 28. Januar 2018

Bericht die letzten Tage - Reha-Endspurt

Am Mittwoch war die letzte Ergotherapie-Einheit, da habe ich das Mosaik fertig gemacht, das bekommt meine/unsere Bekannte Andrea als Geschenk. Sie hat es verdient, da sie mir in schweren Zeiten immer eine Hilfe war.

Der Donnerstag und Freitag waren ohne besondere Vorkommnisse. Am Samstag waren einige von der Gruppe, die auch am Dienstag abreist, darunter auch Philipp und ich, gemeinsam in einem Restaurant zum gemeinsamen Abschlussessen. Das war sehr schön. Heute haben Philipp und ich mal länger geschlafen, sind erst nach halb 10 zum Frühstück gegangen. Sonntags ist immer bis 10 Frühstück. Nach dem Mittagessen wollen wir spazieren gehen, zu meinem Lieblingsbaum, der sich ganz in der Nähe befindet. Dann möchte Philipp noch in die Sauna. Allgemein wird/ist es ein ganz gemütlicher Sonntag. Im Moment hören wir die Schlagerparade in Radio Kärnten. Morgen ist Reha-Entspurt, der letzte Therapietag. Morgen heißt es auch zusammenpacken, bevor es am Dienstagmorgen, nach dem Frühstück nach Hause geht. Am Mittwoch muss Philipp dann wieder arbeiten. Soweit ein Bericht von den letzten Tagen.

Montag, 22. Januar 2018

Letzte Reha-Woche ist angebrochen und Bericht vom Tag bis jetzt

Ja, es ist kaum zu glauben, die letzte Reha-Woche ist angebrochen, bzw. die letzten 8 Tage, am 30.01.2018 ist die Abreise.
Heute war schon Basisgruppe Psychotherapie. Jetzt habe ich ein Bisschen Freizeit bis 12, von 12 Uhr bis 12:30 Uhr Achtsamkeitstraining, Entspannung, Körperwahrnehmung, dann ist Mittagspause. Um 13:30 Uhr steht Bewegungstherapie, spazieren gehen auf dem Programm. Hoffentlich bleibt das Wetter dann noch schön, denn im Moment ist es herrlich sonnig. Apropos sonnig, gestern habe ich einen sonnigen Gedanken/Spruch geschrieben.

Dienstag, 16. Januar 2018

Nur noch 2 Wochen

In 2 Wochen ist es mit der Reha vorbei. An anderer Stelle, in einem anderen Eintrag habe ich es bereits geschrieben, es ist schade, so lange auf den Termin gewartet, und nun ist es fast wieder vorbei. Die Leiterin der Basisgruppe meinte heute so nett: „Naja, sie können ja wiederkommen, darüber würden wir uns freuen.“.
Übermorgen ist ein Sprechtag in der Reha-Klinik, von der Pensionsversicherungsanstalt (PVa), und dafür habe ich mich angemeldet. Möchte mich ein Bisschen über die Möglichkeiten informieren.
In einem nächsten Eintrag schreibe ich etwas über die letzten 2 Tage (gestern und heute). Jetzt erstmal „Zuhause im Glück“ sehen/hören, und eine Dusche wäre heute auch noch fein. ;-)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Der Tag bis jetzt und Gedankensplitter 11.01.2018

Heute bin ich extra etwas früher als notwendig aufgestanden, da ich vor 7 Uhr den Pflegestützpunkt kontaktieren sollte, noch vor dem der Dienstwechsel stattfindet. Gestern habe ich nämlich in der Visite meine Ein- und Durchschlafprobleme angesprochen. Die Ärztin und ich einigten uns darauf, dass wir die Dosis vom Tritico Retard leicht erhöhen. Bisher nahm ich immer eine Ganze, und seit gestern eine Ganze + ein Drittel. Und heute Früh ging es eben darum, Rückmeldung zu geben, wie es denn mit der neuen Dosis mit dem Schlafen geklappt hat, da heute eine Besprechung mit den Ärzten und Therapeuten vom Team, der Gruppe ist, der ich zugeteilt wurde.
Nun gut,, geschlafen habe ich weit besser, als sonst immer. Ich bin um halb 7 aufgestanden, um, wie gewünscht wurde, noch vor 7 im Schwesternzimmer anzurufen, zuerst erreichte ich aber niemanden, erst beim zweiten Versuch hat es geklappt, zum Glück, denn sonst hätten wir persönlich dorthin gehen müssen.
Ich stand irgendwie neben mir. Zuerst einmal duschen. Gestern Abend war ich so antriebslos, darum eben heute Früh. Alles dauerte für mich eine gefühlte Ewigkeit, hatte das Gefühl, ich brauche für alles doppelt so lange, wie sonst. Aber es ging sich doch alles schön aus. Um halb 8 gingen wir zum Frühstück, und ab halb 9 hatte ich heute erst Therapiebeginn, mit der Basisgruppe Psychotherapie. Ich bin dann doch noch gut im Tag angekommen. Nach der Gruppe, um 10:15 war Bewegungstherapie, spazieren gehen. Ich war mit Philipp als Begleitung bei der langsamen, bzw. gemütlichen Gruppe dabei und wir sind mit unserer Therapeutin eine kleine Runde gegangen, hat auch gepasst.
An mir habe ich seit gestern Nachmittag eine Veränderung gemerkt. Ich komme mehr aus mir heraus. Früher habe ich in der Gruppe nur dann geredet, wenn ich dazu aufgefordert worden bin, und gestern hat's irgendwie "klick" gemacht und ich traue mich auch mal unaufgefordert etwas zu sagen, mich einzubringen. Wenn mich jemand fragen würde, was Auslöser für diese Veränderung ist, müsste ich ehrlich antworten: "Ich weiß es nicht.". - naja, eigentlich hat es eh lange gedauert, bis ich sozusagen aufgetaut, aus mir heraus gekommen bin. Wenn ich richtig rechne, beginnt dann Anfang nächster Woche die vierte Woche.
Ach ja, die "liebe" Zeit! Etwas, auf das ich soooo lange warten musste, geht nun bald wieder zu Ende, nämlich die Reha, der Reha-Aufenthalt. Manchmal möchte ich echt die Zeit anhalten können! - andererseits ist es auch wieder gut, wenn die Zeit schnell vergeht. Bald nach dem Ende der Reha kommt schon der Februar, der vergeht mit seinen 28 Tagen auch wieder flott, und ab März kann man sich schon auf den Frühling freuen. Wobei über den heurigen Winter kann man sich nicht beklagen, denn derzeit ist es sehr mild. Gestern waren es 6, oder sogar 8 Grad. Hoffentlich schneit es nicht wieder erst dann, wenn es Frühling sein soll.
Jetzt habe ich, bzw. haben wir im Moment Freizeit. Wir sind gerade vom Mittagessen zurückgekommen. Erst um 15:45 habe ich noch eine Therapie-Einheit, Entspannungstherapie Gruppe.
Soweit ein ausführlicher Eintrag zum Tag bis jetzt.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Mi, 10.01.2018 Bericht vom Tag und neue Fotos

Heute war wieder ein produktiver Therapietag. Im Einzelgespräch habe ich es angesprochen, dass ich es schade finde, dass in meiner Ergogruppe nur Männer sind, aber ich habe doch nicht gefragt, ob man das ändern kann. Für die paar Wochen, die noch sind, zahlt es sich nicht mehr aus.
Der Korb wird nächste Woche sicher fertig. Heute war die Ergotherapie-Einheit 1,5 Stunden. Danach sind neue Fotos entstanden.





Dienstag, 9. Januar 2018

Bericht vom Tag Highlights vom 09.01.2018

Ein Highlight war heute die Bewegungstherapie. Spaziergang bei leichtem Regen und angenehmer, klarer Winterluft. Es war für mich ein angenehmes Gefühl, die sanften Regentropfen auf der Haut im Gesicht zu spüren. Ja, ich empfand es sogar als himmlischen Segen, wie ich in diesem Gedicht geschrieben habe. Auch hier und hier kann man das Gedicht nachlesen.
Das zweite Highlight war die Ergotherapie, wo ich an meinem Korb weitergeflochten habe. Der Korb wächst und wächst, im Moment ist er etwa 10 Cm hoch, und es kommen noch weitere, ungefähr 10 Cm dazu. Morgen gehts am Vormittag mit der Ergotherapie weiter, mal sehen, wie weit ich komme. Vielleicht machen wir morgen neue Fotos.
In der Reha-Klinik gibt es auch eine Sauna. Heute Abend ist Philipp mit ein paar anderen Männern in die Sauna gegangen. Frauen und Männer-Sauna ist getrennt, also als Paar dürfte man gar nicht in die Sauna. Ich war noch nie in der Sauna. Mir wäre wohl zu heiß da drin. Seit 19 Uhr ca. ist Philipp schon weg, scheint ihm also gut zu gefallen. Ich gönne es ihm, solange er sich wohlfühlt. Er meinte, es war schon lange her, seit er das letzte Mal in einer Sauna war.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, mich würde es schon interessieren, zumindest für ein paar Minuten, um einmal Gefühl dafür zu bekommen, wie es in einer Sauna ist, wie sich die Wärme dort anfühlt, usw. Aber ich habe nicht, oder noch nicht so den Zugang, noch nicht wirklich Kontakte bekommen, zu anderen Frauen hier, und wenn dann nur im Rahmen der Gruppen und Therapien. Apropos, Ich bin in unserer Ergotherapiegruppe die einzige Frau, das ist mir heute erst so richtig bewusst geworden. Das finde ich ehrlich gesagt ein Bisschen schade. Ich habe nichts gegen meine, ich nenne sie mal Kollegen, sind alle nett, aber als einzige Frau in der Ergogruppe, fühle ich mich schon ein bisschen einsam. Die Männer reden viel untereinander, und ich finde irgendwie keinen Zugang, bin eher die Stille, die einfach vor sich hin arbeitet. Morgen habe ich wieder Einzelgespräch mit meiner Bezugsbetreuerin/Therapeutin, und da werde ich das ansprechen und nachfragen, ob es noch möglich wäre, in eine andere, gemischte Ergogruppe zu kommen, für die letzten Wochen in der Reha. Ja, 3 Wochen sind schon wieder um, und somit die Hälfte. Wenn man die Situation mit der Ergogruppe nicht mehr ändern kann, werde ich mich damit abfinden müssen, aber fragen kostet ja bekanntlich nix. ;-)
So, dieser Eintrag ist jetzt doch länger geworden, als geplant. Die Gedanken, das Gedankennetz hat sich einfach verschriftlicht. Nun komme ich aber erstmal zum Ende.

Freitag, 22. Dezember 2017

Ausführlicher Eintrag/Lebenszeichen - Erste Reha-Woche ist um

Die erste Woche ist rum, eine relativ kurze Woche, am Dienstag sind wir ja erst angekommen. Nächste Woche geht es erst am Mittwoch mit den Therapien weiter, da ja Mo und Di Weihnachtsfeiertage sind.
Wir finden uns immer besser zurecht. Heute am Nachmittag war therapiefrei und so sind wir mal heim gefahren, um nach dem Rechten zu sehen. Unsere Katzen werden von einer Bekannten versorgt. Außerdem haben wir davor Katzenfutter-Nachschub eingekauft.
Waschmittel haben wir auch besorgt, denn in der Klinik gibt es eine Waschküche, wir müssen also nicht immer Schmutzwäsche heimbringen, waschen, und wieder holen. Ein Waschgang von 1,5 Stunden kostet €2, diese allerdings in Form von 50 Cent-Stücken. Den Wäschetrockner kann man kostenlos nutzen.
Die ersten 2 Tage war das Meiste Information, wobei am Mittwoch mein erstes, psychologisches Einzelgespräch, mit der, mir zugeteilten Therapeutin/Bezugsbetreuerin war. Am Donnerstag war die psychologische Basisgruppe, Bewegungstherapie, ein ausführliches Aufnahmegespräch mit einem Arzt, und eine Therapie mit Entspannungsverfahren. Als Zusatztherapie habe ich mich gestern bei dem ärztlichen Gespräch für die Ohr-Akupunktur entschieden, zumindest will ich es mal ausprobieren. Nur ein Arzt kann dort Zusatztherapien verordnen, bzw. den Patienten dafür eintragen. Ach ja und heute war einerseits Bewegungstherapie und andererseits psychologische Gruppe zum Thema Stress-Management. Dann waren wir Mittagessen und sind danach sozusagen auf Ausgang, um Einkäufe zu erledigen, und mal kurz heim zu fahren. Mit dem Bus muss man hier eh sehr genau planen, damit man wieder pünktlich zurück ist. So waren wir anstatt, wie ursprünglich geplant um 17:00 Uhr, um 16:30 ca. wieder zurück in der Reha-Klinik. Besser etwas früher zurück, als zu spät.
Nach dem Abendessen sind wir ein Bisschen unten im Foyer gesessen. Schließlich sind wir aber doch wieder hinauf ins Zimmer und haben es uns gemütlich gemacht. Von zu Hause habe ich heute meine Thermoskanne mitgenommen. Unten im Foyer gibts so Wasserspender mit normalem Wasser, Sprudelwasser, und eben auch heißem Wasser. Wir haben Wasser geholt und genießen jetzt Tee, bzw. Instant Kaffee.
Soweit ein kleines, und doch ausführliches Lebenszeichen.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Reha Tag 1, Erste Eindrücke

Gut angekommen, ein schönes Zimmer bezogen, erste Visite und Führung durchs Haus. Alles sehr verwinkelt, ohne Begleitperson ginge es für mich wirklich nicht. Selbst Philipp hat gemeint, er wird ein Bisschen Zeit brauchen, bis er sich alles eingeprägt hat. Sehr nettes, hilfsbereites Personal. Witzige "Zufälle" gab es auch schon. Eine Mitpatientin hat Philipp und mich schon immer wieder in der Stadt oder im Bus gesehen, wir kennen uns also, wie man so schön sagt, vom Sehen. Und mit der Ärtztin, die die Visite heute durchgeführt hat, sind wir einmal im Zug richtung Wien gesessen. Also, die Welt ist klein. ;-)
Soweit zum ersten Tag, dem Reha-Antrittstag.

Aufbruchstimmung, heute gehts endlich los!!!

Kaum zu glauben, aber ja, heute geht es wirklich los, heute ist Reha-Antritt. Ab 11 Uhr müssen wir in der Reha-Klinik sein. Es war ein langer Weg, bis hierhin.
Gestern haben wir schon das Meiste zusammen gepackt, davor noch ein paar Sachen, Unterwäsche, Pyjama, etc. einkaufen gewesen, alles in allem recht günstig davon gekommen, hat unter 100€ gekostet, 87€. Außerdem habe ich mir gestern ein neues Kabel für mein iPad gekauft, ein Längeres, denn das Alte war erstens sehr kurz, und zweitens mittlerweile schon sehr kaputt. Den alten Adapter verwende ich mit dem neuen Kabel weiter, der ist noch ganz in Ordnung. Alles in allem war der Einkauf in den Geschäften der City-Arkaden sehr erfolgreich. Ja, jetzt bin ich bereit, für den Reha-Antritt.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Nur noch 6 Tage...

Nur noch 6 Tage, dann geht die Reha los. Ich bin schon voller Vorfreude. Eigentlich ist es noch so unreal, dass es nun wirklich, nach monatelangem Warten endlich los geht. Überhaupt fühlt sich alles so neu und leicht an, neu starten zu können, und das zur Weihnachtszeit, am Ende des Jahres, mit dem Wissen, dass bald das neue Jahr beginnt. Neues Jahr, neues Leben, wäre ein gutes Motto.
Und mehr dennje spüre ich Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass Philipp das alles mit mir durchgestanden hat, und das ich mit ihm an meiner Seite in einen neuen Lebensabschnitt gehen darf.
Heute habe ich die letzte Psychotherapiestunde vor der Reha. Geplant ist, dass wir einerseits noch einmal die letzten Therapiestunden reflektieren, anschauen, zusammenfassen, damit haben wir schon letztes Mal begonnen. Desweiteren hat meine Therapeutin vorgeschlagen, dass ich meine neuesten Texte mitnehmen kann, da ich ihr letzte Woche gesagt habe, dass diese Zeit im Moment sehr inspirierend für mich ist. Das Angebot nehme ich gerne an, und werde heute die neuesten Texte mitnehmen.
Nun komme ich zum Ende dieses Eintrags am Mittwochvormittag.

Donnerstag, 9. November 2017

Apropos Reha...

Heute kam ein Schreiben von der Rehaklinik, der Termin 19.12.2017 für den Reha-Antritt wurde nun fix bestätigt. Darüber freue ich mich sehr! Jetzt habe ich bezüglich Reha auch endlich Gewissheit.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Erledigt...

Die Sache mit dem Fragebogen ist seit Freitag erledigt. Donnerstags alles ausgefüllt, und Freitags wieder zurückgeschickt.
Jetzt hoffe ich, dass der 19.12.2017 als Reha-Antrittstermin fixiert wird. Jetzt darf, soll, nein, muss alles klappen. In dem Brief, der bei dem Fragebogen dabei war, stand geschrieben, spätestens einen Monat vor dem Termin, bekommt man die endgültige Einladung, mit allen Infos. Das heißt, in meinem Fall müsste dieses Einladungsschreiben so um den 19. November herum kommen. Ich bin gespannt.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Fragebogen

Heute bekam ich Post von der Rehaklinik, einerseits einen Brief, in welchem mir der voraussichtliche Termin, 19.12.2017 bestätigt wird, und andererseits ist ein Fragebogen dabei, der ausgefüllt, und retourniert werden soll. Erst wenn sie diesen ausgefüllten Fragebogen haben, ist der Termin wirklich fix.
Na, ich bin gespannt, welche Fragen das sind. Morgen ist ja Nationalfeiertag, und da ist genug Zeit, den Fragebogen auszufüllen, und am Freitag schicken wir ihn retour, dann haben sie ihn spätestens am Montag. Jetzt nur keine nutzlose Zeit mehr verstreichen lassen! - immerhin hat bezüglich Reha eh schon alles so lange gedauert.

Samstag, 21. Oktober 2017

Am 19.12.2017 gehts los!

Das Gespräch gestern in der Rehaklinik ist gut gelaufen und ich freue mich bekannt geben zu dürfen, dass für mich am 19.12.2017 die Reha beginnt! Ich bin sehr froh darüber! Zwar fällt es genau in die Weihnachtszeit, aber das ist nicht so schlimm.
Nun ist mir echt gestern ein Stein vom Herzen gefallen. Endlich einen fixen Termin, endlich weg mit der Ungewissheit.

Montag, 16. Oktober 2017

Reha, endlich geht was weiter...

Eben bekam ich einen Anruf von der Rehaklinik. Eine Ärztin möchte mit mir, in Begleitung meines Mannes ein Erstgespräch führen. Der Termin ist für Freitag, 9:00 Uhr angesetzt. Philipp wird für diesen Tag Urlaub nehmen.
So wie es scheint, geht bezüglich Reha jetzt doch etwas weiter.
Jetzt muss ich aber schauen, dass ich bis Freitag wieder fit bin.
Ich bin gespannt, ob nach diesem Erstgespräch gleich ein Termin für den Reha-Antritt festgelegt wird.
Soweit wiedermal ein Eintrag zum Thema Reha.

Samstag, 23. September 2017

Ausführlicher Eintrag - Reha, jetzt kann es auf einmal doch schnell gehen...

Zweiklassenmedizin wird deutlich. Erst, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt, kann man was bewegen. Ganz allein ist man ein Niemand und wird nur herumgeschoben, klingt hart, ist aber so. Bevor ich das Aktuelle berichte, möchte ich diese Never ending Story einmal zusammenfassen.
Im Frühjahr hieß es zuerst, ich bekomme im Herbst einen Termin für die Reha,  das kann man hier nachlesen. Im September, ich habe darüber berichtet, hieß es dann, nein, vor Ende des Jahres wäre es nicht möglich, es könne sogar sein, dass ich bis Anfang nächsten Jahres warten müsse. Eintrag dazu hier. Dann empfahl mir/uns unser Hausarzt, dass wir uns mit einem Bekannten von ihm, einem Psychiater in Verbindung setzen sollen. Dies steht hier. Dann sah es zuerst so aus, als würde man mir nicht helfen können, weil besagter Psychiater niemanden in der Rehaklinik kennt. Kann man hier nachlesen. Schließlich hat sich dann aber die Arzthelferin auf eigene Faust Gedanken um meinen Fall gemacht und es hat sich herausgestellt, dass sie einen Bekannten hat, der jemanden in der Rehaklinik kennt. Hier nachlesen. Soviel zur Vorgeschichte.
So, und nun zum aktuellen Stand der Dinge:
Dank des Bekannten des Bekannten von der Arzthelferin, konnte erreicht werden, dass sobald ein Doppelzimmer frei wird, ich mit meiner Begleitperson, also mit meinem Mann, aufgenommen werden kann. Am Montag eröffnen sie in der Klinik einen neuen Trakt mit Einzelzimmern. Patienten, die sich nicht verstehen, werden getrennt und kommen in die Einzelzimmer. Und eben, sobald ein Doppelzimmer frei ist, ist es für mich und Philipp reserviert. Oh, wie hab ich mich gefreut!!! Die positive Wende kam gestern am Nachmittag. Ich musste aber erst meine Gedanken sortieren und die richtigen Worte finden, um das alles aufzuschreiben.
Also, es kann jetzt wirklich schnell gehen. Am Montag muss Philipp schon mal in der Arbeit die Sache mit der Dienstfreistellung/Pflegeurlaub klären.
Fazit: Interessanterweise, sobald man nicht mehr damit gerechnet hat, schon fast aufgegeben hat, kann es sich doch noch zum Guten wenden. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass Philipp ohne Probleme den Pflegeurlaub, bzw. müsste man eigentlich Begleitpersonurlaub sagen, bekommt. Begleitpersonurlaub ist aber auch ein blödes Wort. Naja egal. Jetzt kann ich mich etwas entspannen. Die Reha ist introckenen Tüchern, es müssen nur noch organisatorische Dinge geklärt werden. Ich danke allen, die mir evtl im Stillen die Daumen gedrückt haben.
PS.: Ich habe mich genauer für die Redewendung "In trockenen Tüchern", interessiert, wollte wissen, woher sie stammt, und habe dazu folgendes gefunden: "etwas in trockenen Tüchern haben"

Donnerstag, 21. September 2017

Ausführlicher Eintrag - Reha, Gedanken, Gefühle und Intuition

Wegen dem Thema Reha hat sich die nette Arzthelferin von dem Psychiater die letzten Tage so qasi den Kopf zerbrochen, wie sie mir helfen könnte. Sie kennt mich und Philipp ja, zumindest vom Sehen. Darüber habe ich auch schon geschrieben. Es hat sich herausgestellt, dass sie einen Bekannten hat, der jemanden in dieser Rehaklinik in Klagenfurt kennt. Der meinte, dass die Wartelisten der Klinik eigentlich schon abgearbeitet sind und er kann nicht verstehen, wieso es bei mir, bei meinem Termin diese unnötige Hinausschieberei gibt. Er wird der Sache nachgehen und sich bei der Frau, dieser Arzthelferin melden. Zur Not gäbe es auch noch die Möglichkeit, in eine andere Rehaklinik, in einem anderen Bundesland, zu gehen. Eines ist jetzt schon fix: Philipp wird als Begleitperson mit aufgenommen.
Ich bin jetzt mal offen und warte ab, was passiert. Im eigenen Wohnort auf Reha gehen wäre zwar von Vorteil, aber wenn es wo anders hin geht, kommen wir wenigstens mal in eine neue Gegend. Es sind dann aber einige Wochen, die wir nicht zu Hause sind. Heißt also, wir müssen für die Katzen jemanden organisieren, der die Süßen versorgt. Bestenfalls macht das die Heimhilfe, die zu uns putzen kommt. Ich bin gespannt, wann ich etwas Neues erfahre, hoffentlich heute noch, oder spätenstens morgen. Jedenfalls meinte die Arzthelferin, es müsste doch zu schaffen sein, dass ich dieses Jahr noch in Reha gehen kann.
Wenn die Wartelisten, so wie gesagt wurde, wirklich schon abgearbeitet sind, dann erhärtet sich für mich der Verdacht, dass die Hinausschieberei des Termins wirklich mit meiner Behinderung zu tun haben könnte. Dabei, ich bin ja gar nicht schwerstbehindert, ich bin ja "nur" blind und habe außerdem eine Begleitperson, meinen Mann. Ja mein Gott, was soll ich machen, ich bin eine blinde Frau, mit psychischen Problemen.
Mein Minderwertigkeitskomplex meldet sich, ich habe wieder einmal das Gefühl, man will mich nicht, so wie ich eben bin, ich bin nicht gut so, wie ich bin. Früher habe ich das als Kind auch immer zu spüren bekommen. "Du kannst ja nix, aus Dir wird eh nie was werden.", usw. Ich möchte nicht näher ins Detail gehen.
Naja jedenfalls tut es verdammt gut, dass ich Menschen um mich habe, die sich für mich einsetzen, die mir das Gefühl geben, dass ich ja gar nicht so wertlos und schlecht bin, allen voran mein Mann Philipp. Und ich selbst darf es auch erkennen, dass ich gut bin, so wie ich eben bin. Das hat nichts mit Abgehobenheit, Hochmut und Egoismus zu tun, sondern viel mehr mit Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Meist überwiegen bei mir eh noch die negativen Gedanken und Gefühle. In meinen Stimmungshochs, die immer nur recht kurz sind, entstehen dann meine positiven Texte und Gedichte. In diesen Hochs habe ich dann meist eine gute Intuition. Oft versteh ich mich selbst nicht. Einerseits das Negative Ich, und andererseits das positive, intuitive Ich, so als wären zwei Personen in einem Körper. In seltenen Fällen hilft mir meine Intuition auch im Alltag. Das negative Gefühl, worauf dann der ernüchternde Anruf in der Rehaklinik folgte, das war wohl Intuition, so nach dem Motto: "Ruf doch mal dort an, da stimmt was nicht." Und leider hat sich dann das negative Gefühl, die Intuition bestätigt.
So, nun komme ich erstmal wieder zum Ende dieses ausführlichen Eintrags.

Freitag, 15. September 2017

Zu große Erwartungen führen zum tiefen Fall

Wie berichtet, haben wir uns mit dem Psychiater in Verbindung gesetzt, den unser Hausarzt empfohlen hat. Die eigentlich sehr nette Arzthelferin hat sich dann leider nicht mehr gemeldet. Erst bei einem erneuten Anruf meinerseits teilte sie mir mit, dass der Arzt dort in der Klinik leider niemanden kennt und sie wissen nicht, wie man da in meinem Fall intervenieren könnte. Das ist natürlich wieder eine Ernüchterung. Unser Hausarzt hat uns den Arzt wohl nur deswegen empfohlen, weil er ihn gut kennt. Die beiden Ärzte haben mal zusammen gearbeitet. Das hat die Arzthelferin mir am Telefon erzählt.
Fazit: Auch wenn ein Arzt Empfehlungen abgibt, ist es besser, keine zu großen Erwartungen zu haben, das habe ich selbst gemerkt. Zu große Erwartungen führen, wie bei mir, nur zum tiefen Fall.
Ich hätte mich gefreut, wenn es geklappt hätte. Ich hätte mich gefreut, wenn mein positives, positivdenkendes Ich bestärkt worden wäre, stattdessen ist leider wieder einmal mein pessimistisches, depressives Ich bestärkt worden.

Montag, 11. September 2017

Ausführlicher Eintrag - Wird's doch noch was, mit Reha im Herbst?

Heute waren  wir bei unserem Hausarzt. Als dieser davon hörte, dass es mit meinem Reha-Termin bis Ende des Jahres, oder schlimmstenfalls Anfang des nächsten Jahres dauern könnte, (wie im Blog bereits berichtet) empfahl er mir, einen Psychiater zu kontaktieren, den er wohl gut kennt. Dieser Psychiater solle sich für mich einsetzen, dass ich doch noch diesen Herbst meine Reha beginnen kann.
Gesagt, getan, vorhin schon mal dort angerufen. Die Arzthelferin, total nett, meinte schließlich, sie wohnt in der Nähe unseres Hausarztes, kennt ihn sogar, weil sie immer wieder für ihren Vater Medikamente, bzw. Rezepte holen muss, und sie wird mit ihrem Chef, also dem Psychiater reden, was man tun kann, um das Ganze zu beschleunigen. Und als ich dann auch sagte, dass ich das Gefühl habe, dass die Rehaklinik mit meiner Behinderung/Blindheit ein Problem hat, meinte die Arzthelferin: "Ach, ich glaube, ich kenne Sie und Ihren Mann. Ich habe Sie schon bei Dr. S gesehen, wie ich ein Rezept holen war." Da kann man nur wieder sagen, die Welt ist klein. ;-) Sie bat mich um meine Telefonnummer und sie wird sich melden.
Nun bin ich gespannt, und es stellt sich mir die Frage: Wird's doch noch was mit Reha im Herbst? Hoffentlich hat dieser Psychiater gute Kontakte in dieser Rehaklinik. Philipp muss es ja auch früh genug wissen, weil er, zumindest in der Anfangszeit, als Begleitperson mitfahren muss. So wie es scheint, ist diese psychiatrische Rehaklinik auf Menschen mit Behinderungen nicht eingerichtet oder abgestimmt und etwas überfordert. Das sie dort nicht genug Kapazitäten haben, um mir für diesen Aufenthalt eine Begleitperson zur Verfügung zu stellen, kann ich durchaus verstehen, dafür fährt ja auch mein Mann mit als Begleitperson, bis ich mich in der fremden Umgebung zurecht finde. Zusammengefasst: Eine Reha mit Begleitperson sollte eigentlich kein Problem sein.
Noch schweigt mein Handy. ;-) Jedenfalls berichte ich, sobald es etwas Neues gibt.

Mittwoch, 30. August 2017

Ernüchterung nach Anruf in Rehaklinik

Im Frühjahr, oder Anfang des Sommers hieß es, dass ich im Herbst die psychiatrische Reha antreten könne. Nun steht der Herbst vor der Türe, und so haben wir heute mal angerufen in der Rehaklinik, wie's denn ausschaut, ob sie schon ungefähr wissen, wann ich aufgenommen werde. Um ehrlich zu sein, ich hatte schon vor dem Anruf so ein komisches Gefühl, und meine Intuition hat mich nicht betrogen. Die Ernüchterung folgte nämlich auf den Fuß. Nix is mehr mit Herbst, neue Betten gibts erst wieder Ende des Jahres, wenn nicht sogar erst Anfang nächsten Jahres. Also heißt es weiter warten, und weiter krank melden.
Philipp hat mir vor kurzem ein Protokoll von der letzten Dienstbesprechung weitergeleitet. Da stand doch original: "Bis zur Rückkehr von Jacqueline K gilt die Vertretungsregelung für die Telefonzentrale." Heißt also, wenn ich wieder arbeiten würde, wäre ich wieder in der Telefonzentrale, und genau das möchte ich ja nicht. Das habe ich auch im Frühjahr in einem Brief an den Vorgesetzten deutlich zum Ausdruck gebracht. Über diesen wichtigen Brief habe ich eh hier im Blog geschrieben. An dieser Arbeit in der Telefonvermittlung, und durch das Mobbing einer Kollegin bin ich ja zerbrochen, bzw. zusammengebrochen. Wie ich hier bereits geschrieben habe, es war immer ein Ungleichgewicht. Entweder Überforderung, oder Unterforderung, und dann immer das Gefühl, nichts richtig zu machen, weil sich die Eine ständig über mich beschwert hat. Oh nein, schluss damit! Ich darf mich da nicht reinsteigern. Vor meinem Inneren rennt der Albtraum im Wachzustand sonst immer wieder als Film ab. Ich darf gar nicht an die Arbeit denken, sonst spuhlt sich immer wieder das negative Filmprogramm im Kopf ab.
Ich komme also jetzt zum Ende dieses Eintrags.

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.