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Donnerstag, 3. Mai 2018

Wie ich gestern Abend der Negativspirale entkommen bin und nächtlicher Traum unterbewusste Verarbeitung der Arbeitssituation

Guten Morgen
Hier ist mein Erlebnisbericht, Ho‘o pono pono und ein Zeichen des Himmels. Ich bin gespannt, wie gut ich es schaffen werde, es im Alltag anzuwenden.
In der Nacht hatte ich dann einen Traum. In diesem Traum war ich in der Arbeit, im Büro. Ich saß vor dem PC und dem Telefon, aber das Programm für die Telefonzentrale funktionierte nicht richtig. Dann bin ich einfach aufgestanden, habe alles liegen und stehen gelassen, und bin gegangen.
Mein Unterbewusstsein hat also die Arbeitssituation verarbeitet. Das ich einfach das Büro verlassen habe, deute ich so, dass mein Unterbewusstsein die Arbeitssituation ein Stückweit abgeschlossen hat.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier nochmals der Link zum Erlebnisbericht.

Mittwoch, 2. Mai 2018

15 Jahre...

Mit heutigem Tage wäre ich genau 15 Jahre im Arbeitsleben. Besonders an die Anfangszeit habe ich positive Erinnerungen, das Schreiben der ärztlichen Aktenvermerke, die Auseinandersetzung mit medizinischen Fachbegriffen, und das ich meinen Mann über die Arbeit, in der Arbeit kennengelernt habe. Damals war ich hauptsächlich Schreibkraft, und nur in Vertretung beim Telefon. Philipp hat mich damals beim Telefon eingeschult. Die Ärztin, für die ich alles schrieb, musste dann ja ein paar Jahre später krankheitsbedingt in Frühpension gehen, dann begann für mich die ungute Zeit im Büro- und Berufsleben. Jetzt ist es nicht mehr lange, nach etwas mehr als 15 Jahren, am 30. Juni 2018 läuft das Dienstverhältnis endgültig aus. Das, bzw. der Einzige, der mir aus der Zeit von damals, bis jetzt noch geblieben ist, ist Philipp. Am 29. Mai 2003 haben wir uns ja die Liebe gestanden, ende Mai also 15. Jahrestag, und der 5. Hochzeitstag
Soweit ein kleiner Eintrag zum 15-Jährigen Dienstjubiläum.

Freitag, 10. März 2017

Der wichtige Brief

Gestern hat mich Philipp wieder auf der Station besucht. Gemeinsam haben wir am iPad einen Brief an meinen/unseren Vorgesetzten verfasst. Philipp war "nur" Unterstützung. In dem Brief geht es darum, dass ich es psychisch nicht mehr schaffe, den Dienst in der Telefonvermittlung zu versehen. Ich schrieb auch, dass ich den Arbeitsplatz gerne behalten würde, nur nicht in diesem Arbeitsbereich Telefonzentrale. Weiters habe ich geschrieben, dass es für mich nur zwei Möglichkeiten gibt:
Entweder 1. Es findet sich doch ein Ersatzarbeitsplatz,
oder 2. Falls es wirklich so sein sollte, dass man für mich keinen geeigneten Ersatzarbeitsplatz hat, würde ich die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses bevorzugen.
Es war für mich kein leichter Schritt diesen Brief zu schreiben, aber je mehr ich mir das alles mit der Arbeit durch den Kopf gehen lasse, desto öfter komme ich zu dem Schluss, dass es eben nur diese zwei Möglichkeiten gibt. Und damit nachher niemand behaupten kann, es wäre kein Brief angekommen, werden Philipp und ich heute den Brief bei der Post eingeschrieben aufgeben. Tja, reden half nicht viel, vielleicht bringt das Geschriebene mehr weiter. Ich habe aber keine Lust, mich jahrelang zu quälen, mit einem Job, der entweder über- oder unterfordernd ist, und der mir zudem gar keine Freude macht. Gerade spüre ich wieder so die Verzweiflung in mir hochsteigen. Aber dann ist da auch wieder das beruhigende Gefühl, dass ich hier im Moment in einem geschützten Rahmen, in der stationären Therapie bin.
Gerade rief mich Philipp an und fragte mich, ob er den Brief nicht doch per Mail an unseren Vorgesetzten weiterleiten solle. Mensch, das hatten wir doch gestern schon so ausgemacht, dass wir den Brief eingeschrieben aufgeben, und jetzt wollte er es doch wieder anders machen, ach, das treibt mich auch zur Verzweiflung!
Nächste Woche, also kommende Woche hat unsere Abteilung Klausur, da wäre mein Thema sicher ein guter Punkt für die Tagesordnung.
Ich habe Tränen in den Augen. Diese verdammte Angst, die Angst, vor negativen Reaktionen auf den Brief. Aber anders geht es nicht. - Es muss eine gute Lösung für alle Beteiligten geben. Trotz der Angst, ich muss/will es durchziehen und den Brief heute abschicken.
Mir kommen die Tränen, ich muss heulen. Finde es gut, dass sich alles lösen möchte und die Seele gereinigt wird.

Mittwoch, 17. August 2016

Ein paar frühmorgendliche Gedanken, nach einer kurzen Nacht

Um ca. 23 Uhr sind wir gestern ins Bett gegangen, drei Stunden später war ich wieder wach, und seitdem konnte ich nicht mehr schlafen. Das erste, was mir nach dem Aufwachen in den Sinn kam, ist die gestern so eskalierte Situation im Büro und die dunkle Aussicht, es niemandem, egal ob Kunde, oder Kollegen, recht machen zu können, so sehr man sich auch bemüht. Übrigens habe ich gestern noch festgestellt, das jene Kollegin die Beschwerde-Mail an mich als Kopie auch an meinen/unseren Vorgesetzten, und an die Vorgesetzte ihrer Abteilung geschickt hat. Dies habe ich gemerkt, als ich die Mail an den Vorgesetzten weiterleiten, und etwas dazu schreiben wollte. Ich war dann, leider, wiedermal total blockiert, fand die richtigen Worte nicht, und so habe ich es leider erstmal sein lassen müssen.
Gestern am Abend habe ich total geheult, und jetzt ist mir auch zum heulen, wenn ich an die Arbeit denke. Als ich noch im Bett gelegen bin, konnte ich die Tränen nicht zurückhalten und habe leise geweint. Schließlich habe ich es im Bett nicht mehr ausgehalten und bin aufgestanden.
Ich habe für mich beschlossen, heute und in den nächsten Tagen, nicht arbeiten zu gehen. Ich bin psychisch nicht dazu in der Lage, ich kann nicht mehr. Ja ich weiß, solche Zustände hatte ich schon öfters, und dann ging es doch irgendwie weiter, habe weiter "funktioniert", aber ich fühle, jetzt ist etwas anders, ich bin "aufgewacht", so nach dem Motto: "Nicht funktionieren, sondern leben". Und unter den Umständen, immer das Gefühl haben zu müssen, ich mache nichts richtig, kann es niemandem recht machen, ist es mir auch nicht möglich, meiner ohnehin schon ungeliebten Arbeit nach zu gehen.
Füür mich ist es eine ganz neue Situation, weil ich mir diesmal nicht wegen körperlicher Beschwerden eine Krankmeldung holen muss, sondern aus seelischen/psychischen Gründen.
So, jetzt komme ich erstmal zum Ende und genehmige mir ein morgendliches Bad, damit ich mich wenigstens in meiner eigenen Haut wieder wohl fühle.

Dienstag, 16. August 2016

Jammern, jammern, jammern! - Warum soll ich immer still halten?

Ich bin wieder einmal auf einem Level, so niedrig wie nie! Jeder jammert nur rum: Die Einen (Kunden/Parteien), dass sie schon seit Tagen anrufen und nie jemanden erreichen, klar, ist zwar Sommer/Urlaubszeit, aber oftmals geht ja nicht einmal eine Vertretung ans Telefon. Und andererseits „jammert“ eine Kollegin, hat sich per Mail bei mir beschwert, weil ich (angeblich), so viele Anrufer zu ihr verbunden habe, die nicht in ihren Zuständigkeitsbereich in besagter Abteilung, fallen.

Ja, was soll ich denn tun, mit den ganzen Leuten? Wenn schon die zuständige Person nicht abhebt, und auch keine Vertretung, verbinde ich wenigstens in die Abteilung, damit der Kunde/die Kundin, wenigstens mal eine Ansprechperson hat! Ist es zu viel verlangt, dass die eine, die zwar nicht direkt zuständig ist, und doch das Telefonat angenommen hat, Name und Telefonnummer der Kundschaft aufschreibt, und der eigentlich zuständigen Person oder ihrer Vertretung weiterleitet? Außerdem, so viele, wie sie behauptet, habe ich gar nicht zu ihr verbunden. Oft verwenden die Leute einfach irgendeine Durchwahl, die sie mal bekommen haben, und dann heißt‘s wieder, die Vermittlung ist schuld!

Und da, jetzt schon wieder! Eine Kundin wollte nur ein paar grundlegende Auskünfte zu einem bestimmten Bereich, und ist schon mehrmals weiter verbunden worden, hat sich dementsprechend aufgeregt. Alles nur Chaos hier! Eine andere Abteilung wiederum hatte um 10 eine Dienstbesprechung, dies wurde mir auch erst kurz vor 10, um genau zu sein, um 9:57 Uhr angekündigt. Dann ruft um 10:45 die Amtsleiterin an, wollte eigentlich zu jener Abteilungsleiterin, und als ich meinte, diese Abteilung ist in einer Besprechung, wusste die Amtsleiterin nicht einmal davon! Wie ich schon sagte/schrieb, Chaos pur!

Ich werde die obengenannte Beschwerdemail an unseren Vorgesetzten weiterleiten, mit einem Vermerk von mir, warum, bzw. wie ich denn dazu komme, mir die „Jammereien“, anderer immer anhören zu müssen? Wie komme ich dazu, dass ich mir alles gefallen lassen muss? – so ungefähr halt, schon freundlich, aber bestimmt. Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, über meinen Schatten zu springen, Ängste zu überwinden, und meine Meinung zu sagen/schreiben! Schließlich bin ich auch „nur“ ein Mensch und keine Maschine! Ängste habe ich dahingehend, dass mein Unbehagen, mein Unwohlsein "auf die leichte Schulter" genommen und "heruntergespielt" wird.
Schon bei Kleinigkeiten, habe ich heute Fehler gemacht, beispielsweise, bei einer Uhrzeit, statt Dreiviertel Elf, habe ich Dreiviertel zehn gesagt, obwohl es bereits 10:35 Uhr war. Meine Reaktion ist auch vermindert, bzw. wenn das Telefon läutet, würde ich am liebsten gar nicht dran gehen, lasse mir auch Zeit, sowie viele Andere, die es ebenso machen. Wenn man selber "brav" ist und seine Sache gut machen will, nutzt es ja doch nichts, weil für die Anderen ist man ja eh nur "der Trottel vom Dienst"!
 
Die Situation, meine Position im Job, ist grundsätzlich schon unbefriedigend für mich, und dann kommen als "Stolpersteine" noch diverse ungute Situationen dazu.

Jetzt habe ich einige Zeit gebraucht, um diesen Eintrag hier zu verfassen. Aber ich wollte/musste mir das unbedingt von der Seele schreiben. Alle jammern, jammern, jammern, und warum soll ich immer still halten!?

Freitag, 5. August 2016

Da kenne ich kein Erbarmen mehr...

Im Amt gibt es eine Abteilung, in der man zwischen 9 und 10 Uhr so gut wie niemanden telefonisch erreicht. Die sitzen wohl alle im Gemeinschaftsraum in dieser Zeit oder rauchen draußen im Hof. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, in dringenden Fällen, Gespräche, diese Abteilung betreffend, direkt in den Gemeinschaftsraum durchzustellen. Da kenne ich kein Erbarmen mehr! Denn erstens: Wie kommen die Kunden dazu, sich ewig und unendlich vertrösten lassen zu müssen?! Und zweitens: Wie komme ich dazu, mir ständig den Frust und Ärger der Leute anhören zu müssen?! Ich bin selber schon frustriert genug.
Ja, ich habe erkannt, auch als feinfühliger Mensch muss man immer wieder mal hart durchgreifen, denn wenn man sich nur von der weichen Seite zeigt, wird das nur ausgenutzt.
Naja jedenfalls, sobald ich in den Gemeinschaftsraum verbinde, geht offenbar doch jemand ans Telefon und der Anrufer oder die Anruferin bekommt endlich das, was er/sie braucht.
Gerade habe ich mir gedacht: Die nächste Stufe wäre dann, wirklich alle Anrufer für diese Abteilung, in der betreffenden Zeit, in den Gemeinschaftsraum durchzustellen, aber das habe ich mich noch nicht getraut bzw. will ich diesen "Schritt" noch mit meinem/unserem Vorgesetzten absprechen, damit ich auf der sicheren Seite bin und sich von denen in dieser Abteilung keiner über mich aufregt.
Soweit meine Gedanken dazu.

Donnerstag, 4. August 2016

Zeitvertreib oder das Schreiben als "Seelennahrung" für zwischendurch

Und wieder, ein Nachmittag, wo so gut wie nix los ist. Wenn man nebenbei wenigstens eine Aufgabe hätte, wäre es ja gut, wenn das Telefon "schweigt", aber bei mir ist die übliche Langeweile halt wieder allgegenwärtig. Naja gut, zuerst habe ich auf Amazon etwas gestöbert, dann Mails durchgeschaut, aber jetzt gehen wir wieder langsam aber sicher die Ideen aus. Also schreibe ich wieder zum Zeitvertreib. Ist immerhin besser als Däumchen zu drehen.
Da fällt mir ein: Es vergeht eigentlich kein Tag für mich, ohne das ich etwas schreibe. Entweder schreibe ich in meinen Blogs oder eben Texte, wie Gedichte. Das Schreiben ist, wenn man so will fast wie die tägliche Nahrung, ich sage/schreibe extra "fast", weil es, selten aber doch, Tage gibt, wo ich nichts schreibe. Das Schreiben ist gerade in so einer Flaute genau die richtige "Seelennahrung" für zwischendurch. ;-)
So, dass war's, jetzt fällt mir zum schreiben auch nichts mehr ein. Für mich ist es auch immer sehr interessant. Zuerst habe ich den Gedanken, dass ich etwas schreiben möchte, zum Zeitvertreib, ich lege quasi den geistigen Grundstein für so einen Eintrag, aber was dann wirklich alles so daraus wird, das weiß und plane ich im Vorhinein nur selten. Finde es schön, dass mir heute die allgemeinen Gedanken zum Thema Schreiben in den Sinn gekommen sind.

Mittwoch, 3. August 2016

Langeweile und so vieles, was ich machen möchte

Beginn dieses Eintrags um 14:45:
Nichts los an diesem Mittwochnachmittag. Und somit ist leider wieder Zeit absitzen angesagt. Wenigstens ist es bald 15 Uhr und dann aber immer noch eine halbe Stunde, bis ich gehen darf, bzw. wir gehen dürfen.
Ach mensch, wenn ich zu Hause wäre, ich wüsste eine Menge, mit dieser nutzlos verstrichenen Zeit anzufangen. Ich habe so viele Ideen, was ich gerne machen möchte, z.B. wieder einmal Körbchen flechten, oder von mir geschriebene Texte sprechen, also aufnehmen, usw. Aber wenn ich dann erstmal daheim bin, habe ich für all das, was ich gerne machen möchte, keine Kraft und Zeit mehr. Es muss eingekauft werden, die Süßen wollen versorgt werden, und Abends hat man dann einen toten Punkt erreicht, wo man zu nichts mehr wirklich Lust hat.
Aufenthalte in der Natur fehlen mir auch, wobei ich schon versuche, wenigstens durch geistige Reisen, an Orte in der Natur zu kommen, sowie gestern am Abend, siehe: Geistiger Waldspaziergang - die Blumenlichtung das war wirklich schön!
Mittlerweile ist es kurz nach 15 Uhr, und die Ideen, was ich hier jetzt noch schreiben könnte, gehen mir auch aus. Somit belasse ich es, bei diesen Zeilen.

Montag, 27. Juni 2016

Wohnungsrenovierung steht an

Ist zwar recht kurzfristig, aber nun geht es wohl wirklich los, mit der Wohnungsrenovierung. Böden werden neu gemacht, Wände neu gestrichen. In der Küche werden ein paar Sachen ausgetauscht, z.B. der Kühlschrank. Ein Bekannter von uns, dessen Freund betreibt eine Firma, die für uns die Renovierung durchführen wird. Heute hat Philipp Urlaub, weil sich für heute die Arbeiter angekündigt haben. Die bekommen einen Schlüssel für die nächsten Tage, während hier bei uns gewerkelt wird. Für die Katzen wird es auch eine neue Situation werden. Normalerweise geht es bei uns ja eher ruhig zu. Am meisten Angst habe ich, dass die Süßen mit Farbe zum ausmalen in Berührung kommen und da etwas giftiges abkriegen. Außerdem habe ich dem Philipp gesagt, er soll die Arbeiter darauf hinweisen, dass die Wohnungstüre immer zu sein soll, nicht, dass eines der Katzis, vorallem meine ich Blacky, hinaus läuft. Und wenn mal die Wohnungstür offen bleiben muss, soll die Tür zwischen Wohnzimmer und Vorraum zugemacht werden.
In der Mittagspause habe ich mich mit Philipp getroffen und beim Mittagessen habe ich zu ihm gesagt, am liebsten würde ich mit ihm nach Hause fahren. Ich habe nämlich nicht damit gerechnet, oder besser wir haben nicht damit gerechnet, dass es heute schon los geht. Es war zuerst nur mal die Rede davon, dass nur mal geschaut wird, und dann hieß es plötzlich, sie können und wollen heute schon los legen, was natürlich für uns etwas kurzfristig war und ist. Aber wenigstens müssen wir im Urlaub dann nicht mehr daran denken und können ihn genießen.
Jetzt hoffe ich, dass ich nach 13 Uhr bald wieder Schreibarbeiten bekomme, damit die Zeit hier schneller vergeht, bis zum Feierabend. Am Vormittag hat mir unser Vorgesetzter schon ein Band zum schreiben gebracht und angekündigt, dass ich heute noch etwas bekomme. Da freue ich mich darüber, denn heute ist total wenig los.
Nun komme ich vorerst zum Ende.

Dienstag, 14. Juni 2016

Noch 15 Minuten und ein Bericht vom Tag bis jetzt

Noch eine viertel Stunde, dann ist der Arbeitstag wieder geschafft. Hier schon mal ein kleines Statement zum Tag bis jetzt.
Ich war heute schon früh wach, nach halb 5. Ich fühlte mich so "gerufen" vom morgendlichen Lied der Vögel, dass ich mir etwas anzog und hinaus auf den Balkon ging, um das schöne, morgendliche Vogelkonzert aufzunehmen. Dieses Klangbild habe ich dann als Video auf Youtube hochgeladen. Ich reiche das Video noch nach. Einen Blogeintrag im Blog "Schreiben ist Lichtarbeit" reiche ich auch noch nach, in welchem ich das intensive Naturerlebnis genau beschrieben habe, dazu gibt es auch ein Gedicht. Die Links kommen dann später, in einem Extra-Eintrag.
Vom Arbeiten her war heute interessanterweise mehr los als gestern, und doch entspannter, weil weniger erfolglos vermittelte Anrufe waren, Gott sei Dank! Zwischendurch hatte ich "Besuch". Im Haus und in den Büros wird diese Woche Generalreinigung durchgeführt, und heute waren die Jalousien dran.
Soweit der Bericht vom Tag bis jetzt.

Montag, 13. Juni 2016

Statement zum heutigen Tag

Der Tag im Büro begann eher schlecht als recht. Einerseits Probleme mit dem Programm für die Telefonzentrale, das ist ja alles vernetzt und es gab Serverprobleme. Dann hatte auch noch eine Abteilung gleich in der Früh ab halb 9 eine Besprechung und ich musste gleich mal vertrösten. Ansonsten verlief der Tag eh ganz gut, wobei ich teilweise wieder etwas unterfordert war. Über den ganzen Tag verteilt sind 42 Anrufe zusammen gekommen, bzw. mit den zurück gekommenen und am Vormittag vertrösteten Anrufern zusammengerechnet 65 Anrufe.
Nach getaner Arbeit war noch einkaufen angesagt und zum Abendessen gab's gegrilltes Hühnchen mit Kartoffelsalat. Im Hauptabendprogramm lief heute in ORF2 die Millionenshow und danach Thema. Nach Thema habe ich mein Tagebuch der Dankbarkeit und Freude aktualisiert.
Tja und jetzt komme ich zum Ende und vertschüsse mich langsam aber sicher ins Traumland. ;-)

Freitag, 3. Juni 2016

Idee/Anregung Sprachkurse

Gerade hat mich ein Anrufer zum nachdenken angeregt. Der konnte nicht so gut deutsch und meinte, Englisch wäre besser, und mir fiel kann man sagen die Kinnlade herunter, da mein Englisch schon so eingerostet ist, Schulzeit-Englisch eben. ;-) Hat aber doch ganz gut geklappt. Und kurz darauf ist mir die Idee gekommen, mal bei unserem Vorgesetzten einen Denkanstoß, eine Anregung zu geben, Englisch-Sprachkurse für Mitarbeiter/Innen wären sinnvoll, auch angesichts der Flüchtlinge, die hier im Land mittlerweile leben. Ja, die Leute sollen/müssen sich schon bemühen, deutsch zu lernen, aber für den Anfang, um den Leuten sprachlich etwas entgegen zu kommen.
Update: Es gab gerade ein kurzes Gespräch mit unserem Chef. Er hat die Anregung zur Kenntnis genommen.
Soweit mein Gedanken-Eintrag zu diesem Thema.

Dienstag, 31. Mai 2016

Statement/Eintrag zum Tag 31.05.2016

Bis auf die üblichen Stimmungsschwankungen verlief der Tag recht gut. Und obwohl dazwischen im Büro immer wieder Leerläufe waren, war vom Telefondienst her heute mehr als gestern. Ich führe eine Statistik, wie viele Anrufe überhaupt herein kommen und wie viele aufgrund nicht entgegen genommener Gespräche in die Vermittlung kommen, bzw. zurück fallen. Heute waren 48 eingegangene und erfolgreich vermittelte Anrufe und 21 nicht angenommene, oder erfolglos verbundene Telefonate, also insgesamt 69. Gestern waren es ca. 6 weniger. Heute ist Monatsende und so habe ich am Ende des Arbeitstages am Computer zusammen gerechnet, wie viele erfolgreich verbundene Anrufe es dieses Monat waren, also die nicht entgegen genommenen/erfolglos vermittelten Anrufe habe ich nicht dazu gerechnet. Es waren dieses Monat 608 Anrufe. Interessenhalber werde ich morgen die nicht angenommenen Anrufe dieses Monats auch noch zusammen rechnen. Und morgen fange ich dann eine Neue Tabelle an, für die Juni-Statistik. Für jedes Monat eine Excel-Tabelle, am Ende des Jahres werden es also 12 Tabellen sein.
Themenwechsel: Auf dem Heimweg haben wir noch beim DM Katzenfutter (Nass- und Trockenfutter) besorgt. Jetzt ist Philipp noch Getränke besorgen, für's Abendessen wollen wir uns etwas vom Lieferdienst kommen lassen. Haha, jetzt hätte ich mich fast verschrieben, statt "Lieferdienst" "Liederfienst".
Ich bin ja überhaupt nicht fußballbegeistert. Wir wohnen ca. 700 M vom Stadion entfernt und ich bin gespannt, wie laut es draußen sein wird. Dort wird sicher die Hölle los sein, obwohl, im Radio wurde heute Morgen gesagt, dass der Ticketverkauf nur schleppend angelaufen ist. Und nur so am Rande erwähnt: Es ist das Spiel Österreich gegen Malta.
Soweit der Eintrag zum heutigen Tag.

Freitag, 20. Mai 2016

Der Freutag äh Freitag bis jetzt;-)

Heute bin ich oder bzw. sind wir schon um halb 6 in der Früh wach gewesen und dann auch gleich aufgestanden. Zusätzlich belebend war das angenehme, lauwarme Bad.
Arbeitsmäßig lief soweit alles gut, nur meinen Schatz musste ich kurz trösten, als er um 9 bei mir im Büro vorbei schaute. Ein Arbeitskollege hat seine schlechte Laune an ihm ausgelassen, unfair! Aber jetzt haben wir den Arbeitstag eh bald geschafft, um 14:30 ist schluss für heute, und nächste Woche Urlaub!
Soweit der Bericht vom Tag bis jetzt.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Bericht, So war der heutige Donnerstag:

Gleich zu Beginn des Arbeitstages hatte ich eine nervige Frau am Telefon. Viel nerviger daran war aber, dass die Sachbearbeiterin, die sie sprechen wollte noch das Tonband, den Anrufbeantworter an hatte, die kam erst später. Habe derweil zu einer Kollegin von ihr verbunden.
Zwischen 9 und 10 war eine kleine Geburtstagsrunde im Gemeinschaftsraum der Abteilung. Da mussten wir uns abwechseln, also zuerst um 9 ging Philipp hin, um der Feier beizuwohnen, und ab ca. halb 10 löste er mich ab, übernahm das Telefon und ich konnte die letzte halbe Stunde an der Feier teilnehmen. Es war eine nette Runde. Besonders gefreut hat mich, dass Philipp für seine Arbeit ein Lob bekommen hat. Habe mich wirklich total mit ihm und für ihn gefreut. :-) Ja, es tut immer gut, wenn man Lob und Anerkennung bekommt.
Am Nachmittag, nach Büroschluss waren wir noch beim DM Katzenfutter einkaufen und beim Hartlauer, weil Philipp eine Speicherkarte für sein neues Handy haben wollte, die hat er auch bekommen. Danach sind wir heim gefahren und der restliche Tag und Abend war/ist ganz gemütlich.
Soweit der Bericht vom Donnerstag.

Dienstag, 17. Mai 2016

Eine Unart ist das!!!

Eine Dame musste nochmals anrufen, weil sie das erste Mal von einer Sachbearbeiterin einfach aus der Leitung geschmissen wurde! Eine Unart ist das!!! Und ich in der Telefonzentrale kann mir dann wieder so einiges anhören! Zum Kotzen, alles zum kotzen!!!

Freitag, 13. Mai 2016

Ausführlicher Eintrag - vermischtes


Nach dem Stimmungstief am Mittwoch lief der Donnerstag wieder etwas besser. Und oh Wunder, die meisten Anrufe konnten erfolgreich vermittelt werden, und das ist viel wert! Der heutige Freitagvormittag lief im großen und ganzen auch gut.

Wir freuen uns sehr, dass Zoe, Österreichs Vertreterin beim Eurovision Songcontest ins Finale gekommen ist. Philipp und ich wir haben uns beide Semifinali angeschaut/angehört und nun freuen wir uns schon auf Samstag, auf den Eurovision Song Contest 2016! Von den anderen Ländern her gab’s für uns nicht viele Favoriten. Island hat mir im ersten Semifinale am besten gefallen, jedoch ist der Beitrag ausgeschieden. Philipp’s Favorit war Griechenland, aber leider auch nicht im Finale. Naja, aber Hauptsache Zoe ist im Finale.

Das verlängerte Wochenende steht vor der Türe. Dieses Wochenende ist, wenn ich mich richtig erinnere, der große Flohmarkt in Klagenfurt/Viktring, da möchte ich auf jeden Fall hin fahren. Später fahren wir noch zum Bahnhof und gehen dort ins Reisecenter bzw. Reisebüro, um dort etwas zu klären, bzw. Erkundigungen einzuholen. Zu diesem Thema schreibe ich auch noch einen Eintrag.

So, nun komme ich langsam wieder zum Ende. Jetzt noch Mittagspause, und dann noch bis 14:30, wobei auch wieder verschwändete Zeit, weil, so wie jeden Freitag eh kaum mehr was los sein wird.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Ausführlicher Eintrag zur Mittagsstunde - müde, traurig, träge


Im Moment bin ich wieder einmal in einer Phase, wo mir das aufstehen total schwer fällt, ganz egal, ob ich jetzt früher oder später ins Bett gehe, ich bin Morgens auch nie richtig ausgeschlafen. Heute in der Früh habe ich nicht einmal den Wecker gehört. Gottseidank ist Philipp so ein geduldiger Mensch, meckert nie herum oder so. Heute bin ich erst gegen halb 7 aufgewacht. Um 10 nach 7 sind wir mit dem Taxi weggefahren, also in 30-40 Minuten werde ich gut fertig. Die Katzenfütterung übernimmt Philipp in der Früh. Ich bin in der Früh für gar nichts zu gebrauchen und muss immer erst schauen, dass ich selbst "auf die Beine" komme.

Zudem bin ich auch noch recht unausgeglichen. Es braucht nur eine kleine ungute Situation im Büro geben, "stürze" ich stimmungsmäßig total ab. Mit mir selbst gehe ich auch oft hart ins Gericht, ich bin schnell ungeduldig und ärgere mich, wenn etwas nicht gleich so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe.

So gegen 10 war die Arbeitsmedizinerin bei mir im Büro und hat so allgemein gefragt, ob alles soweit passt vom Arbeitsplatz her usw. Natürlich war ich in diesem Moment wieder total blockiert, fand die richtigen Worte nicht, um auszudrücken, was ich denke. So sagte ich halt nur: "Ja es gibt da schon Sachen, die nicht so gut laufen.", aber dass ich mit der Arbeitsplatzsituation generell unzufrieden bin, brachte ich in dem Moment nicht heraus. Unfairerweise war zu diesem Zeitpunkt auch ein Anruf nach dem anderen, leider handelte es sich dabei um erfolglos vermittelte Anrufer. Und in dieser Stresssituation konnte ich unmöglich ein Gespräch mit der Arbeitsmedizinerin führen. Sie meinte, sie kommt sowieso wieder zu uns ins Amt und ich brauche nur bescheidgeben, wenn ich mit ihr sprechen möchte. Grundsätzlich ist sie eine ganz nette Frau, aber ich konnte mich trotzdem nicht öffnen, und schon gar nicht in dieser Stresssituation mit dem blöden Telefon. Im Nachhinein tut es mir leid. Ich hätte ja den Philipp anrufen können, er soll bitte für ein paar Minuten das Telefon übernehmen, weil ich ein Gespräch mit der Arbeitsmedizinerin führen möchte, aber daran hab ich in diesem Moment auch nicht gedacht. Dumm gelaufen! Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich gar nichts auf die Reihe kriege, ich schaffe es nicht einmal, mir einen gewissen Freiraum einzuräumen, um die Gunst der Stunde zu nutzen und ein Gespräch mit der Arbeitsmedizinerin zu führen. Ach, ich fühle mich einfach träge, traurig und müde. Das soll kein Jammern sein, sondern ich beschreibe einfach den Ist-Zustand.

Und dann denke ich mir wieder: Ich muss da raus kommen aus diesem "Loch". Ich muss irgendwie für mich eine positive Grundlage schaffen, damit ich wieder zufriedener bin. Ich möchte nebenbei etwas machen, wo ich Freude daran habe. Ich habe auch schon einen Plan, nur fehlt mir dafür noch etwas die Grundlage, wie ich diesen Plan genau umsetzen kann. Es hat auf jeden Fall mit meinen Texten zu tun. Und um mich wieder mehr auf das Positive und schöne fokussieren zu können, werde ich heute im Laufe des Tages das Tagebuch der Dankbarkeit und Freude aktualisieren. 

So, nun beende ich diesen ausführlichen Eintrag.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Noch schnell ein paar Zeilen - Bericht gestern und heute

Der Mittwoch war endlich wieder einmal abwechslungsreich, Dank Schreibarbeiten von meinem/unserem Vorrgesetzten. Den gestrigen Abend verbrachten wir gemütlich zu Hause.
Apropos gemütlich, der heutige Feiertag war eben das selbe, faul und gemütlich. Eigentlich war ja geplant, spazieren zu gehen, aber dann war doch "nur" frische Luft und Sonne genießen am Balkon angesagt.
So, nun war's das für heute. Da wir morgen nicht frei haben, ist nun gleich Schlafenszeit. Somit beende ich diesen Eintrag.

Montag, 2. Mai 2016

13 Jahre im Arbeitsleben

Guten Morgen!
Der zweite Mai ist ein besonderer Tag. Markiert er doch einen, nein eigentlich zwei neue Lebensabschnitte. Einerseits der Beginn, der Start ins Arbeitsleben, und andererseits das erste kennen lernen meines zukünftigen Lebensgefährten und mittlerweile Ehemannes.
Der zweite Mai war, mit dem Start ins Arbeitsleben auch ein Start in mein eigenes, selbstständiges Leben.
13 Jahre sind bereits vergangen, man kann es nur immer wieder sagen/schreiben: Die Zeit verfliegt. Unser Hochzeitstag jährt sich heuer am 29. Mai zum dritten Mal.
Um auf die Arbeit zurück zu kommen: Die erste Zeit war ja noch schön, als Schreibkraft für die Ärztin zu arbeiten. Doch als diese dann krankheitsbedingt eine Arbeitsassistentin bekam, gab's für mich keine Schreibarbeiten mehr, da die Assistentin alle Schreibarbeit für die Ärztin erledigen sollte. Mir wurde quasi die Arbeit weggenommen, für die ich eigentlich im Amt eingestellt worden bin. Mich hat man dann in die Telefonvermittlung "abgeschoben", schon in diesem Moment, wo ich davon gehört habe, ist in mir eine Welt zusammen gebrochen. Seit ungefähr 11 Jahren bin ich in der unbefriedigenden Situation, im Telefondienst arbeiten zu müssen. Schreibarbeiten bekomme ich nur noch sehr selten, von unserem Vorgesetzten, alle anderen Sachbearbeiter/Innen schreiben ihre Sachen selbst.
Mir ist zwar klar, dass sich früher oder später etwas ändern muss, aber hätte ich hier nicht zu arbeiten begonnen, wäre ich der Liebe meines Lebens vermutlich nie begegnet.
Ich beende nun diesen nachdenklichen Eintrag.

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.