Guten Morgen
Hier ist mein Erlebnisbericht, Ho‘o pono pono und ein Zeichen des Himmels. Ich bin gespannt, wie gut ich es schaffen werde, es im Alltag anzuwenden.
In der Nacht hatte ich dann einen Traum. In diesem Traum war ich in der Arbeit, im Büro. Ich saß vor dem PC und dem Telefon, aber das Programm für die Telefonzentrale funktionierte nicht richtig. Dann bin ich einfach aufgestanden, habe alles liegen und stehen gelassen, und bin gegangen.
Mein Unterbewusstsein hat also die Arbeitssituation verarbeitet. Das ich einfach das Büro verlassen habe, deute ich so, dass mein Unterbewusstsein die Arbeitssituation ein Stückweit abgeschlossen hat.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier nochmals der Link zum Erlebnisbericht.
Achtung! Keine aktuellen Einträge. Dies ist lediglich ein Archiv. Aktuelles gibts unter: http://jacqueline-lebenstagebuch.blogspot.com Danke, für den Besuch.
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Donnerstag, 3. Mai 2018
Mittwoch, 2. Mai 2018
15 Jahre...
Mit heutigem Tage wäre ich genau 15 Jahre im Arbeitsleben. Besonders an die Anfangszeit habe ich positive Erinnerungen, das Schreiben der ärztlichen Aktenvermerke, die Auseinandersetzung mit medizinischen Fachbegriffen, und das ich meinen Mann über die Arbeit, in der Arbeit kennengelernt habe. Damals war ich hauptsächlich Schreibkraft, und nur in Vertretung beim Telefon. Philipp hat mich damals beim Telefon eingeschult. Die Ärztin, für die ich alles schrieb, musste dann ja ein paar Jahre später krankheitsbedingt in Frühpension gehen, dann begann für mich die ungute Zeit im Büro- und Berufsleben. Jetzt ist es nicht mehr lange, nach etwas mehr als 15 Jahren, am 30. Juni 2018 läuft das Dienstverhältnis endgültig aus. Das, bzw. der Einzige, der mir aus der Zeit von damals, bis jetzt noch geblieben ist, ist Philipp. Am 29. Mai 2003 haben wir uns ja die Liebe gestanden, ende Mai also 15. Jahrestag, und der 5. Hochzeitstag
Soweit ein kleiner Eintrag zum 15-Jährigen Dienstjubiläum.
Soweit ein kleiner Eintrag zum 15-Jährigen Dienstjubiläum.
Sonntag, 15. April 2018
Gemütlicher Sonntag geht zu ende und ein paar Gedanken zum nahenden Mai
Heute habe ich sehr viel geschlafen. Ich weiß nicht, ich habe das irgendwie gebraucht. Geträumt habe ich dabei nur noch wirres Zeug, also nichts nennenswertes.
Wahnsinn, schon Mitte April, der Mai lässt nicht mehr lange auf sich warten. Mai, ein besonderer Monat. Am 4. Mai hätte meine Oma ihren 88 Geburtstag, dann ist im Mai auch ihr erster Todestag. Außerdem feiern Philipp und ich ende Mai den 5. Hochzeitstag. Ja, die Zeit verfliegt. Der 5. Hochzeitstag ist gleichzeitig der 15. Jahrestag von uns, denn am 29. Mai 2003 sind wir zusammen gekommen, haben uns gegenseitig an diesem Tag die Liebe gestanden.
Mit Bauchweh will ich der Vollständigkeit halber auch erwähnen, dass am 2. Mai auch der Beginn meines 15. Arbeitsjahres wäre. Damals hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal so fertig gemacht werden würde, was ja mit Burnout, und Depressionen geendet hat. Da man, wie berichtet, für mich keine alternative Jobmöglichkeit hat, läuft, wie ebenfalls erwähnt, das Dienstverhältnis am 30. Juni offiziell aus.
Das war‘s vom Sonntag, mit ein paar Gedanken, zum nahenden Mai. Ups, fast verschrieben, statt nahenden Mai, nahenden Mail. ;-)
Wahnsinn, schon Mitte April, der Mai lässt nicht mehr lange auf sich warten. Mai, ein besonderer Monat. Am 4. Mai hätte meine Oma ihren 88 Geburtstag, dann ist im Mai auch ihr erster Todestag. Außerdem feiern Philipp und ich ende Mai den 5. Hochzeitstag. Ja, die Zeit verfliegt. Der 5. Hochzeitstag ist gleichzeitig der 15. Jahrestag von uns, denn am 29. Mai 2003 sind wir zusammen gekommen, haben uns gegenseitig an diesem Tag die Liebe gestanden.
Mit Bauchweh will ich der Vollständigkeit halber auch erwähnen, dass am 2. Mai auch der Beginn meines 15. Arbeitsjahres wäre. Damals hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal so fertig gemacht werden würde, was ja mit Burnout, und Depressionen geendet hat. Da man, wie berichtet, für mich keine alternative Jobmöglichkeit hat, läuft, wie ebenfalls erwähnt, das Dienstverhältnis am 30. Juni offiziell aus.
Das war‘s vom Sonntag, mit ein paar Gedanken, zum nahenden Mai. Ups, fast verschrieben, statt nahenden Mai, nahenden Mail. ;-)
Dienstag, 5. Dezember 2017
Ausführlicher Eintrag - emotional und durch den Wind aber alles okay
Vom heute stattgefundenen Gespräch bin ich noch etwas durch den Wind. Es war doch von meiner Seite aus sehr emotional. Als ich von dem Mitarbeiter des Behindertenausschusses gefragt worden bin, wie meine Situation ist, warum ich seit einiger Zeit im Krankenstand bin, usw., da brachte ich zuerst kein Wort heraus, und dann flossen auch schon die Tränen, konnte das Weinen nicht zurückhalten. Wie andere darüber denken würden, war mir in diesem Moment egal, erst im Nachhinein war mir mein emotionaler Ausrutscher etwas peinlich. Zum Glück habe ich mich wieder recht schnell beruhigen können, auch Dank Philipp's Unterstützung/Anwesenheit, und schließlich konnte ich doch alles von Anfang an erzählen.
Ich habe keine Lust, detailliert auf das Gespräch einzugehen, weil das Meiste, was besprochen wurde, eh schon im Blog geschrieben steht, z.B., dass es eben keinen Ersatzarbeitsplatz für mich dort gibt. Fakt ist, es kommt zur einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses. Wenn ich in die einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses einwillige, könne man mir von der Amts- bzw. Landesstellenleitung entgegen kommen und das Dienstverhältnis würde erst mit 30.06.2018 enden, nicht wie im Kündigungsschreiben angekündigt am 19.02.2018. In diesem Fall habe ich auch noch weiter Anspruch auf Gehalt und Sonderzahlungen, und Versicherungsschutz, bis 30.06.2018. Ich bin auf das Angebot eingegangen.
Im Nachhinein bin ich erleichtert, nicht nur wegen dem Umstand, dass ich nicht mehr in das belastende Verhältnis zurück muss, sondern auch weil ich Dank dem Entgegenkommen und der einvernehmlichen Auflösung, finanziell und versicherungstechnisch noch länger abgesichert bin. Ja, es fühlt sich gut an, so wie es ist. Und genau heute in zwei Wochen beginnt endlich der Reha-Aufenthalt.
Meinem Schatz bin ich für seine Unterstützung auch unendlich dankbar! <3
Ich habe keine Lust, detailliert auf das Gespräch einzugehen, weil das Meiste, was besprochen wurde, eh schon im Blog geschrieben steht, z.B., dass es eben keinen Ersatzarbeitsplatz für mich dort gibt. Fakt ist, es kommt zur einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses. Wenn ich in die einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses einwillige, könne man mir von der Amts- bzw. Landesstellenleitung entgegen kommen und das Dienstverhältnis würde erst mit 30.06.2018 enden, nicht wie im Kündigungsschreiben angekündigt am 19.02.2018. In diesem Fall habe ich auch noch weiter Anspruch auf Gehalt und Sonderzahlungen, und Versicherungsschutz, bis 30.06.2018. Ich bin auf das Angebot eingegangen.
Im Nachhinein bin ich erleichtert, nicht nur wegen dem Umstand, dass ich nicht mehr in das belastende Verhältnis zurück muss, sondern auch weil ich Dank dem Entgegenkommen und der einvernehmlichen Auflösung, finanziell und versicherungstechnisch noch länger abgesichert bin. Ja, es fühlt sich gut an, so wie es ist. Und genau heute in zwei Wochen beginnt endlich der Reha-Aufenthalt.
Meinem Schatz bin ich für seine Unterstützung auch unendlich dankbar! <3
Montag, 4. Dezember 2017
Traumnotizen vom 04.12.2017
Im Traum sprach ich mit meiner Mutter, zuerst über belangloses. Dann fragte sie mich beiläufig so etwas wie: “Wie gehts Dir in der Arbeit?” Daraufhin begann ich zu weinen und meinte nur: “Ich hab Angst, Du denkst, ich bin ein Versager.” Sie fragte dann noch: “Aber wieso denn? Was ist denn los?”, aber ich habe nur noch geweint, konnte keine Antwort geben. Und aus diesem Weinen heraus bin ich dann aus diesem Traum aufgewacht. Meine Nase war zu, verstopft, und meine Augen waren leicht feucht, so als hätte ich wirklich geweint. Mir ist auch noch im Wachzustand zum Weinen gewesen, aber es ging nicht. Wahrscheinlich wiedermal diese Blockade, weil man mir früher immer eingetrichtert hat: “Weinen tun nur Babys und Kleinkinder!”
Jedenfalls hat mich dieser Traum sehr aufgewühlt, so sehr, dass ich es im Bett dann nicht mehr ausgehalten habe, und schon um 6:45 Uhr aufgestanden bin.
Jedenfalls hat mich dieser Traum sehr aufgewühlt, so sehr, dass ich es im Bett dann nicht mehr ausgehalten habe, und schon um 6:45 Uhr aufgestanden bin.
Aufgewühlt, bin ich auch wegen dem morgigen Gespräch in meiner Arbeitsstelle. Darüber habe ich beispielsweise hier geschrieben. Ich hoffe, dass Philipp morgen dabei sein kann, immerhin ist er als mein Ehemann meine einzige Vertrauens- und Bezugsperson.
Mittwoch, 22. November 2017
Ausführlicher Eintrag - Nachtrag zum gestrigen Tag
Ansich war es ein nettes Gespräch. Es ging wirklich um die Kündigung. Sie wollten sich ein Bild machen, wie ich darüber denke, wie es mir so geht usw. Am 5.12.2017 ist dann in der Dienststelle das Gespräch, mit dem Behindertenausschuss, dabei ist auch wieder die Personalvertretung, aber auch mein Vorgesetzter und die Landesstellenleiterin, wie ich gestern erfahren habe. Ich bin standhaft geblieben, habe warheitsgemäß gesagt, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn es dort zur Kündigung kommt.
Ja, ich möchte dort abschließen. Auch wenn es gestern ein recht nettes Gespräch war, war und bin ich danach noch sehr aufgewühlt. Von mir aus bräuchte das Gespräch am 5. Dezember gar nicht stattfinden. Mein Entschluss steht ohnehin schon fest. Ich bin ja nur froh, dass dieses Gespräch, diese Zusammenkunft noch vor der Reha ist. Wenn ich diese Gedanken und auch Erinnerungen an die Arbeit in die Reha mitnehmen würde, dann hätte ich keine Ruhe.
Themenwechsel: Nach dem Gespräch waren Philipp und ich einkaufen. Im Hauptabendprogramm haben wir uns "Zuhause im Glück" angeschaut/angehört, das war wieder spannend!
Das war's nun vom gestrigen Tag.
Ja, ich möchte dort abschließen. Auch wenn es gestern ein recht nettes Gespräch war, war und bin ich danach noch sehr aufgewühlt. Von mir aus bräuchte das Gespräch am 5. Dezember gar nicht stattfinden. Mein Entschluss steht ohnehin schon fest. Ich bin ja nur froh, dass dieses Gespräch, diese Zusammenkunft noch vor der Reha ist. Wenn ich diese Gedanken und auch Erinnerungen an die Arbeit in die Reha mitnehmen würde, dann hätte ich keine Ruhe.
Themenwechsel: Nach dem Gespräch waren Philipp und ich einkaufen. Im Hauptabendprogramm haben wir uns "Zuhause im Glück" angeschaut/angehört, das war wieder spannend!
Das war's nun vom gestrigen Tag.
Dienstag, 21. November 2017
Ausführlicher Eintrag - Betriebsratsbesuch
Heute bekomme ich am Nachmittag Besuch von 2 Betriebsräten, einer davon ist, soviel ich weiß, der Behindertensprecher, bzw. Behindertenvertrauensperson. Ich habe keine Ahnung, was die mit mir bereden wollen, bzw. einen Verdacht habe ich schon, dass es um die bevorstehende Kündigung gehen wird.
Ich selbst sehe wie gesagt das Ende des Dienstverhältnisses gelassen, ja es ist sogar befreiend, weil ich nicht mehr in das Arbeitsverhältnis zurück muss, dass mir nicht gut getan hat. Natürlich, wenn man mir eine Alternative zur Telefonzentrale angeboten hätte, wäre ich klarerweise für die Fortsetzung des Dienstverhältnisses gewesen, aber weil es so keine Alternativen in der Behörde für mich gibt, sehe ich der Kündigung positiv entgegen.
Mein Kopf, Gedankenkarussell rattert. Was erwarten die sich, vom Gespräch mit mir? Was erwartet mich, weil man mit mir das Gespräch sucht? Wollen sie einfach nur meine Meinung hören, wie ich zur Kündigung stehe? Wie wird das Gespräch ablaufen?
Ich sage mir immer, ich muss standhaft bleiben, zu meiner Meinung, zu meiner Überzeugung stehen. Ja nicht in ungute Situationen drängen lassen. Ich kenne die Herren, sind eigentlich sehr nett. Trotzdem habe ich etwas Angst. Angst vor dem Gespräch, Angst davor, dass man vielleicht sogar mich dazu drängen will, wieder in diese Arbeit zurück zu kehren, nur damit ich nicht gekündigt werde. Wie dem auch sei, ich will, nein, muss standhaft bleiben, zu mir und meiner Meinung stehen. Jetzt bin ich psychisch schon so weit stabil, bereit für die Reha, und wenn ich dann wieder in die ungeliebte, ungute Arbeitssituation zurückkehren würde, wären innerhalb kürzester Zeit alle Therapie-Erfolge zu Nichte gemacht, und ich wieder ein seelisches Wrack. Nein, soweit darf es nicht mehr kommen!
Der heutige Tag, das bevorstehende Gespräch wühlt mich seelisch mächtig auf. Zum Glück ist Philipp auch bei dem Gespräch dabei. Er war es, der mir gesagt hat, dass die Betriebsräte mir einen Besuch abstatten, und mit mir reden wollen. Philipp selbst weiß aber auch nicht, worum es konkret gehen wird. Gestern hat er mir aber nochmals seine Unterstützung zugesichert.
Natürlich kommen heute auch viele negative Erinnerungen an die Arbeit hoch. Ich bin ständig den Tränen nahe. Ich wünschte, es wäre schon Dienstagabend, und das Gespräch wäre schon vorbei.
Jetzt komme ich erstmal zum Ende, dieses ausführlichen Eintrages.
Ich selbst sehe wie gesagt das Ende des Dienstverhältnisses gelassen, ja es ist sogar befreiend, weil ich nicht mehr in das Arbeitsverhältnis zurück muss, dass mir nicht gut getan hat. Natürlich, wenn man mir eine Alternative zur Telefonzentrale angeboten hätte, wäre ich klarerweise für die Fortsetzung des Dienstverhältnisses gewesen, aber weil es so keine Alternativen in der Behörde für mich gibt, sehe ich der Kündigung positiv entgegen.
Mein Kopf, Gedankenkarussell rattert. Was erwarten die sich, vom Gespräch mit mir? Was erwartet mich, weil man mit mir das Gespräch sucht? Wollen sie einfach nur meine Meinung hören, wie ich zur Kündigung stehe? Wie wird das Gespräch ablaufen?
Ich sage mir immer, ich muss standhaft bleiben, zu meiner Meinung, zu meiner Überzeugung stehen. Ja nicht in ungute Situationen drängen lassen. Ich kenne die Herren, sind eigentlich sehr nett. Trotzdem habe ich etwas Angst. Angst vor dem Gespräch, Angst davor, dass man vielleicht sogar mich dazu drängen will, wieder in diese Arbeit zurück zu kehren, nur damit ich nicht gekündigt werde. Wie dem auch sei, ich will, nein, muss standhaft bleiben, zu mir und meiner Meinung stehen. Jetzt bin ich psychisch schon so weit stabil, bereit für die Reha, und wenn ich dann wieder in die ungeliebte, ungute Arbeitssituation zurückkehren würde, wären innerhalb kürzester Zeit alle Therapie-Erfolge zu Nichte gemacht, und ich wieder ein seelisches Wrack. Nein, soweit darf es nicht mehr kommen!
Der heutige Tag, das bevorstehende Gespräch wühlt mich seelisch mächtig auf. Zum Glück ist Philipp auch bei dem Gespräch dabei. Er war es, der mir gesagt hat, dass die Betriebsräte mir einen Besuch abstatten, und mit mir reden wollen. Philipp selbst weiß aber auch nicht, worum es konkret gehen wird. Gestern hat er mir aber nochmals seine Unterstützung zugesichert.
Natürlich kommen heute auch viele negative Erinnerungen an die Arbeit hoch. Ich bin ständig den Tränen nahe. Ich wünschte, es wäre schon Dienstagabend, und das Gespräch wäre schon vorbei.
Jetzt komme ich erstmal zum Ende, dieses ausführlichen Eintrages.
Donnerstag, 9. November 2017
Aus, vorbei!
Ich habe es geahnt, dass es irgendwann soweit sein wird. Alternativen gab und gibt es ja keine, also war/ist das eigentlich die letzte, logische Konsequenz. Es ist vorbei! Ich habe vom Dienstgeber ein Kündigungsschreiben bekommen. Da ich aber 100% Behindertengrad habe, muss der Behindertenausschuss noch der Kündigung zustimmen. Am 5. Dezember ist ein Termin in meiner Dienststelle, mit einem Mitarbeiter des Behindertenausschusses, für ein Gespräch. Die vom Behindertenausschuss wollen halt eruieren und schauen, ob es noch Alternativen zur Kündigung gibt. Ich denke aber, dass es dazu kommen wird, dass auch der Behindertenausschuss zustimmen wird, denn eine andere Arbeit gibt es, wie berichtet, dort nicht für mich.
Bereits ein Jahr, mit Unterbrechungen, bin ich jetzt schon im Krankenstand. Das Leistungskalkül, welches der Dienstgeber in Auftrag gegeben hatte, hat ja auch ergeben, dass dieser Arbeitsbereich für mich ungeeignet ist.
Einerseits hat mich die Kündigung überrumpelt, denn vor der Reha habe ich nicht damit gerechnet, aber andererseits, ganz ehrlich, bin ich auch erleichtert. Aus, vorbei! Ich muss mich mit dieser belastenden Arbeit und Arbeitssituation nun nicht mehr auseinandersetzen, sondern kann nach dem Reha-Aufenthalt offen für was Neues sein, neu durchstarten, sozusagen. Das Dienstverhältnis endet am 19.02.2018, also ist noch etwas Zeit.
Gestern hatte ich wieder Psychotherapie, und auch da war die Kündigung Thema. Meine Psychologin hat gemeint, da ich beinahe 15 Jahre durchgehend in einem Dienstverhältnis war, habe ich auf jeden Fall Anspruch auf Leistungen vom Arbeitsmarktservice (AMS).
Aus, vorbei! Jetzt fühlt es sich so leicht und klar an und ich muss keine Angst mehr haben, nach der Reha irgendwann wieder in ein angespanntes Dienstverhältnis zurück zu müssen. Ich habe jetzt die Gewissheit, dass das Dienstverhältnis beendet wird, was für alle Beteiligten am Besten ist, auch für den Dienstgeber, weil er meine Stelle dann neu besetzen kann. Auch, wenn der Weg nicht leicht war, ich weiß, ich habe alles richtig gemacht, indem ich auf mich, auf meinen Körper, auf meine Bedürfnisse gehört habe, und aus der unguten Situation, aus diesem Hamsterrad ausgestiegen bin. Denn, was bringt ein gutbezahlter Job, wenn man unglücklich ist und die Gesundheit darunter leidet? Nichts. Aus, vorbei! Es wird Zeit für etwas Neues. Mein nächstes Ziel ist jetzt einmal die Reha. Auf jeden Fall beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Bereits ein Jahr, mit Unterbrechungen, bin ich jetzt schon im Krankenstand. Das Leistungskalkül, welches der Dienstgeber in Auftrag gegeben hatte, hat ja auch ergeben, dass dieser Arbeitsbereich für mich ungeeignet ist.
Einerseits hat mich die Kündigung überrumpelt, denn vor der Reha habe ich nicht damit gerechnet, aber andererseits, ganz ehrlich, bin ich auch erleichtert. Aus, vorbei! Ich muss mich mit dieser belastenden Arbeit und Arbeitssituation nun nicht mehr auseinandersetzen, sondern kann nach dem Reha-Aufenthalt offen für was Neues sein, neu durchstarten, sozusagen. Das Dienstverhältnis endet am 19.02.2018, also ist noch etwas Zeit.
Gestern hatte ich wieder Psychotherapie, und auch da war die Kündigung Thema. Meine Psychologin hat gemeint, da ich beinahe 15 Jahre durchgehend in einem Dienstverhältnis war, habe ich auf jeden Fall Anspruch auf Leistungen vom Arbeitsmarktservice (AMS).
Aus, vorbei! Jetzt fühlt es sich so leicht und klar an und ich muss keine Angst mehr haben, nach der Reha irgendwann wieder in ein angespanntes Dienstverhältnis zurück zu müssen. Ich habe jetzt die Gewissheit, dass das Dienstverhältnis beendet wird, was für alle Beteiligten am Besten ist, auch für den Dienstgeber, weil er meine Stelle dann neu besetzen kann. Auch, wenn der Weg nicht leicht war, ich weiß, ich habe alles richtig gemacht, indem ich auf mich, auf meinen Körper, auf meine Bedürfnisse gehört habe, und aus der unguten Situation, aus diesem Hamsterrad ausgestiegen bin. Denn, was bringt ein gutbezahlter Job, wenn man unglücklich ist und die Gesundheit darunter leidet? Nichts. Aus, vorbei! Es wird Zeit für etwas Neues. Mein nächstes Ziel ist jetzt einmal die Reha. Auf jeden Fall beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Mittwoch, 30. August 2017
Ernüchterung nach Anruf in Rehaklinik
Im Frühjahr, oder Anfang des Sommers hieß es, dass ich im Herbst die psychiatrische Reha antreten könne. Nun steht der Herbst vor der Türe, und so haben wir heute mal angerufen in der Rehaklinik, wie's denn ausschaut, ob sie schon ungefähr wissen, wann ich aufgenommen werde. Um ehrlich zu sein, ich hatte schon vor dem Anruf so ein komisches Gefühl, und meine Intuition hat mich nicht betrogen. Die Ernüchterung folgte nämlich auf den Fuß. Nix is mehr mit Herbst, neue Betten gibts erst wieder Ende des Jahres, wenn nicht sogar erst Anfang nächsten Jahres. Also heißt es weiter warten, und weiter krank melden.
Philipp hat mir vor kurzem ein Protokoll von der letzten Dienstbesprechung weitergeleitet. Da stand doch original: "Bis zur Rückkehr von Jacqueline K gilt die Vertretungsregelung für die Telefonzentrale." Heißt also, wenn ich wieder arbeiten würde, wäre ich wieder in der Telefonzentrale, und genau das möchte ich ja nicht. Das habe ich auch im Frühjahr in einem Brief an den Vorgesetzten deutlich zum Ausdruck gebracht. Über diesen wichtigen Brief habe ich eh hier im Blog geschrieben. An dieser Arbeit in der Telefonvermittlung, und durch das Mobbing einer Kollegin bin ich ja zerbrochen, bzw. zusammengebrochen. Wie ich hier bereits geschrieben habe, es war immer ein Ungleichgewicht. Entweder Überforderung, oder Unterforderung, und dann immer das Gefühl, nichts richtig zu machen, weil sich die Eine ständig über mich beschwert hat. Oh nein, schluss damit! Ich darf mich da nicht reinsteigern. Vor meinem Inneren rennt der Albtraum im Wachzustand sonst immer wieder als Film ab. Ich darf gar nicht an die Arbeit denken, sonst spuhlt sich immer wieder das negative Filmprogramm im Kopf ab.
Ich komme also jetzt zum Ende dieses Eintrags.
Philipp hat mir vor kurzem ein Protokoll von der letzten Dienstbesprechung weitergeleitet. Da stand doch original: "Bis zur Rückkehr von Jacqueline K gilt die Vertretungsregelung für die Telefonzentrale." Heißt also, wenn ich wieder arbeiten würde, wäre ich wieder in der Telefonzentrale, und genau das möchte ich ja nicht. Das habe ich auch im Frühjahr in einem Brief an den Vorgesetzten deutlich zum Ausdruck gebracht. Über diesen wichtigen Brief habe ich eh hier im Blog geschrieben. An dieser Arbeit in der Telefonvermittlung, und durch das Mobbing einer Kollegin bin ich ja zerbrochen, bzw. zusammengebrochen. Wie ich hier bereits geschrieben habe, es war immer ein Ungleichgewicht. Entweder Überforderung, oder Unterforderung, und dann immer das Gefühl, nichts richtig zu machen, weil sich die Eine ständig über mich beschwert hat. Oh nein, schluss damit! Ich darf mich da nicht reinsteigern. Vor meinem Inneren rennt der Albtraum im Wachzustand sonst immer wieder als Film ab. Ich darf gar nicht an die Arbeit denken, sonst spuhlt sich immer wieder das negative Filmprogramm im Kopf ab.
Ich komme also jetzt zum Ende dieses Eintrags.
Donnerstag, 22. Juni 2017
Invalidenpension
Die Arbeitssituation ist nach wie vor aussichtslos. Jetzt habe ich mich dazu durchgerungen, erstmal Pension zu beantragen. Klar, ich bin noch sehr jung, werde im Juli 35, aber Invalidenpension wäre aufgrund der aussichtslosen Situation und der Depressionen im Moment am Besten. Es muss ja nicht heißen, dass die Frühpension auf ewig ist, vielleicht ergibt sich irgendwo anders die Möglichkeit für eine Arbeit, die mich glücklich macht. Außerdem habe ich ja auch immernoch das Ziel, mein Hobby das Schreiben zum Beruf zu machen. Für meinen jetzigen Dienstgeber ist mein Pensionsantrag vielleicht auch ein Vorteil, weil er sich dann schon mal darum kümmern kann, meine Stelle nach zu besetzen. Jetzt bin ich ja quasi schon im Langzeitkrankenstand und wegen meiner 100%igen Behinderung ist mein Dienstverhältnis unkündbar. Ja, wenn ich's mir recht überlege, ist ein Antrag auf Pension im Moment das Richtige.
Soweit erstmal meine Gedanken dazu.
PS.: Ach ja und im Herbst werde ich auf Reha gehen. Die Zeit bis dahin ist halt noch soooo lang! Hoffentlich geht es mit der Genehmigung des Pensionsantrag schnell, denn so im Krankenstand kann man den Sommer auch nur begrenzt genießen, begrenzte Ausgehzeiten.
Soweit erstmal meine Gedanken dazu.
PS.: Ach ja und im Herbst werde ich auf Reha gehen. Die Zeit bis dahin ist halt noch soooo lang! Hoffentlich geht es mit der Genehmigung des Pensionsantrag schnell, denn so im Krankenstand kann man den Sommer auch nur begrenzt genießen, begrenzte Ausgehzeiten.
Samstag, 20. Mai 2017
Krankengeschichten, Reha erst im Herbst und Leistungskalkül
Nachdem Philipp letzte Woche Magendarmvirus hatte, hat es jetzt auch mich erwischt. Gestern war es besonders schlimm, nicht nur Durchfall, sondern auch starkes Erbrechen. Von diesem Erbrechen habe ich starke Halsschmerzen bekommen, sodass ich fast keine Stimme habe. Philipp hat mich heute schon "kleiner süßer Rabe" genannt. Hatte gestern auch über 38 Grad Fieber. Heute habe ich Gott sei Dank nicht mehr erbrochen, aber noch immer Durchfall.
Letzte Woche habe ich mich wegen der Reha erkundigt, die ist erst im Herbst, in der Rehaklinik wird gerade umgebaut.
Übrigens hatte ich am Mittwoch einen verpflichtenden Termin bei einem Neurologen und Psychiater. Mein Arbeitgeber hatte ihn beauftragt, ein Leistungskalkül zu erstellen, da ich ja sehr lange schon im Krankenstand bin. Der Arzt war sehr nett und einfühlsam. Mal sehen, wie es weitergeht, ob ich mich bis Herbst, bis zur Reha mit Krankenstandsmeldungen durchkämpfen muss, oder ob ich Invalidenpension in Anspruch nehmen kann, keine Ahnung, jedenfalls hat selbst der Arzt erkannt, dass ich für diesen Arbeitsbereich nicht geeignet bin, und Ersatzarbeitsplatz hat man ja für mich keinen. Wenn ich daran denke, dass die Reha erst im Herbst ist, wird mir schlecht, denn jetzt haben wir erstmal den Sommer vor uns. Ein kleiner Trost ist, dass die Zeit immer sehr schnell vergeht
Letzte Woche habe ich mich wegen der Reha erkundigt, die ist erst im Herbst, in der Rehaklinik wird gerade umgebaut.
Übrigens hatte ich am Mittwoch einen verpflichtenden Termin bei einem Neurologen und Psychiater. Mein Arbeitgeber hatte ihn beauftragt, ein Leistungskalkül zu erstellen, da ich ja sehr lange schon im Krankenstand bin. Der Arzt war sehr nett und einfühlsam. Mal sehen, wie es weitergeht, ob ich mich bis Herbst, bis zur Reha mit Krankenstandsmeldungen durchkämpfen muss, oder ob ich Invalidenpension in Anspruch nehmen kann, keine Ahnung, jedenfalls hat selbst der Arzt erkannt, dass ich für diesen Arbeitsbereich nicht geeignet bin, und Ersatzarbeitsplatz hat man ja für mich keinen. Wenn ich daran denke, dass die Reha erst im Herbst ist, wird mir schlecht, denn jetzt haben wir erstmal den Sommer vor uns. Ein kleiner Trost ist, dass die Zeit immer sehr schnell vergeht
Samstag, 22. April 2017
Ausführlicher Eintrag - Gedanken und Lebenszeichen, geschrieben am 21.04.2017
Seit etwa drei Wochen bin ich wieder zu Hause. Nach meinem Krankenhausaufenthalt war ich 3 Wochen krank geschrieben, die Krankmeldung läuft Ende dieser Woche aus. Mein Hausarzt hat für mich einen Antrag auf psychologische/psychiatrische Reha gestellt, diesbezüglich warte ich noch auf einen Bescheid von der Krankenversicherung, dieser Bescheid wird hoffentlich positiv ausfallen.
Am Montag muss ich nochmal zum Arzt, muss aber auch ins Amt, also in die Arbeit fahren, weil die Amtsleiterin mit mir ein Gespräch führen möchte, wie's nun weitergeht. Fakt ist, vom Telefondienst bin ich befreit, aber sonst gibt es für mich dort eben so gut wie nichts zu tun, das wurde heute nochmals betont. Philipp hat mir davon am Telefon erzählt und mich über das anstehende Gespräch am Montag informiert.
Ich habe Kopfweh. Mir kommen immer wieder neu die Tränen. Ich halte sie nicht zurück, nein, ich lasse sie einfach laufen. Zurückhalten wäre der falsche Weg.
Was sind es für Tränen? - Tränen der Verzweiflung, aber wohl auch Tränen der Erleichterung - im Inneren löst sich etwas, innere Reinigung findet statt. Ich bin ja froh, dass ich überhaupt weinen kann, denn sehr lange Zeit konnte ich es nicht, war blockiert, wegen dem negativen Gerede, der Behauptung "weinen tun nur Babys und Kleinkinder", die so aber absolut nicht stimmt. Jetzt erkenne ich aber, dass ich immer mehr ich selbst sein kann, werde auch von meinem Mann so akzeptiert, wie ich bin. Ich bin sehr dankbar, dass wir wirklich immer an einem Strang ziehen sozusagen und durch Höhen und Tiefen miteinander gehen. Es ist für mich ein beruhigendes Gefühl, auch im tiefsten Tief, so wie ich es im Moment empfinde, nicht so ganz allein zu sein.
Und wie ich so diese Zeilen, meine Gedanken niederschreibe, kommt mir folgendes in den Sinn:
Die Liebe ist
wie das wärmende Licht einer Kerze,
dass Dir in dunklen Stunden
Kraft und Hoffnung schenkt.
Mit diesen lichtvollen Gedanken möchte ich langsam zum Ende kommen. Mal sehen, ob und wie es mir weiterhin gelingt, dieses Blog als "Schreibtherapie" wieder zu nutzen. Das Bloggen aufzugeben, daran habe ich nie gedacht. Es gibt bei mir halt so Phasen, wo ich Schreibblockaden habe. Ich finde es toll, dass manche Leute es schaffen, ihr Blog täglich mit Inhalt zu füllen. Ich bin stille Mitleserin bei Petra, die wirklich täglich Tagebuch schreibt. Dafür kommt es bei mir wiederum vor, dass ich an manchen Tagen mehrere Beiträge an einem Tag schreibe. Naja wie gesagt, ich werde das Bloggen wohl niemals aufgeben, das Leben ist so vielfältig, da muss man somanches einfach schriftlich festhalten. Im Nachhinein möchte man manches vielleicht nochmals nachlesen, sich in Erinnerung rufen.
So, das war's erstmal für den Moment.
Mittwoch, 15. März 2017
Es gibt ein Ergebnis...
Die Abteilungsklausur ist vorbei, Philipp rief mich vor kurzem an, um mir erstens mitzuteilen, dass er auf dem Weg nach Klagenfurt ist, und zweitens, es gibt ein Ergebnis zu meinem Brief, es wurde also wirklich heute thematisiert. Was das Ergebnis ist, wird er mir in einem anderen Telefonat verraten, wenn er zu Hause ist. Weiß nicht, ob er heute noch kommt, würde mich freuen.
Ich bin jetzt aufgeregt, aufgeregter dennje, weil ich noch nicht weiß, was dabei jetzt wirklich raus gekommen ist.
Ich bin jetzt aufgeregt, aufgeregter dennje, weil ich noch nicht weiß, was dabei jetzt wirklich raus gekommen ist.
Dienstag, 14. März 2017
Morgen...
Vorhin rief mich Philipp an. Er berichtete mir, dass morgen mein Thema in der Klausurtagung behandelt wird. Desweiteren sagte er mir, dass unser Vorgesetzter den Brief bereits gelesen hat.
Morgen... - was wird morgen sein? Wird es morgen bereits eine Lösung geben, oder "wandert" das Ganze, also der Brief weiter zur Landesstellenleiterin? Fragen über Fragen und die Ungewissheit, wie es weitergeht.
Ich fühle jetzt wieder verstärkt innere Unruhe, Aufgewühltheit und Beklemmungen. Um mich wenigstens ein Bisschen positiv zu fokussieren, habe ich vorhin einen Eintrag im Tagebuch der Dankbarkeit und Freude geschrieben. Die Sonne zeigte sich am Seelenhimmel nur kurz, dann zogen wieder schwere Wolken darüber. Schade.
Montag, 13. März 2017
Der wichtige Brief Teil 2
Nochmal zurück zum wichtigen Brief. Wir wollten ihn ja ursprünglich eingeschrieben aufgeben, da wäre der Brief aber erst Dienstagsfrüh angekommen, zu spät, denn morgen beginnt ja schon die Abteilungsklausur. Somit hat Philipp heute einfach so den Brief an unseren Vorgesetzten übergeben. Dieser hat versprochen, dass er ihn heute noch lesen wird. Gut, dass ich den Brief auch noch abgespeichert habe, so kann niemand behaupten, dass es diesen Brief nicht gibt oder was auch immer. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Freitag, 10. März 2017
Der wichtige Brief
Gestern hat mich Philipp wieder auf der Station besucht. Gemeinsam haben wir am iPad einen Brief an meinen/unseren Vorgesetzten verfasst. Philipp war "nur" Unterstützung. In dem Brief geht es darum, dass ich es psychisch nicht mehr schaffe, den Dienst in der Telefonvermittlung zu versehen. Ich schrieb auch, dass ich den Arbeitsplatz gerne behalten würde, nur nicht in diesem Arbeitsbereich Telefonzentrale. Weiters habe ich geschrieben, dass es für mich nur zwei Möglichkeiten gibt:
Entweder 1. Es findet sich doch ein Ersatzarbeitsplatz,
oder 2. Falls es wirklich so sein sollte, dass man für mich keinen geeigneten Ersatzarbeitsplatz hat, würde ich die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses bevorzugen.
Es war für mich kein leichter Schritt diesen Brief zu schreiben, aber je mehr ich mir das alles mit der Arbeit durch den Kopf gehen lasse, desto öfter komme ich zu dem Schluss, dass es eben nur diese zwei Möglichkeiten gibt. Und damit nachher niemand behaupten kann, es wäre kein Brief angekommen, werden Philipp und ich heute den Brief bei der Post eingeschrieben aufgeben. Tja, reden half nicht viel, vielleicht bringt das Geschriebene mehr weiter. Ich habe aber keine Lust, mich jahrelang zu quälen, mit einem Job, der entweder über- oder unterfordernd ist, und der mir zudem gar keine Freude macht. Gerade spüre ich wieder so die Verzweiflung in mir hochsteigen. Aber dann ist da auch wieder das beruhigende Gefühl, dass ich hier im Moment in einem geschützten Rahmen, in der stationären Therapie bin.
Gerade rief mich Philipp an und fragte mich, ob er den Brief nicht doch per Mail an unseren Vorgesetzten weiterleiten solle. Mensch, das hatten wir doch gestern schon so ausgemacht, dass wir den Brief eingeschrieben aufgeben, und jetzt wollte er es doch wieder anders machen, ach, das treibt mich auch zur Verzweiflung!
Nächste Woche, also kommende Woche hat unsere Abteilung Klausur, da wäre mein Thema sicher ein guter Punkt für die Tagesordnung.
Ich habe Tränen in den Augen. Diese verdammte Angst, die Angst, vor negativen Reaktionen auf den Brief. Aber anders geht es nicht. - Es muss eine gute Lösung für alle Beteiligten geben. Trotz der Angst, ich muss/will es durchziehen und den Brief heute abschicken.
Mir kommen die Tränen, ich muss heulen. Finde es gut, dass sich alles lösen möchte und die Seele gereinigt wird.
Entweder 1. Es findet sich doch ein Ersatzarbeitsplatz,
oder 2. Falls es wirklich so sein sollte, dass man für mich keinen geeigneten Ersatzarbeitsplatz hat, würde ich die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses bevorzugen.
Es war für mich kein leichter Schritt diesen Brief zu schreiben, aber je mehr ich mir das alles mit der Arbeit durch den Kopf gehen lasse, desto öfter komme ich zu dem Schluss, dass es eben nur diese zwei Möglichkeiten gibt. Und damit nachher niemand behaupten kann, es wäre kein Brief angekommen, werden Philipp und ich heute den Brief bei der Post eingeschrieben aufgeben. Tja, reden half nicht viel, vielleicht bringt das Geschriebene mehr weiter. Ich habe aber keine Lust, mich jahrelang zu quälen, mit einem Job, der entweder über- oder unterfordernd ist, und der mir zudem gar keine Freude macht. Gerade spüre ich wieder so die Verzweiflung in mir hochsteigen. Aber dann ist da auch wieder das beruhigende Gefühl, dass ich hier im Moment in einem geschützten Rahmen, in der stationären Therapie bin.
Gerade rief mich Philipp an und fragte mich, ob er den Brief nicht doch per Mail an unseren Vorgesetzten weiterleiten solle. Mensch, das hatten wir doch gestern schon so ausgemacht, dass wir den Brief eingeschrieben aufgeben, und jetzt wollte er es doch wieder anders machen, ach, das treibt mich auch zur Verzweiflung!
Nächste Woche, also kommende Woche hat unsere Abteilung Klausur, da wäre mein Thema sicher ein guter Punkt für die Tagesordnung.
Ich habe Tränen in den Augen. Diese verdammte Angst, die Angst, vor negativen Reaktionen auf den Brief. Aber anders geht es nicht. - Es muss eine gute Lösung für alle Beteiligten geben. Trotz der Angst, ich muss/will es durchziehen und den Brief heute abschicken.
Mir kommen die Tränen, ich muss heulen. Finde es gut, dass sich alles lösen möchte und die Seele gereinigt wird.
Dienstag, 15. November 2016
Schlaflos & ein Lebenszeichen
Es verfliegt die Zeit, wie immer. Und wie immer habe ich das Gefühl, meine Zeit, Lebenszeit, nicht sinnvoll genug nutzen zu können. Ich gehe ja notgedrungen weiterhin meiner ungeliebten Arbeit nach, für einen längeren Krankenstand müsste ich ja zum Chefarzt, aber das habe ich mich bisher nicht, noch nicht getraut. Vielleicht erst dann, wenn das "Fass" wiedermal "überläuft", ich weiß auch nicht. Am schlimmsten ist aber diese Aussichtslosigkeit und Trostlosigkeit, keine Alternative zur jetzigen Arbeit zu haben, zumal ich ja erst 34 bin und noch ein paar Jahrzehnte bis zur Pensionierung vor mir habe.
Die Psychotherapie tut mir gut, letzte Woche war eine Sitzung und heute ist die nächste. Letzten Dienstag war beim Gespräch die Zeit so schnell rum, diese 50 Minuten. Sie meinte direkt, sie würde den Klienten, der nach mir drankommt fragen, ob er nächste (diese), oder übernächste (nächste) Woche etwas später kommen könne, dann könnte sie mit mir wirklich einmal 1,5 Stunden machen, das wäre schon fein.
Am Donnerstag ist dann ja auch das Rückmeldegespräch bei Fit2Work, wo die Ergebnisse zu den Tests von vor fast 14 Tagen präsentiert und besprochen werden. Da bin ich auch gespannt, was auf mich zukommt.
Themenwechsel: Letzten Mittwoch hatte Philipp's Mutter Geburtstag. Es war eine nette und harmonische Feier, auswärts in einem Restaurant und es gab Martinigans mit Rotkraut und Knödeln, war wieder einmal sehr lecker.
Am Freitagabend hat Philipp dann für uns lecker gekocht. Ofenlachs mit Reis und gedünstetem Kürbisgemüse, wobei der Großteil des Kürbis für mich bestimmt war, weil er nicht so gerne Kürbis mag. Aber da es für ihn das erste Mal war, dass er Kürbis gedünstet/zubereitet hat, war jklar, dass er als Koch davon probieren musste. ;-) In der neuen Küche macht es viel Spass, zu kochen und neue Gerichte auszuprobieren.
Das Wochenende haben wir faul und gemütlich daheim verbracht. Eigentlich wäre auch die Gesundheits- Brauchtums- und Familienmesse gewesen, aber wir sind dann doch nicht hingegangen.
Soweit ein aktuelles Lebenszeichen und Bericht der letzten Tage.
Die Psychotherapie tut mir gut, letzte Woche war eine Sitzung und heute ist die nächste. Letzten Dienstag war beim Gespräch die Zeit so schnell rum, diese 50 Minuten. Sie meinte direkt, sie würde den Klienten, der nach mir drankommt fragen, ob er nächste (diese), oder übernächste (nächste) Woche etwas später kommen könne, dann könnte sie mit mir wirklich einmal 1,5 Stunden machen, das wäre schon fein.
Am Donnerstag ist dann ja auch das Rückmeldegespräch bei Fit2Work, wo die Ergebnisse zu den Tests von vor fast 14 Tagen präsentiert und besprochen werden. Da bin ich auch gespannt, was auf mich zukommt.
Themenwechsel: Letzten Mittwoch hatte Philipp's Mutter Geburtstag. Es war eine nette und harmonische Feier, auswärts in einem Restaurant und es gab Martinigans mit Rotkraut und Knödeln, war wieder einmal sehr lecker.
Am Freitagabend hat Philipp dann für uns lecker gekocht. Ofenlachs mit Reis und gedünstetem Kürbisgemüse, wobei der Großteil des Kürbis für mich bestimmt war, weil er nicht so gerne Kürbis mag. Aber da es für ihn das erste Mal war, dass er Kürbis gedünstet/zubereitet hat, war jklar, dass er als Koch davon probieren musste. ;-) In der neuen Küche macht es viel Spass, zu kochen und neue Gerichte auszuprobieren.
Das Wochenende haben wir faul und gemütlich daheim verbracht. Eigentlich wäre auch die Gesundheits- Brauchtums- und Familienmesse gewesen, aber wir sind dann doch nicht hingegangen.
Soweit ein aktuelles Lebenszeichen und Bericht der letzten Tage.
Dienstag, 1. November 2016
Rückblick Oktober 2016
Ich schreibe normalerweise nicht für jedes Monat einen Rückblick, aber der Oktober war doch sehr ereignisreich. Angefangen beim Einbau der neuen Küche und Wohnzimmermöbel, bishin zu den vielen Gesprächen betreffend meiner Arbeitssituation. Ich hatte den ersten Termin bei Fit2Work und den ersten Termin bei der Psychotherapie. Es gab auch ein Gespräch mit der Amtsleiterin und auch mit meinem unmittelbaren Vorgesetzten. Wobei es der Leiterin offenbar nicht recht war, dass auch noch der Vorgesetzte mit mir gesprochen hat, denn sie meinte zu ihm, er solle sich da nicht einmischen, sie hat ja schließlich eh schon mit mir gesprochen. Tja, aber ich kann auch verstehen, dass er auch mit mir reden wollte. Aber wenn die Leiterin und mein/unser Vorgesetzter sich da zanken, bzw. aneinander vorbei reden, dann bringt das niemandem etwas. Und ich als betroffene Dienstnehmerin bin jetzt irgendwie zwischen den Stühlen, wie man so schön sagt.
Nein, der Oktober war keinesfalls langweilig und ich bin gespannt, was der November bringt.
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Die seelische Ohrfeige und das Gleichnis mit den Schuhen
In diesem Eintrag möchte ich nochmals auf das Gespräch mit der Amtsleiterin vom Dienstag eingehen, habe da etwas vergessen, was ich mir unbedingt von der Seele schreiben wollte:
Ich habe mich ja geöffnet, auch gesagt, dass ich mich in der derzeitigen Arbeit nicht wohlfühle. Von der Tatsache, dass sie keine Alternative für mich sieht, hatte ich bereits geschrieben. Aber sie meinte dann noch, dass sie denkt, dass dieser Job trotzdem der richtige Platz für mich ist. Das war und ist für mich, wie eine seelische Ohrfeige.
Ich habe dazu einen passenden Vergleich: Angenommen, ich gehe in ein Schuhgeschäft und bekomme Schuhe vorgezeigt, die, nach Ansicht der Verkäuferin ganz gut zu mir passen würden. Und die Verkäuferin sagt dann: "Diese Schuhe haben wir zwar nicht in Ihrer Größe, aber ich denke, die passen Ihnen trotzdem gut." Worauf ich mit diesem Gleichnis hinaus will ist einfach erklärt. Man sagt, bzw. fragt ja nicht umsonst, wenn jemand ein Problem hat: "Wo drückt der Schuh?" Und ich muss sagen/schreiben, der "Schuh" drückt gewaltig, bei jedem Schritt auf meinem Lebensweg.
Die, sicherlich nett gemeinten Gespräche sind quasi nicht mehr, als eine schmerzlindernde Salbe, die man auf die schmerzenden Füße einschmiert, aber am Grundproblem, dem "drückenden Schuh", ändern sie nichts.
Dienstag, 25. Oktober 2016
Trauriger Gedankeneintrag und Tatsachenbericht, gespickt mit passenden Sprichworten
Was bringen nette und ausführliche Gespräche, wenn sie im Endeffekt nur kurze Erleichterung bringen? Was bringt das beste, netteste Gespräch, wenn es dann doch nur darauf hinaus läuft, dass es nichts, keine Alternativen gibt, und alles so quasi beim Alten bleibt? - Erleichterung wandelt sich in Ernüchterung. - es ist vergleichbar, mit einem kleinen Licht, dass das Zimmer für einige Zeit erleuchtet, doch dann kommt man drauf, dass dieses Leuchten nur von kurzer Dauer war, und alles um einen herum wieder dunkel ist. - der Schein trügt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Alles sich öffnen, die offene Aussprache war letztlich doch nur umsonst. Man fühlt sich zwar verstanden, aber wirklich ändern tut es nichts. Alles reden ist doch nur Schall und Rauch. Einfach "das Handtuch werfen", habe ich mich heute auch nicht getraut. Das Erzählen, die offene Aussprache mit der Leiterin fiel mir erstaunlich leicht, doch, als ich sogar aus ihrem Munde hörte, dass es keine andere Alternative gibt, wandelte sich die Erleichterung schlagartig in Ernüchterung um. All das Hoffen, all die Zuversicht, all der Mut, mich zu öffnen, alles umsonst!
Ich fühle mich trostlos. Der Himmel "weint", und ich könnte glatt mitweinen. Diese Aussichtslosigkeit und Trostlosigkeit, scheint mich von innen her erdrücken zu wollen.
Wenigstens positiv war der erste Termin bei der Psychotherapie, ein erstes Kennenlernen mit der Psychologin, die mich betreut. Ich habe jetzt einmal Wöchentlich einen Termin, immer Dienstags. Nächste Woche fällt aber leider wegen dem Feiertag (Allerheiligen), aus.
Soweit ein trauriger Gedankeneintrag und Tatsachenbericht, gespickt mit dazu passenden Sprichworten.
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