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Freitag, 15. September 2017

Zu große Erwartungen führen zum tiefen Fall

Wie berichtet, haben wir uns mit dem Psychiater in Verbindung gesetzt, den unser Hausarzt empfohlen hat. Die eigentlich sehr nette Arzthelferin hat sich dann leider nicht mehr gemeldet. Erst bei einem erneuten Anruf meinerseits teilte sie mir mit, dass der Arzt dort in der Klinik leider niemanden kennt und sie wissen nicht, wie man da in meinem Fall intervenieren könnte. Das ist natürlich wieder eine Ernüchterung. Unser Hausarzt hat uns den Arzt wohl nur deswegen empfohlen, weil er ihn gut kennt. Die beiden Ärzte haben mal zusammen gearbeitet. Das hat die Arzthelferin mir am Telefon erzählt.
Fazit: Auch wenn ein Arzt Empfehlungen abgibt, ist es besser, keine zu großen Erwartungen zu haben, das habe ich selbst gemerkt. Zu große Erwartungen führen, wie bei mir, nur zum tiefen Fall.
Ich hätte mich gefreut, wenn es geklappt hätte. Ich hätte mich gefreut, wenn mein positives, positivdenkendes Ich bestärkt worden wäre, stattdessen ist leider wieder einmal mein pessimistisches, depressives Ich bestärkt worden.

Montag, 11. September 2017

Ausführlicher Eintrag - Wird's doch noch was, mit Reha im Herbst?

Heute waren  wir bei unserem Hausarzt. Als dieser davon hörte, dass es mit meinem Reha-Termin bis Ende des Jahres, oder schlimmstenfalls Anfang des nächsten Jahres dauern könnte, (wie im Blog bereits berichtet) empfahl er mir, einen Psychiater zu kontaktieren, den er wohl gut kennt. Dieser Psychiater solle sich für mich einsetzen, dass ich doch noch diesen Herbst meine Reha beginnen kann.
Gesagt, getan, vorhin schon mal dort angerufen. Die Arzthelferin, total nett, meinte schließlich, sie wohnt in der Nähe unseres Hausarztes, kennt ihn sogar, weil sie immer wieder für ihren Vater Medikamente, bzw. Rezepte holen muss, und sie wird mit ihrem Chef, also dem Psychiater reden, was man tun kann, um das Ganze zu beschleunigen. Und als ich dann auch sagte, dass ich das Gefühl habe, dass die Rehaklinik mit meiner Behinderung/Blindheit ein Problem hat, meinte die Arzthelferin: "Ach, ich glaube, ich kenne Sie und Ihren Mann. Ich habe Sie schon bei Dr. S gesehen, wie ich ein Rezept holen war." Da kann man nur wieder sagen, die Welt ist klein. ;-) Sie bat mich um meine Telefonnummer und sie wird sich melden.
Nun bin ich gespannt, und es stellt sich mir die Frage: Wird's doch noch was mit Reha im Herbst? Hoffentlich hat dieser Psychiater gute Kontakte in dieser Rehaklinik. Philipp muss es ja auch früh genug wissen, weil er, zumindest in der Anfangszeit, als Begleitperson mitfahren muss. So wie es scheint, ist diese psychiatrische Rehaklinik auf Menschen mit Behinderungen nicht eingerichtet oder abgestimmt und etwas überfordert. Das sie dort nicht genug Kapazitäten haben, um mir für diesen Aufenthalt eine Begleitperson zur Verfügung zu stellen, kann ich durchaus verstehen, dafür fährt ja auch mein Mann mit als Begleitperson, bis ich mich in der fremden Umgebung zurecht finde. Zusammengefasst: Eine Reha mit Begleitperson sollte eigentlich kein Problem sein.
Noch schweigt mein Handy. ;-) Jedenfalls berichte ich, sobald es etwas Neues gibt.

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.