Das Gespräch gestern in der Rehaklinik ist gut gelaufen und ich freue mich bekannt geben zu dürfen, dass für mich am 19.12.2017 die Reha beginnt! Ich bin sehr froh darüber! Zwar fällt es genau in die Weihnachtszeit, aber das ist nicht so schlimm.
Nun ist mir echt gestern ein Stein vom Herzen gefallen. Endlich einen fixen Termin, endlich weg mit der Ungewissheit.
Achtung! Keine aktuellen Einträge. Dies ist lediglich ein Archiv. Aktuelles gibts unter: http://jacqueline-lebenstagebuch.blogspot.com Danke, für den Besuch.
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Samstag, 21. Oktober 2017
Samstag, 23. September 2017
Ausführlicher Eintrag - Reha, jetzt kann es auf einmal doch schnell gehen...
Zweiklassenmedizin wird deutlich. Erst, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt, kann man was bewegen. Ganz allein ist man ein Niemand und wird nur herumgeschoben, klingt hart, ist aber so. Bevor ich das Aktuelle berichte, möchte ich diese Never ending Story einmal zusammenfassen.
Im Frühjahr hieß es zuerst, ich bekomme im Herbst einen Termin für die Reha, das kann man hier nachlesen. Im September, ich habe darüber berichtet, hieß es dann, nein, vor Ende des Jahres wäre es nicht möglich, es könne sogar sein, dass ich bis Anfang nächsten Jahres warten müsse. Eintrag dazu hier. Dann empfahl mir/uns unser Hausarzt, dass wir uns mit einem Bekannten von ihm, einem Psychiater in Verbindung setzen sollen. Dies steht hier. Dann sah es zuerst so aus, als würde man mir nicht helfen können, weil besagter Psychiater niemanden in der Rehaklinik kennt. Kann man hier nachlesen. Schließlich hat sich dann aber die Arzthelferin auf eigene Faust Gedanken um meinen Fall gemacht und es hat sich herausgestellt, dass sie einen Bekannten hat, der jemanden in der Rehaklinik kennt. Hier nachlesen. Soviel zur Vorgeschichte.
So, und nun zum aktuellen Stand der Dinge:
Dank des Bekannten des Bekannten von der Arzthelferin, konnte erreicht werden, dass sobald ein Doppelzimmer frei wird, ich mit meiner Begleitperson, also mit meinem Mann, aufgenommen werden kann. Am Montag eröffnen sie in der Klinik einen neuen Trakt mit Einzelzimmern. Patienten, die sich nicht verstehen, werden getrennt und kommen in die Einzelzimmer. Und eben, sobald ein Doppelzimmer frei ist, ist es für mich und Philipp reserviert. Oh, wie hab ich mich gefreut!!! Die positive Wende kam gestern am Nachmittag. Ich musste aber erst meine Gedanken sortieren und die richtigen Worte finden, um das alles aufzuschreiben.
Also, es kann jetzt wirklich schnell gehen. Am Montag muss Philipp schon mal in der Arbeit die Sache mit der Dienstfreistellung/Pflegeurlaub klären.
Fazit: Interessanterweise, sobald man nicht mehr damit gerechnet hat, schon fast aufgegeben hat, kann es sich doch noch zum Guten wenden. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass Philipp ohne Probleme den Pflegeurlaub, bzw. müsste man eigentlich Begleitpersonurlaub sagen, bekommt. Begleitpersonurlaub ist aber auch ein blödes Wort. Naja egal. Jetzt kann ich mich etwas entspannen. Die Reha ist introckenen Tüchern, es müssen nur noch organisatorische Dinge geklärt werden. Ich danke allen, die mir evtl im Stillen die Daumen gedrückt haben.
PS.: Ich habe mich genauer für die Redewendung "In trockenen Tüchern", interessiert, wollte wissen, woher sie stammt, und habe dazu folgendes gefunden: "etwas in trockenen Tüchern haben"
Im Frühjahr hieß es zuerst, ich bekomme im Herbst einen Termin für die Reha, das kann man hier nachlesen. Im September, ich habe darüber berichtet, hieß es dann, nein, vor Ende des Jahres wäre es nicht möglich, es könne sogar sein, dass ich bis Anfang nächsten Jahres warten müsse. Eintrag dazu hier. Dann empfahl mir/uns unser Hausarzt, dass wir uns mit einem Bekannten von ihm, einem Psychiater in Verbindung setzen sollen. Dies steht hier. Dann sah es zuerst so aus, als würde man mir nicht helfen können, weil besagter Psychiater niemanden in der Rehaklinik kennt. Kann man hier nachlesen. Schließlich hat sich dann aber die Arzthelferin auf eigene Faust Gedanken um meinen Fall gemacht und es hat sich herausgestellt, dass sie einen Bekannten hat, der jemanden in der Rehaklinik kennt. Hier nachlesen. Soviel zur Vorgeschichte.
So, und nun zum aktuellen Stand der Dinge:
Dank des Bekannten des Bekannten von der Arzthelferin, konnte erreicht werden, dass sobald ein Doppelzimmer frei wird, ich mit meiner Begleitperson, also mit meinem Mann, aufgenommen werden kann. Am Montag eröffnen sie in der Klinik einen neuen Trakt mit Einzelzimmern. Patienten, die sich nicht verstehen, werden getrennt und kommen in die Einzelzimmer. Und eben, sobald ein Doppelzimmer frei ist, ist es für mich und Philipp reserviert. Oh, wie hab ich mich gefreut!!! Die positive Wende kam gestern am Nachmittag. Ich musste aber erst meine Gedanken sortieren und die richtigen Worte finden, um das alles aufzuschreiben.
Also, es kann jetzt wirklich schnell gehen. Am Montag muss Philipp schon mal in der Arbeit die Sache mit der Dienstfreistellung/Pflegeurlaub klären.
Fazit: Interessanterweise, sobald man nicht mehr damit gerechnet hat, schon fast aufgegeben hat, kann es sich doch noch zum Guten wenden. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass Philipp ohne Probleme den Pflegeurlaub, bzw. müsste man eigentlich Begleitpersonurlaub sagen, bekommt. Begleitpersonurlaub ist aber auch ein blödes Wort. Naja egal. Jetzt kann ich mich etwas entspannen. Die Reha ist introckenen Tüchern, es müssen nur noch organisatorische Dinge geklärt werden. Ich danke allen, die mir evtl im Stillen die Daumen gedrückt haben.
PS.: Ich habe mich genauer für die Redewendung "In trockenen Tüchern", interessiert, wollte wissen, woher sie stammt, und habe dazu folgendes gefunden: "etwas in trockenen Tüchern haben"
Freitag, 15. September 2017
Zu große Erwartungen führen zum tiefen Fall
Wie berichtet, haben wir uns mit dem Psychiater in Verbindung gesetzt, den unser Hausarzt empfohlen hat. Die eigentlich sehr nette Arzthelferin hat sich dann leider nicht mehr gemeldet. Erst bei einem erneuten Anruf meinerseits teilte sie mir mit, dass der Arzt dort in der Klinik leider niemanden kennt und sie wissen nicht, wie man da in meinem Fall intervenieren könnte. Das ist natürlich wieder eine Ernüchterung. Unser Hausarzt hat uns den Arzt wohl nur deswegen empfohlen, weil er ihn gut kennt. Die beiden Ärzte haben mal zusammen gearbeitet. Das hat die Arzthelferin mir am Telefon erzählt.
Fazit: Auch wenn ein Arzt Empfehlungen abgibt, ist es besser, keine zu großen Erwartungen zu haben, das habe ich selbst gemerkt. Zu große Erwartungen führen, wie bei mir, nur zum tiefen Fall.
Ich hätte mich gefreut, wenn es geklappt hätte. Ich hätte mich gefreut, wenn mein positives, positivdenkendes Ich bestärkt worden wäre, stattdessen ist leider wieder einmal mein pessimistisches, depressives Ich bestärkt worden.
Fazit: Auch wenn ein Arzt Empfehlungen abgibt, ist es besser, keine zu großen Erwartungen zu haben, das habe ich selbst gemerkt. Zu große Erwartungen führen, wie bei mir, nur zum tiefen Fall.
Ich hätte mich gefreut, wenn es geklappt hätte. Ich hätte mich gefreut, wenn mein positives, positivdenkendes Ich bestärkt worden wäre, stattdessen ist leider wieder einmal mein pessimistisches, depressives Ich bestärkt worden.
Montag, 11. September 2017
Ausführlicher Eintrag - Wird's doch noch was, mit Reha im Herbst?
Heute waren wir bei unserem Hausarzt. Als dieser davon hörte, dass es mit meinem Reha-Termin bis Ende des Jahres, oder schlimmstenfalls Anfang des nächsten Jahres dauern könnte, (wie im Blog bereits berichtet) empfahl er mir, einen Psychiater zu kontaktieren, den er wohl gut kennt. Dieser Psychiater solle sich für mich einsetzen, dass ich doch noch diesen Herbst meine Reha beginnen kann.
Gesagt, getan, vorhin schon mal dort angerufen. Die Arzthelferin, total nett, meinte schließlich, sie wohnt in der Nähe unseres Hausarztes, kennt ihn sogar, weil sie immer wieder für ihren Vater Medikamente, bzw. Rezepte holen muss, und sie wird mit ihrem Chef, also dem Psychiater reden, was man tun kann, um das Ganze zu beschleunigen. Und als ich dann auch sagte, dass ich das Gefühl habe, dass die Rehaklinik mit meiner Behinderung/Blindheit ein Problem hat, meinte die Arzthelferin: "Ach, ich glaube, ich kenne Sie und Ihren Mann. Ich habe Sie schon bei Dr. S gesehen, wie ich ein Rezept holen war." Da kann man nur wieder sagen, die Welt ist klein. ;-) Sie bat mich um meine Telefonnummer und sie wird sich melden.
Nun bin ich gespannt, und es stellt sich mir die Frage: Wird's doch noch was mit Reha im Herbst? Hoffentlich hat dieser Psychiater gute Kontakte in dieser Rehaklinik. Philipp muss es ja auch früh genug wissen, weil er, zumindest in der Anfangszeit, als Begleitperson mitfahren muss. So wie es scheint, ist diese psychiatrische Rehaklinik auf Menschen mit Behinderungen nicht eingerichtet oder abgestimmt und etwas überfordert. Das sie dort nicht genug Kapazitäten haben, um mir für diesen Aufenthalt eine Begleitperson zur Verfügung zu stellen, kann ich durchaus verstehen, dafür fährt ja auch mein Mann mit als Begleitperson, bis ich mich in der fremden Umgebung zurecht finde. Zusammengefasst: Eine Reha mit Begleitperson sollte eigentlich kein Problem sein.
Noch schweigt mein Handy. ;-) Jedenfalls berichte ich, sobald es etwas Neues gibt.
Gesagt, getan, vorhin schon mal dort angerufen. Die Arzthelferin, total nett, meinte schließlich, sie wohnt in der Nähe unseres Hausarztes, kennt ihn sogar, weil sie immer wieder für ihren Vater Medikamente, bzw. Rezepte holen muss, und sie wird mit ihrem Chef, also dem Psychiater reden, was man tun kann, um das Ganze zu beschleunigen. Und als ich dann auch sagte, dass ich das Gefühl habe, dass die Rehaklinik mit meiner Behinderung/Blindheit ein Problem hat, meinte die Arzthelferin: "Ach, ich glaube, ich kenne Sie und Ihren Mann. Ich habe Sie schon bei Dr. S gesehen, wie ich ein Rezept holen war." Da kann man nur wieder sagen, die Welt ist klein. ;-) Sie bat mich um meine Telefonnummer und sie wird sich melden.
Nun bin ich gespannt, und es stellt sich mir die Frage: Wird's doch noch was mit Reha im Herbst? Hoffentlich hat dieser Psychiater gute Kontakte in dieser Rehaklinik. Philipp muss es ja auch früh genug wissen, weil er, zumindest in der Anfangszeit, als Begleitperson mitfahren muss. So wie es scheint, ist diese psychiatrische Rehaklinik auf Menschen mit Behinderungen nicht eingerichtet oder abgestimmt und etwas überfordert. Das sie dort nicht genug Kapazitäten haben, um mir für diesen Aufenthalt eine Begleitperson zur Verfügung zu stellen, kann ich durchaus verstehen, dafür fährt ja auch mein Mann mit als Begleitperson, bis ich mich in der fremden Umgebung zurecht finde. Zusammengefasst: Eine Reha mit Begleitperson sollte eigentlich kein Problem sein.
Noch schweigt mein Handy. ;-) Jedenfalls berichte ich, sobald es etwas Neues gibt.
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