Sonntag, 28. Mai 2017

Das innere Weh...

Es tut so weh,
dass sie nicht mehr
unter den Lebenden ist,
kann es noch nicht begreifen
und habe manchmal das Gefühl,
dass die Traurigkeit mich
von innen her auffrisst.
Dann wiederrum richte ich den Kopf
gen Himmel zum Sternenschein,
und denk mir:
“Sie wird jetzt dort oben
im Kreise der vielen Englein sein”.
Dennoch, die Lücke, die sie hinterlässt
kann niemand ausfüllen,
da nützt es auch nichts,
sich in schöne, tröstende Worte einzuhüllen.
Das was bleibt, sind Erinnerungen
an schöne Zeiten,
durch diese ist sie present,
kann mich und viele Andere
weiterhin
durch’s Leben begleiten.

28.05.2017

Samstag, 27. Mai 2017

Projekt Sonnenblume am Balkon, neuer Post und neue Fotos

Mist, jetzt habe ich den ersten Post zum Projekt Sonnenblume aus dem Blog gelöscht, also mach ich jetzt einen neuen Beitrag dazu, mit den älteren und neuen Fotos.
Es ist schön zu sehen/zu fühlen, wie immer mehr Pflänzchen dazu kommen und die bereits vorhandenen Pflänzchen immer größer werden.





Sonntag, 21. Mai 2017

Oma ist tot - ein herber Verlust

Sie hatte ein langes, erfülltes Leben, hat 6 Kinder großgezogen, davon ist meine Mutter die Jüngste.
Sie war auch für mich immer, wie eine zweite Mutter.
Meine Geliebte Oma ist heute 87-Jährig, im Kreise einiger ihrer Kinder verstorben. Dies habe ich heute Abend, gegen halb 10 erfahren. Es ist für mich ein herber Verlust.

Danke Oma, dass es Dich gegeben hat, danke für alles! Im Herzen lebst Du weiter. <3

Samstag, 20. Mai 2017

Krankengeschichten, Reha erst im Herbst und Leistungskalkül

Nachdem Philipp letzte Woche Magendarmvirus hatte, hat es jetzt auch mich erwischt. Gestern war es besonders schlimm, nicht nur Durchfall, sondern auch starkes Erbrechen. Von diesem Erbrechen habe ich starke Halsschmerzen bekommen, sodass ich fast keine Stimme habe. Philipp hat mich heute schon "kleiner süßer Rabe" genannt. Hatte gestern auch über 38 Grad Fieber. Heute habe ich Gott sei Dank nicht mehr erbrochen, aber noch immer Durchfall.
Letzte Woche habe ich mich wegen der Reha erkundigt, die ist erst im Herbst, in der Rehaklinik wird gerade umgebaut.
Übrigens hatte ich am Mittwoch einen verpflichtenden Termin bei einem Neurologen und Psychiater. Mein Arbeitgeber hatte ihn beauftragt, ein Leistungskalkül zu erstellen, da ich ja sehr lange schon im Krankenstand bin. Der Arzt war sehr nett und einfühlsam. Mal sehen, wie es weitergeht, ob ich mich bis Herbst, bis zur Reha mit Krankenstandsmeldungen durchkämpfen muss, oder ob ich Invalidenpension in Anspruch nehmen kann, keine Ahnung, jedenfalls hat selbst der Arzt erkannt, dass ich für diesen Arbeitsbereich nicht geeignet bin, und Ersatzarbeitsplatz hat man ja für mich keinen. Wenn ich daran denke, dass die Reha erst im Herbst ist, wird mir schlecht, denn jetzt haben wir erstmal den Sommer vor uns. Ein kleiner Trost ist, dass die Zeit immer sehr schnell vergeht

Mittwoch, 10. Mai 2017

Positive Erledigung...

Letzten Donnerstag kam der Brief von der Versicherung, bezüglich Reha-Antrag. Ein Bisschen Glück braucht der Mensch auch im Leben, meine Reha wurde bewilligt, ist also eine positive Erledigung, ein positiver Bescheid. Ja ich hätte sogar die Möglichkeit, eine Begleitperson mit zu nehmen, wenn nötig. Ich bin mal gespannt, wann ich das Einladungsschreiben von der Rehaklinik bekomme, wann der Aufnahmetermin in die Klinik ist, aber wenigstens habe ich schon mal den positiven Bescheid.

Donnerstag, 27. April 2017

Spontan gereimtes, Regen-Reim und Dialog im Blog ;-)

Philipp: "Na geh, mich nervt der Regen!"
Ich: "Die Natur braucht das Wasser, also hab ich nix dagegen."
Hiermit ist er gepostet, der gereimte Dialog,
verewigt für immer in meinem Blog.
Soviel zu spontan entstandenen Reimen. *grins*

So oft wie möglich Zeit und Liebe schenken

Solange Oma noch lebt, will ich, bzw. wollen wir sie so oft wie möglich im Heim besuchen. Wir planen den nächsten Besuch am Wochenende ein.
Wie sie noch bei meiner Tante gewohnt hat, hatte ich kaum die Möglichkeit, sie zu besuchen, der Kontakt beschränkte sich aufs Telefonieren. Aber jetzt, wo sie in dem Altenheim ist, wo es quasi keine strengen Besuchszeiten gibt, möchte ich so oft wie möglich zu ihr. Schade und traurig ist halt, dass es ihr nicht gut geht.
Auch wenn ich es nicht immer zeigen konnte, meine Oma liegt mir sehr am Herzen. Ich liebe sie über alles, sie, mein Onkel Ronald und mein Schatz Philipp haben die besten Plätze in meinem Herzen. Gerade kommen mir die Tränen. Und wieder spüre ich, es ist für mich noch ein Lernprozess, Tränen nicht zu unterdrücken, sondern die Gefühle, das Weinen einfach zuzulassen. Das alte, negative Glaubens/gedankenmuster "Weinen tun nur Babys und Kleinkinder", will/muss aufgelöst werden.
Zusammengefasst: Einem geliebten Menschen so oft wie möglich Zeit und Liebe schenken, lautet die Devise.

Mittwoch, 26. April 2017

Friedlich und gut versorgt...

Heute waren wir dort, bei meiner Oma im Pflegeheim. Es war nur ein sehr kurzer Besuch, da sie tief und fest geschlafen hat. Ich habe sie sanft berührt und gestreichelt. Kurz hatte es den Anschein, als würde sie aufwachen, aber sie schlief dann doch wieder weiter. Philipp meinte, in diesem kurzen Moment hat sie bemerkt, dass wir da sind. Ich habe dann einfach nur "Oma" gesagt, weil ich dachte, vielleicht reagiert sie darauf. Sie hat aber, wie gesagt weiter geschlafen. Sie wirkte dabei friedlich.
Das Heim selbst macht einen guten Eindruck und das Personal ist sehr nett und bemüht. Ich habe das gute Gefühl, dass sie dort bestens versorgt ist.

Trotz Aufregung recht gut geschlafen

Ja, trotz der Aufregung, heute fahren wir wie berichtet ins Pflegeheim, habe ich recht gut geschlafen. Gegen 23 Uhr war ich im Bett und schlief schnell ein. Um halb 3 war ich kurz wach, um auf die Toilette zu gehen, danach gleich wieder ins Bett und sofort weitergeschlafen. Kater Blacky lag zwischen uns und bekam ein paar Streicheleinheiten. Schön, dass Katzen so eine Ruhe ausstrahlen. Er wird gespürt haben, das wir, insbesondere ich, innerlich unruhig sind. Ich bin dem Süßen sehr dankbar, dass er als Ruhepool fungierte.

Dienstag, 25. April 2017

Es eilt...!

Gestern Abend bekam ich einen Anruf von meiner Cousine, die mich, wie bereits geschrieben, über den sich stets verschlechternden Zustand unserer Oma informiert hat. Sie hat mir ein Bisschen erzählt. Seit etwa letzten August ging es mit der Versorgung bei meiner Tante, mit der Pflege zu Hause nicht mehr. Schließlich hat es Oma selbst eingesehen, ins Pflegeheim wäre besser. Seit Ende des Jahres geht es ihr schlecht, hat nichts mehr geredet und es geht ihr von Tag zu Tag schlechter. Gestern waren die Eltern meiner Cousine bei ihr und da hat Oma von mir geredet. Ich verstehe das so, dass unsere Oma zum Teil überhaupt nicht mehr ansprechbar ist, aber dann doch wieder kleine Phasen hat, in denen sie redet, Personen nennt, die sie noch sehen/hören möchte. Am Telefon wurde dann bekräftigt, es wäre gut, wenn ich möglichstbald, in den nächsten paar Tagen dorthin fahren würde, mit anderen Worten, es eilt!
Kurz nach dem Telefonat bekam ich die genauen Infos zum Pflegeheim, die Adresse per SMS. Philipp hat mir dann im Internet die Telefonnummer heraus gesucht. Ich habe schon im Pflegeheim angerufen, um mich wegen eventueller Besuchszeiten zu erkundigen. Es wurde mir gesagt, es gibt keine strengen Besuchszeiten, man kann jederzeit vorbei kommen. Gut so. Morgen um 13 Uhr fahren wir hin. Meine Cousine war zuletzt vor ein paar Wochen bei Oma, seither nicht mehr. Ihr hat der schlechte Zustand unserer Oma etwas zugesetzt.
Wie dem auch sei, ich muss mir selbst ein Bild von der Situation machen und von meiner bzw. unserer Oma Abschied nehmen. Mir ist klar, jeder von uns muss einmal gehen, doch ich habe es immer gaaaanz weit weg geschoben, dass meine Oma mal nicht mehr ist, und nun ist es ganz nah, man fühlt, dass sie jetzt wohl am Ende ihres irdischen Lebens angekommen ist. Ja, es ist ein eigenartiges Gefühl.

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.