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Montag, 29. Juni 2015

Tierischer Besuch im Büro Teil 3 - Trauriges Ende

Jetzt ist es endgültig, das traurige Ende. Der Vogel hat doch nicht den Weg nach draußen gefunden und hat das Wochenende im geschlossenen Büroraum nicht überlebt. Philipp hat den toten Vogel in meinem Büro am Boden gefunden.
Klar, man hat zu so einem Vogel keine emotionale Bindung, wie z.B. zu einem Haustier, aber dennoch ist es sehr, sehr traurig! Es wäre so wünschenswert gewesen, dass der Kleine doch noch in seine wohlverdiente Freiheit geflogen wäre, solange das Fenster noch offen war. Sein "Ausflug" in einen menschlichen Raum ist ihm nun zum Verhängnis geworden.
Mir scheint, unter den Vögeln da draußen herrscht im Moment Trauerstimmung. Sie zwitschern und tschilpen nicht so laut, nah und fröhlich wie sonst immer. Nur etwas weiter weg hört man die Vögel singen.
Philipp hat den Vogel in Papierhandtücher eingewickelt und wollte ihn, wie einen Gegenstand einfach in den Mistkübel werfen, aber das missfällt mir irgendwie, ein Tier, dass eigentlich in Freiheit gelebt hat, wie Müll zu entsorgen. Der Vogel soll dorthin, wo er eigentlich hin gehört, in die Natur. Vielleicht finden wir unter einem Strauch oder Baum einen geschützten Ort, wo wir den toten Körper der Natur zurück geben können, wo er in Frieden ruh'n kann. Aus hygienischen Gründen werden wir ihn aber in den Pappierhandtüchern eingewickelt lassen, bis wir eine letzte Ruhestätte für den kleinen Vogel gefunden haben.
Nun beende ich diesen traurigen, dritten Teil, und in diesem Fall lautet das Sprichwort: "Alle schlechten Dinge sind 3". :-(

Freitag, 26. Juni 2015

Tierischer Besuch Teil 2 - die Ungewissheit

Die wahre "Spatzengeschichte" hat ein ungewisses Ende gefunden. Kaum war Philipp dann da, hat man keinen Laut mehr von dem Vogel gehört. An der Decke oder am Schrank oben hat man auch nix gesehen, die Putzfrau hat auch nichts gesehen, also wird er wohl hoffentlich doch alleine wieder hinaus gefunden haben.
Ein Bisschen Ungewissheit plagt mich aber doch, was mit dem "Kerlchen" ist. Nicht dass er sich während unserer Suche irgendwo versteckt hat, und jetzt eingesperrt ist. *seufz* Naja, hoffen wir mal das Beste.

Tierischer Besuch im Büro teil 1

Puh, was hab ichmich vorhin erschreckt! Plötzlich ist ein kleiner Vogel durchs offene Fenster in mein Büro geflattert. Der ist so schnell geflogen und wäre fast bei mir angestoßen, ich bin vor Schreck zurückgezuckt und es ist zu keinem Aufprall gekommen. Aufregend! "tierischen Besuch" hat man schließlich nicht alle Tage, vor allem nicht in einem Büro! Trotzdem, ich will, dass das Vögelchen so bald wie möglich wieder rausfliegt, denn ich bin nur noch bis halb 3 hier und einen kleinen, eigentlich frei lebenden Vogel ein ganzes Wochenende in einem Raum einzusperren ist nicht das Wahre - nur stellt sich mir die Frage: Wie bringe ich den Vogel dazu, wieder hinaus zu fliegen? So ein Vogel lässt sich ja nicht einfangen. Ich hab mir grade vorgestellt, wie der Vogel auf meiner Hand sitzt, ich halte die Hand zum Fenster raus, und er fliegt weg. Aber so einfach geht das wahrscheinlich nicht. Philipp hat den Vogel gesehen und hat versucht ihn ein zu fangen, keine Chance, Vögelchen ist in eine andere Ecke des Raumes geflattert und hat sich kurzzeitig unter einem Schrank versteckt. Vor etwa 10 Min. habe ich ihn wieder flattern gehört, ich hatte zwischenzeitlich schon gedacht, er sei von alleine wieder raus geflogen, aber da habe ich mich geirrt. Mir ist durch den außergewöhnlichen Besucher ein altes Kinderlied eingefallen, "kommt ein Vöglein geflogen". Übrigens ist mein Bürofenster, aus welchen Gründen auch immer, ein Vogelmagnet. Die Vögel fliegen so nah dran und zwitschern und tschilpen ganz laut, direkt vor dem Fenster! Nein, die kriegen von mir nix zum Fressen, und Futterhäuschen hab ich auch keins. ;-)
Update ca. 14 Uhr: Flattern war wieder zu hören, und zudem hört man ein "Tschilp, tschilp tschilp". Es ist also ein Spatz, der seine Spatzenfreunde von draußen hört, und sich mit ihnen unterhält. Ich bin dem Tschilpen und Flattern mal nachgegangen, der Vogel ist ganz hoch oben, anscheinend hockt er am Schrank. nJetzt ist wieder alles leise.
Update 14:40 Uhr: Feierabend, Wochenende! Ich warte noch auf den Philipp und hoffe, dass wir den Vogel da irgendwie raus kriegen, denn das Fenster kann/darf ich aus Sicherheitsgründen nicht offen lassen, nach Dienstschluss müssen alle Fenster zu gemacht werden.
Ich beende nun Teil 1 dieser wahren "Spatzengeschichte" und berichte dann später zu Hause, wie das ausgegangen ist.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Der Vogel vorm Fenster

Heute hatte ich schon "Besuch". Ein Vogel saß draußen, ich glaub auf der Rollo oder außen am Fensterbrett und zwitscherte. Das Fenster war grad offen zum Durchlüften und ich bin mit meinem Reserve-Aufnahmegerät, einem Olympus DM5-Recorder langsam zum Fenster hin und wollte das Zwitschern aufnehmen. Leider hatte ich damit den armen Kerl wohl verschreckt und das liebliche Zwitschern verstummte, der Vogel war weg. Kein besonders "audiogenes" Vögelchen. :-( Fotogen wäre der falsche Ausdruck gewesen. Zurück bleibt die Freude im Herzen, und die Erinnerung an diesen Morgengruß der Natur und von den Engeln. Vögel sind ja auch Botschafter der Engel. So ist nun dieses Erlebnis, bzw. Ereignis verewigt in diesem Blog, und Abends schreibe ich auch darüber, im Tagebuch der Dankbarkeit und Freude.

Freitag, 9. März 2012

Morgengruß von der Natur an uns

Guten Morgen!
so gegen 20 nach 6 war es ungefähr, als man am Balkon ein lautes Tschilpen hörte. Ich zu Philipp: "Oh, da ist ein Spatz bei uns am Balkon." Philipp zustimmend: "Ja, am Balkongeländer." Zuerst fragte ich: "Was der wohl bei uns wollte?" Doch dann kam mir spontan eine Idee, sowie eine Eingebung und ich sagte: "Wahrscheinlich war das ein Morgengruß für uns, von der Natur." Philipp antwortete: "Das kann schon sein." Ich freute mich sehr über diesen Morgengruß. :-) Das beweist für mich wieder, dass die Natur mit Kleinigkeiten eine große Freude bereiten kann.

Zufälliger Eintrag aus dem Archiv - es steht die Luft...

Auch diesen Montag wieder, aus der Fülle an Beiträgen, ein Beitrag aus dem Archiv.  Es steht die Luft.