Heute Morgen, nachdem Philipp sein Wecker ging, dämmerte ich so im Halbschlaf vor mich hin, und in diesem Zustand hatte ich die Wahrnehmung, so als würde meine Oma bei mir am Bett sitzen, und mir die Hand halten. Dabei habe ich ein Gefühl der Geborgenheit gespürt.
Im Moment denke ich viel an sie. Am 4. Mai war ja ihr Geburtstag, den vergangenen Sonntag, also vorgestern war Muttertag, und sie war für mich immer wie eine zweite Mutter, und in 6 Tagen, am 21. Mai ist ihr erster Todestag.
Ob die Wahrnehmung ein Traum war, oder eine übersinnliche Begegnung auf geistiger Ebene, diese Frage lasse ich unbeantwortet, denn ich weiß es selbst nicht. Mein Herz würde sagen, ja, es war eine Begegnung der übersinnlichen Art, mein Verstand würde entgegnen, nein, es war einfach nur ein Traum, weil ich derzeit so viel an sie denke. Beides davon darf sein, beides kann/darf der Wahrheit entsprechen, da lohnt es sich nicht, darüber zu diskutieren, oder gar zu streiten. Fakt ist, dass es ein schöner Traum, eine schöne Wahrnehmung/Begegnung war.
Zum Schluss noch was Lustiges: Hätte mich oben beim Wort Halbschlaf fast verschrieben, das L fast vergessen, da wäre dann Halbschaf gestanden. *grins*
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